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Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg

  • Blick aus Freigang nach Nordwest

    Blick aus Freigang nach Nordwest

  • Flur im EG mit ehemaligen Zellen

    Flur im EG mit ehemaligen Zellen

  • ehemalige Zelle im EG

    ehemalige Zelle im EG

  • ehemalige Zelle im EG

    ehemalige Zelle im EG

  • ehemalige Zelle im EG

    ehemalige Zelle im EG

  • Zugang zu den Freigängen, nach Westen

    Zugang zu den Freigängen, nach Westen

  • Freigang, Blick nach Nordwest

    Freigang, Blick nach Nordwest

  • Zugang zum 1. OG

    Zugang zum 1. OG

  • Flur im 1.OG

    Flur im 1.OG

  • Flur im 1.OG

    Flur im 1.OG

  • ehemalige Zelle, 50er Jahre, 1.OG

    ehemalige Zelle, 50er Jahre, 1.OG

  • ehemalige Zelle, 1.OG

    ehemalige Zelle, 1.OG

  • ehemalige Zelle, 1.OG

    ehemalige Zelle, 1.OG

  • Gefängnisbibliothek, 1.OG

    Gefängnisbibliothek, 1.OG

  • Strassenansicht Umfassungsstraße, Osten

    Strassenansicht Umfassungsstraße, Osten

  • Zugang vom Hof zum ehemaligen Zellentrakt, nach Nordwest

    Zugang vom Hof zum ehemaligen Zellentrakt, nach Nordwest


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg
Verwaltungs- und Sozialbauten » Justizbauten » Gedenkstätten
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
kreisfreie Stadt Magdeburg
AdresseUmfassungsstraße 76
39124 Magdeburg
Internethttp://www.stgs.sachsen-anhalt.de
Ansprechpartner DrehgenehmigungDr. Kai Langer
Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt | Geschäftsstelle Magdeburg
Stiftungsdirektor
Umfassungsstraße 76
39124 Magdeburg
T: +49 391 24455930
F: +49 391 24455998
Kai.Langer@stgs.sachsen-anhalt.de
Ansprechpartner ObjektDaniel Bohse
Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt
Gedenkstätte am Moritzplatz
Umfassungsstraße 76
39124 Magdeburg
T: +49 391 24455921
F: +49 391 24455999
daniel.bohse@stgs.sachsen-anhalt.de
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlichnach Absprache; Veranstaltungen und Höhepunkt in Magdeburg 2014: http://www.magdeburg-tourist.de/Start/Tourismus-Freizeit/Veranstaltungen Einschränkung der Drehgenehmigung räumlichnach Absprache

Kurzbeschreibung

Dieser im Norden Magdeburgs liegende Bau wurde von 1873 bis 1876 als königlich-preußisches Amtsgericht und Stadtgefängnis erbaut. Nach dem II. Weltkrieg für kurze Zeit der Sowjetischen Militäradministration zugehörig wurde es bereits 1945 wieder der deutschen Verwaltung übergeben. Seit 1957 nutzte das Ministerium für Staatssicherheit das Gebäude als Untersuchungshaftanstalt für politische Häftlinge. In einem Teilbereich des Hauses, dem früheren Zellentrakt, wurde 1990 die Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg gegründet. Hier befinden sich der frühere Zellentrakt mit Freigängen vom Ende der 80er Jahre, 2 Zellen im Zustand der 50er Jahre sowie die Dauerausstellung "Im Namen des Volkes? Justiz im Staat der SED". Im zweiten großen Teilbereich des Gebäudes befindet sich das Dokumentationszentrum des Bürgerkomitee Sachsen-Anhalt e.V.. Die Gedenkstätte ist heute Teil der Stiftung Gedenkstätten des Landes Sachsen-Anhalt.


Lage

im Norden Magdeburgs direkt am Magdeburger Ring


Nutzung

Gedenkstätte mit pädagogischen Angeboten sowie öffentlicher Nutzung von Bibliothek und Videothek sowie Verleih von Wanderausstellungen


Zustand

weitestgehend originaler Erhaltungszustand Ende der 80er Jahre


Kunsthistorische Baubeschreibung

Typischer preußischer Zweckbau aus rotem Klinker, 1876 erbaut. Innen besteht der Gebäudekomplex aus Verwaltungsbereich und Gefängnis.


Epoche

Historismus


Entstehungszeit

1876, ab 1957


Innenarchitektur/Inneneinrichtung

Im Inneren ist der Zellentrakt der Gedenkstätte fast vollständig im Zustand vom Ende der 80er Jahre erhalten. Im Erdgeschoss sowie im 1.Obergeschoss befinden sich die Flure mit den ehemaligen Zellen, auch zwei Zellen, die nach Angaben ehemaliger Häftlinge im Zustand der 50 bzw.60er Jahre rekonstruiert wurden. Das gesamte Inventar ist ebenfalls original. Weitere Originaldokumente, Unterlagen und authentische Gegenstände wie Möbel, Uniformen, Fahnen und Alltagsgegenstände aus 40 Jahren DDR befinden sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen Vernehmertraktes, dem heutigen Dokumentationszentrum des Bürgerkomitees Sachsen-Anhalt e.V..


Historische Bedeutung/Nutzung

Als Königliches Amtsgericht und Stadtgefängnis 1876 erbaut. Bis nach 1945 blieb der Gebäudekomplex als "Gefängnis Magdeburg-Neustadt" unter deutscher Verwaltung. Am 17. Juni 1953 wurde das Gefängnis gestürmt und alle 221 Insassen befreit. Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR übernahm 1957 die Einrichtung als U-Haftanstalt und Dienststelle des MfS in gesamt Magdeburg, die technischen Sicherheitsanlagen wurden erheblich erweitert und die möglichst umfassende Isolierung der Gefangenen perfektioniert. Seit 1990 befindet sich hier die Gedenkstätte für die Opfer politischer Gewalt und seit 1992 der Sitz und das Dokumentationszentrum des Bürgerkomitee Sachsen-Anhalt e.V.. Die Gedenkstätte ist heute Teil der Stiftung Gedenkstätten des Landes Sachsen-Anhalt.


Drehbedingungen vor Ort

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Verkehrsanbindung

Einklappen
AutoA2 Abfahrt Magdeburg Zentrum
BahnHbf. Magdeburg mit IC-Anschluss
FlugzeugFlughafen Hannover (www.hannover-airport.de),
Flughäfen Berlin (www.berlin-airport.de),
Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de),
Fluplatz Magdeburg (Charterflüge)

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Zusatzinformationen

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