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Park an der Ilm Weimar

  • Blick nach Westen

    Blick nach Westen

  • Blick nach Süden

    Blick nach Süden

  • Blick auf Goethes Gartenhaus nach Südosten

    Blick auf Goethes Gartenhaus nach Südosten

  • Blick nach Norden

    Blick nach Norden

  • Blick auf die Ruine nach Westen

    Blick auf die Ruine nach Westen

  • Blick nach Süden

    Blick nach Süden

  • Blick nach Nordosten

    Blick nach Nordosten

  • Blick auf das Franz-Liszt-Denkmal nach Norden

    Blick auf das Franz-Liszt-Denkmal nach Norden

  • Friedhofstor Blick nach Osten

    Friedhofstor Blick nach Osten

  • Friedhof Blick nach Süden

    Friedhof Blick nach Süden

  • Turm Blick nach Westen

    Turm Blick nach Westen

  • Haus am Horn Blick nach Osten

    Haus am Horn Blick nach Osten


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Park an der Ilm Weimar
Stadtmotive » Grünanlagen » Parks
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Kreisfreie Stadt Weimar
Adresse99423 Weimar
Internethttp://www.klassik-stiftung.de
Ansprechpartner DrehgenehmigungTimm Schulze
Klassik Stiftung Weimar
Stabsreferat Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing
Burgplatz 4
99423 Weimar
T: +49 3643 545113
F: +49 3643 545118
timm.schulze@klassik-stiftung.de
Ansprechpartner ObjektTimm Schulze
Klassik Stiftung Weimar
Stabsreferat Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing
Burgplatz 4
99423 Weimar
T: +49 3643 545113
F: +49 3643 545118
timm.schulze@klassik-stiftung.de
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlichin Absprache mit dem Bau-, Grünflächen- und Umweltamt und der Klassik Stiftung Weimar Einschränkung der Drehgenehmigung räumlichin Absprache mit dem Bau-, Grünflächen- und Umweltamt und der Klassik Stiftung Weimar

Kurzbeschreibung

Der Park an der Ilm, beginnend am Stadtschloß im Stadtzentrum von Weimar, erstreckt sich südlich der Stadt entlang der Ilm über eine Länge von 1,6 km und eine Größe von 48 ha bis Oberweimar. Als Reminiszenz an den Wörlitzer Park wurde der Grünzug in der Klassikerstadt Weimar durch Johann Wolfgang von Goethe und Herzog Carl August 1778 angeregt. Der Park an der Ilm stellt heute ein großartiges Ensemble gestalteter Landschaftsarchitektur und Gartenkunst dar. Insbesondere der Gehölzbestand heimischer Arten wie Ahorn, Eschen, Linden, Kastanien und Hainbuchen, aber auch dendrologische Besonderheiten wie Götterbaum, Ginkgo, Geweihbaum, Schwarznuß, Tulpenbaum oder Sumpfzypresse beeindrucken den Gartenbesucher. Verschiedenste Gartenarchitekturen wie Goethes Gartenhaus oder das Römische Haus, weiterhin zahlreiche Steine und Denkmale sowie ein umfangreiches Wegenetz fügen sich in die Gartenkunst des Parks an der Ilm.


Lage

der Park beginnt am Stadtschloss im Stadtzentrum von Weimar und erstreckt sich 1,6 km in Richtung Süden und bildet einen Teil des Grünzugs entlang der Ilm, ilmaufwärts befindet sich der Schlosspark Belvedere, ilmabwärts der Schloßpark Tieffurt


Nutzung

Park


Zustand

der Park befindet sich in einem außerordentlich gepflegten Zustand


Kunsthistorische Baubeschreibung

Vorläufer waren der welsche Garten sowie der Schlossgarten, 1778-1833 ist der Ilmpark südlich und östlich des Schlosses entstanden, Einbindung der Umgebung durch systematische Pflanzungen und Sichtachsen, Betonung des Geländeprofils durch Gartenkunst, Bau zahlreicher Plastiken und Gartenarchitekturen, bis 1833 wurde die heutige Ausdehnung des Parks entlang der Ilm bis Oberweimar erreicht, spätere Erhaltung der Landschaftsgartenkunst durch die Weimarer Hofgärtner Eduard Petzold, Julius Hartwig und Otto Ludwig Sckell, ab 1860 Bebauung der im Anschluss befindlichen Belvederer Allee und des Gebiets am Horn;
Parkarchitekturen/Ausstattung:
Goethes Gartenhaus um 1600 erbaut (zweigeschossig Gebäude mit Walmdach, Vergrößerung Ende des 17. Jh.), Sternbrücke 1651-53, sog. Nadelöhr und Borkenhäuschen ("Luisenkloster") 1778, Floß-/Natur-Brücke 1778/vor 1799, Felsenhöhle 1782, Dessauer Stein 1782/87, Künstliche Ruine 1784, Läutraquelle mit Sphinxgrotte und Sprudelquelle 1784-86, Schlangenstein 1787, Römisches Haus 1791-97 im Stil der römischen Antike erbaut (das Sockelgeschoss als offene Halle mit paarweise angeordneten, dorischen Säulen, in der Halle Kopie einer antiken Wanne, darüber Rechteckbau in Form eines ionischen Tempels, Raumfassung im klassizistischen Stil, beeindruckendes Mobiliar um 1800), Ruine des Tempelherrenhauses 1811-23 aus einem Orangeriegebäude umgebaut und 1945 zerstört, Felsentreppe, Euphrosyne-Denkmal (Nachbildung von 1812), Löwenkämpferportal 1817, Duxbrücke 1819, Schaukelbrücke 1833, Franz-Liszt-Denkmal 1902, William-Shakespeare-Denkmal 1904, sowjetischer Ehrenfriedhof 1945/46 angelegt, Sandor-Petöfi-Denkmal 1976;
Gehölzbestand: insbesondere heimische Baumarten wie Ahorn, Eschen, Linden, Kastanien und Hainbuchen; dendrologische Besonderheiten sind z.B. Götterbaum, Ginkgo, Geweihbaum, Schwarznuß, Tulpenbaum, Flügelnuß, Geschlitztblättrige Eiche u.a. Eichenarten, Schnurbaum, Sumpfzypresse und Silberahorn, außerdem Blumenbeete


Epoche

Klassizismus
Historismus
Neogotik


Historische Bedeutung/Nutzung

1776 Schenkung des Gartenhauses an der Ilm durch Herzog Carl August an Goethe, Park an der Ilm als Reminiszenz an den Wörlitzer Park durch Johann Wolfgang von Goethe und Herzog Carl August initiiert, auf Goethes Anregung zum Namentagsfest der Herzogin Luise 1778 errichtet, späterer Ausbau zum sommerlichen Refugium Carl August, vorab Errichtung einer Felsentreppe als Memorialstätte für das Hoffräulein Christel von Lassberg (Freitod in der Ilm 1778)


Drehbedingungen vor Ort

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Verkehrsanbindung

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AutoA4, Abfahrt Weimar, B85 Richtung Zentrum
BahnBahnhof Weimar mit ICE-Anschluss, Anschlussmöglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, nähere Informationen unter www.verkehrsbetrieb-weimar.de, Verkehrsbetrieb Weimar GmbH
FlugzeugFlughafen Erfurt-Weimar GmbH in 30 km Entfernung, nähere Informationen unter www.flughafen-erfurt-weimar.de

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Zusatzinformationen

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