Oberlandesgericht Dresden
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Großer Verhandlungssaal
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Großer Verhandlungssaal
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Großer Verhandlungssaal
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Großer Verhandlungssaal
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Kleiner Verhandlungssaal
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Gang
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Gang
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Aufgang zum Landesamt für Denkmalpflege
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Begegnungsraum
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Begegnungsraum
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Großer Veranstaltungssaal
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Bibliothek
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Bibliothek, Blick nach Norden zur Elbe
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Ansicht vom Schlossplatz, Nordwesten
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Ansicht von der Brühlschen Terrasse, Norden
Informationen zum Objekt
Einklappen| Objektname Kategoriepfad | Oberlandesgericht Dresden Verwaltungs- und Sozialbauten » Justizbauten » Gerichtsgebäude |
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| Bundesland Landkreis | Sachsen Kreisfreie Stadt Dresden |
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| Adresse | Ständehaus, Schloßplatz 1 01067 Dresden |
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| Internet | www.justiz.sachsen.de/olg |
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| Ansprechpartner Drehgenehmigung | Gesine Tews Oberlandesgericht Dresden Richterin am Landgericht/ Pressesprecherin Ständehaus, Schloßplatz 1 01067 Dresden T: +49 351 4461360 F: +49 351 4461499 presse-p@olg.justiz.sachsen.de |
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| Ansprechpartner Objekt | Gesine Tews Oberlandesgericht Dresden Richterin am Landgericht/ Pressesprecherin Ständehaus, Schloßplatz 1 01067 Dresden T: +49 351 4461360 F: +49 351 4461499 presse-p@olg.justiz.sachsen.de |
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| Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich | nicht während laufender Verhandlungen, Sa/So schwierig | Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich | nach Absprache |
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Kurzbeschreibung
Das ehemalige Ständehaus nimmt einen prominenten Platz innerhalb der weltbekannten Silhouette der Dresdner Altstadt ein. 1901-06 von Paul Wallot errichtet, verbindet das Äußere des historistischen Bauwerks meisterlich die angrenzende Brühlsche Terrasse mit der Kulisse des Schlossplatzes, bestehend aus Katholischer Hofkirche, restauriertem Renaissanceschloss und Augustusbrücke. Seit 2001 dient der Repräsentativbau als Sitz des Oberlandesgerichtes Dresden. Im Zuge des notwendigen Innenumbaus entstand Ende der 1990er Jahre ein zeitgenössischer Gerichtssaalkubus nach dem Haus-im-Haus-Prinzip, umgeben von Lichtschächten. Der gelungene Innenausbau vereint die erhaltene, geschichtsträchtige Bausubstanz mit der notwendigen Funktionalität eines öffentlichen Gebäudes.
Lage
im unmittelbaren Zentrum der Dresdner Altstadt, an der Brühlschen Terrasse und Katholischen Hofkirche, südlich der Elbe
Nutzung
Gericht, Justizgebäude, Landesamt für Denkmalpflege
Zustand
sehr gut, Sanierung 2001 abgeschlossen
Kunsthistorische Baubeschreibung
Dreigeschossiger, streng gegliederter Ziegelbau mit Sandsteinfassade auf trapezförmigen, nahezu symmetrischen Grundriss, 1901-06 nach Plänen von Paul Wallot errichtet. Hauptfassade zum Schlossplatz hin mit neun Achsen und mächtigem Mittelrisalit. Der 50 m hohe, gedrungene Turm zur Brühlschen Terrasse hin ist aus der Symmetrieachse des Gebäudes herausgerückt und wird von der vergoldeten, 1905 von Johannes Schilling gestalteten Saxonia bekrönt. Das Hauptportal weist zweigeschossige Säulenpaare auf, darüber ist das königliche Wappen angebracht.
Epoche
Historismus
Neorenaissance
Neobarock
Entstehungszeit
20. Jh. (1901-06, innerer Kubus 2001)
Innenarchitektur/Inneneinrichtung
Die originale Innenausstattung wurde 1945 größtenteils zerstört, einige Bodenstrukturen weisen noch heute Feuerspuren auf. Eingangshalle mit barocke Plastiken und Architekturschmuck ausgestattet, z.B. zwei seitlich im Vestibül angebrachte Wandbrunnen und vier allegorische Sandsteinplastiken (Weisheit, Wachsamkeit, Flora und Meleager), ursprünglich um 1750 für das Palais Brühl von dem Künstler Lorenzo Matielli erschaffen.
Während des Umbaus Ende des 20. Jhs. innen liegender, raumfüllender Kubus errichtet, der Verhandlungssäle und Sitzungsräume aufnimmt. Im 2. OG großer Festraum eingegliedert, hier roten Wandscheiben und silbernen Edelstahlfiguren der Künstlerin Angela Hampel dominierend. Gegenüberliegend repräsentativer Begegnungsraum des Landtages eingerichtet, auffällig der umlaufende Figurenfries von Gudrun Trendafilovin, gestaltet in Schablonenmalerei. Ausstattung mit Möbeln aus den Werkstätten Hellerau.
Insgesamt sehr hochwertiges Gebäudeinterieur: Verbindung des historisch erhaltenen Innenausbaus mit moderner, funktioneller Einrichtung in heller Farbgebung, kombiniert mit Natursteinböden, hellen Holztüren, zeitgenössischer Kunst etc.
Historische Bedeutung/Nutzung
Anfang des 20. Jh. nach Plänen von Paul Wallot anstelle des Brühlschen und Fürstenberg-Palais am Schlossplatz in der Dresdner Altstadt errichtet. Erbauung als Repräsentationshaus des Sächsischen Parlaments, erste Sitzung des Sächsischen Landtages am 14.10.1907 abgehalten. Nach 1933 Schließung als parlamentarischer Ort, Teilzerstörung im 2. Weltkrieg. Nach 1945 Enttrümmerung und Sitz des Landesamtes für Denkmalpflege. 1994 Neubestimmung als zukünftiger Sitz des Oberlandesgerichtes. Hierzu notwendiger Neu- und Umbau von 1996-2001, Errichtung eines Kubus im Innern des Gebäudes anstelle des zerstörten Plenarsaales. Im 2. Stock ein Großer Saal als Festraum für alle drei Nutzer des Gebäudes als Ersatz für den früheren kleinen Landtagssaal eingebaut.
Drehbedingungen vor Ort
AusklappenVerkehrsanbindung
Einklappen| Auto | A4 - Abfahrt 78-Dresden-Altstadt in etwa 8 km Entfernung, A4 - Abfahrt 81a-Dresden-Hellerau in etwa 7 km Entfernung |
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| Bahn | IC-/ICE-Anbindung über Dresden Hbf. und Bhf. Dresden-Neustadt in jeweils etwa 3 km Entfernung, weiter mit öffentlichem Nahverkehr (www.dvb.de) |
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| Flugzeug | Flughafen Dresden (www.dresden-airport.de) in etwa 10 km Entfernung |
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