Grimme-Preis-Nominierungen für MDM-geförderte Produktionen
Drei von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) geförderte Produktionen sowie die MDM-Debütpreis-Gewinner „Chabos" sind für den 62. Grimme-Preis nominiert.
Der Dokumentarfilm „Baldiga – Entsichertes Herz” des Regisseurs Markus Stein ist in der Kategorie Information & Kultur für einen Grimme-Preis nominiert. Das Künstler-Porträt des 1993 verstorbenen Fotografen und AIDS-Aktivisten Jürgen Baldiga, lief im Programm der Berlinale 2024 in der Sektion Panorama Dokumente. Die Produktion der Leipziger Firma Hoferichter & Jacobs läuft aktuell in der ARD Mediathek.
In der Kategorie „Kinder & Jugend” ist „Sieger sein” von Soleen Yusef nominiert. Das autobiografisch geprägte Projekt entstand im Rahmen der Initiative „Der besondere Kinderfilm" und wurde unter anderem in Halle (Saale) gedreht. Seine Weltpremiere feierte der Film in der Reihe Generation Kplus der Berlinale 2024 und gewann im selben Jahr die Lola als bester Kinderfilm. Aktuell ist „Sieger sein" in der ARD Mediathek verfügbar.
Ebenfalls in dieser Kategorie nominiert ist die Animationsserie „Lenas Hof” von Elena Walf. Die 2025 in Annecy preisgekrönte Serie über das Zusammenleben verschiedener Tiere auf einem Bauernhof ist derzeit in der ZDF-Mediathek zu sehen.
Für die ZDFneo-Serie „Chabos” erhielten Arkadij Khaet und Mickey Paatzsch bei der TeleVisionale 2025 in Weimar den ersten MDM-Debütpreis für das beste Fernsehregiedebüt und sind nun in der Kategorie „Fiktion” für den Grimme-Preis nominiert.
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Grimme-Preises werden im März 2026 bekannt gegeben, die Preisverleihung findet am 24. April 2026 in Marl statt.
