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Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden

  • Treppenhaus im Haftgebäude

    Treppenhaus im Haftgebäude

  • Hafthaus, Zellentrakt

    Hafthaus, Zellentrakt

  • Hafthaus, Erdgeschoss, Treppe zum Freigang

    Hafthaus, Erdgeschoss, Treppe zum Freigang

  • Hafthaus, Zellentür

    Hafthaus, Zellentür

  • Freigang

    Freigang

  • Freigang

    Freigang

  • Duschzelle

    Duschzelle

  • Zelle

    Zelle

  • Treppenaufgang

    Treppenaufgang

  • Flur mit Durchgangstür

    Flur mit Durchgangstür

  • Flur mit gepolsterten Türen

    Flur mit gepolsterten Türen

  • Vernehmungszimmer

    Vernehmungszimmer

  • Kino- und Vortragssaal, Bühne

    Kino- und Vortragssaal, Bühne

  • Kino- und Vortragssaal, Eingang

    Kino- und Vortragssaal, Eingang

  • Kino- und Vortragssaal, Bühne

    Kino- und Vortragssaal, Bühne

  • Kino- und Vortragssaal, Eingang

    Kino- und Vortragssaal, Eingang

  • Beratungsraum

    Beratungsraum

  • Leitungsbüro

    Leitungsbüro

  • Hafthaus, überdachter Freigang

    Hafthaus, überdachter Freigang

  • Hafthaus, Kino- und Vortragssaal

    Hafthaus, Kino- und Vortragssaal


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden
Verwaltungs- und Sozialbauten » Justizbauten » Gedenkstätten
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Kreisfreie Stadt Dresden
AdresseBautzner Straße 112a
01099 Dresden
Internetwww.bautzner-strasse-dresden.de
Ansprechpartner DrehgenehmigungUljana Sieber
Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden
Gedenkstättenleiterin
Bautzner Straße 112a
01099 Dresden
T: +49 351 6465454
F: +49 351 6465443
info@bautzner-strasse-dresden.de
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlichnach Absprache, Gedenkstättenbetrieb muss gewährleistet bleiben Einschränkung der Drehgenehmigung räumlichDenkmalschutz beachten, einige Räume kleinteilig

Kurzbeschreibung

In der Bautzner Straße befanden sich in einem mehrteiligen Gebäudekomplex die Diensträume sowie die Untersuchungshaftanstalt (UHA) der Bezirksverwaltung Dresden des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Das Hafthaus der ehemaligen UHA ist weitgehend im Zustand von 1990 erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich. Zur Gedenkstätte gehört außerdem ein angeschlossener Gebäuderiegel mit einem Kino-/Vortragssaal im ursprünglichen Zustand sowie zwei darüber liegenden Büroetagen, die als Ausstellungsräume genutzt werden sollen. Dorthin wird das originale Interieur des Beratungsraumes und des Leitungsbüros der Dresdner Bezirksverwaltung des MfS verlagert, dass aus dem 2011 verkauften Hauptgebäude des Gebäudekomplexes stammt.


Lage

im Dresdner Stadtteil Äußere Neustadt, direkt an der B6


Nutzung

1990 wurde die ehemalige Untersuchungshaftanstalt erstmalig für Besucher geöffnet und im Jahr 2000 in die Liste der sächsischen Gedenkstätten aufgenommen. Die Trägerschaft der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden liegt seit 1997 in den Händen des Vereins Erkenntnis durch Erinnerung e. V. (EdE). Die Eigentümerin der Räumlichkeiten der Gedenkstätte ist die Landeshauptstadt Dresden.
Hauptaufgabe der Gedenkstätte ist die Erinnerung an die Opfer politischer Verfolgung in der SBZ/DDR sowie Aufklärung über die Haftbedingungen und die Verhörmethoden in der MfS-Untersuchungshaft. Daher sind zahlreiche Informationstafeln installiert. Pro Jahr liegt die Besucherzahl derzeit bei etwa 10.000. Der Gedenkstättenbetrieb (regelmäßige Öffnungszeiten, Gruppenführungen, Veranstaltungen) sollte durch die Dreharbeiten möglichst nicht beeinträchtigt werden. Die Besonderheit des Ortes erfordert bei Dreharbeiten ein sensibles Herangehen. Genaue Vorabsprachen und zuverlässige Drehplanung sind erforderlich.


Zustand

2007 unter strengen Auflagen des Denkmalschutzes saniert, Fenstergitter wieder aufgearbeitet etc.;
2013 weitere Sanierungsarbeiten in verschiedenen Bereichen geplant


Kunsthistorische Baubeschreibung

Das Hafthaus wurde 1954 als Erweiterungsbau errichtet. Der viergeschossige Zellentrakt des Haftgebäudes umfasst, neben den Haftzellen, u. a. den Aufnahmeraum für Inhaftierte, einen Raum mit Fotostuhl sowie Duschräume. Ein halbunterirdischer Gang verbindet das Hafthaus mit den Kellerräumen des ehemaligen Verwaltungsgebäudes, die dem sowjetischen Sicherheitsdienst von 1945 bis 1954 zur Unterbringung von Untersuchungshäftlingen dienten. In den 1970er Jahren wurden der überdachte Freigangbereich sowie die Personen- und Fahrzeugschleuse mit Stehzellen angebaut. Über einen separaten Treppenaufgang sind ehemalige Diensträume des MfS im Hafthaus zugänglich, in denen Dauer- und Wechselausstellungen sowie ein ehemaliger Vernehmungsraum besichtigt werden können. In der 5. Etage befindet sich heute der Sitz des Trägervereins EdE. Die ehemalige UHA ist die einzige weitestgehend original erhaltene Einrichtung dieser Art im Freistaat Sachsen und steht unter Denkmalschutz.


Epoche

Sozialistische Baukunst


Entstehungszeit

1952-54 (Haftgebäude)


Innenarchitektur/Inneneinrichtung

Einige Gefängniszellen sind noch im Originalzustand, andere Zellen mussten entkernt werden und dienen heute als Ausstellungsräume. Im 4. OG befinden sich ein original eingerichtetes Vernehmungszimmer sowie die Büroräume der Gedenkstätte. Zahlreiche gepolsterte Türen, Lampen, Schalter, Vorhänge sowie Fußbodenbeläge sind ebenfalls erhalten geblieben.


Historische Bedeutung/Nutzung

Vor dem Zweiten Weltkrieg gehörte das Gelände privaten Eigentümern. Nach 1945 richtete die sowjetische Militäradministration (SMAD) ihren Hauptsitz für das Land Sachsen im ehemaligen "Heidehof" ein. Gleichzeitig zogen der NKDW und das Sowjetische Militärtribunal in das Gebäude. In den 1950er Jahren übernahm die Bezirksverwaltung Dresden des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) das Gelände, das Hafthaus entstand 1952-54. Bis 1989 waren der Verwaltungssitz und die Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung Dresden des MfS, später des AfNS, in der Bautzner Straße untergebracht. Im Dezember 1989 besetzten Demonstranten den Gebäudekomplex und räumten die Zellen der UHA. In diesen wurden die Aktenbestände der Bezirksverwaltung und der Kreisdienststellen des Bezirkes Dresden vorläufig eingelagert. Die Akten gingen später in die Verantwortung der Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR über. Deren Dresdner Außenstelle hatte bis 1993 ihren Sitz auf dem Gelände. 1990-2006 nutzte eine Berufsschule Teile des Komplexes. Im Gebäudeflügel der ehemaligen UHA befindet sich seit 1999 die Gedenkstätte. 2011 erfolgte der Verkauf des Gebäudekomplexes, ausgenommen das ehemalige Hafthaus und der MfS-Saal mit den darüberliegenden Etagen, an private Investoren.


Drehbedingungen vor Ort

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Verkehrsanbindung

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AutoA4 - Abfahrt 81a-Dresden-Hellerau, Richtung Zentrum, weiter B6 Richtung Bischofswerda
BahnIC/ICE-Anschluss über Bhf. Dresden-Neustadt; weiter mit öffentlichem Nahverkehr (www.dvb.de), Straßenbahnlinie 11 Richtung Dresden-Bühlau
FlugzeugFlughafen Dresden (www.dresden-airport.de), weiter mit S-Bahn zum Bhf. Dresden-Neustadt

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Zusatzinformationen

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