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Landgestüt Moritzburg

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  • Innenhof, Stallungen

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  • Reithalle

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  • Übungsplatz

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  • Nebengebäude

  • Stallungen


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Landgestüt Moritzburg
Freizeit » Sport » Pferdesportanlagen
Landmotive » Landwirtschaft » Tierzucht
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Meißen
Adresse Schloßallee 1
01468 Moritzburg
Internet www.saechsische-gestuetsverwaltung.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Dr. Matthias Görbert
Sächsische Gestütsverwaltung
Leiter der Sächsischen Gestütsverwaltung und des Landgestütes Moritzburg
Schloßallee 1
01468 Moritzburg
T: +49 (0) 35207 890103
F: +49 (0) 35207 890102
Ansprechpartner
vor Ort
Dr. Matthias Görbert
Sächsische Gestütsverwaltung
Leiter der Sächsischen Gestütsverwaltung und des Landgestütes Moritzburg
Schloßallee 1
01468 Moritzburg
T: +49 (0) 35207 890103
F: +49 (0) 35207 890102
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Das sächsische Landgestüt in Moritzburg ist das drittgrößte in Deutschland. Die 1733 gebaute barocke Anlage war zunächst Stallung des sächsischen Hofes und wurde 1828 nach dem Fall des Gestüts Torgaus an Preußen zum Landgestüt erklärt. Zu den Aufgaben der staatlichen Pferdezucht gehören u. a. die Bereitstellung von landesweiten Deckstationen, die Existenzsicherung bedrohter Pferderassen, desweiteren die Berufs-, Reit- und Fahrausbildung von Pferdesportlern. Neben den Stallanlagen in unmittelbarer Nähe zum Moritzburger Jagdschloss gehören zum Landgestüt auch eine Arena sowie ein Übungsplatz. Jährlich im September veranstaltet das Gestüt mehrtägige Hengstparaden, um den Stand der Zuchtarbeit für die Landespferdezucht der Öffentlichkeit zu präsentieren.


in unmittelbarer Nähe zum Schloss Moritzburg, in den Moritzburger Teichen in der wald- und wasserreichen KulturLandschaft Moritzburg nördlich von Dresden


Stallungen, Pferdezucht, Ausbildung


sehr gut, 1995-2003 saniert


Verwaltungsgebäude und Stallungen umschließen den quadratischen Innenhof des Gestüts. Die ein- bis zweistöckigen Gebäude im Stil des sächsischen Barock mit Walmdächern und Putzfassaden erbaut.


Barock
Sächsischer Barock


1733


18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Sanierung der Stallungen und der Reithalle erfolgte originalgetreu nach historischem Vorbild


Hauptgestüt Augusts des Starken ab 1721 in Graditz, 1815 fällt das Graditzer Gestüt infolge des Wiener Kongresses an Preußen. Danach werden in den 1733 errichteten Stallungen in Moritzburg auf Erlass des sächsischen Königs Anton der Gütige 38 Hengste abgestellt. Ab 1873 Oldenburger zum Zuchtziel der sächsischen Landwirte verbindlich eingeführt. 1886 Einführung eines Zuchtregisters durch den Landstallmeister Georg Graf zu Münster, erste Durchführung von Stuten- und Fohlenschauen. Ab 1911 auch Kaltblüter zum Zuchtziel erklärt. Nach 1945 kontinuierlicher Ausbau des Moritzburger Bestandes, in den 1960er Jahren Umzüchtung vom Schweren Warmblut zum modernen Reitpferd mittels Englischer Vollbluthengste. 1992 wurde das Landgestüt Moritzburg gemeinsam mit dem Hauptgestüt Graditz vom Freistaat Sachsen aus der Verwaltung der Treuhand zurückgenommen und die Sächsiche Gestütsverwaltung als neue Organisationsform gebildet. 2004 wurde der Staatsbetrieb "Sächsische Gestütsverwaltung: Landgestüt Moritzburg und Hauptgestüt Graditz - Wirtschaftbetrieb des Freistaates Sachsen" gegründet.


Drehbedingungen vor Ort

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Lagepläne nur auf konkrete Anfrage an die Gestütsverwaltung


werden nach Absprache und nach den jeweiligen Anforderungen individuell zur Verfügung gestellt


Strom- und Wasseranschlüsse sowie sanitäre Einrichtungen vorhanden


EG, 1. OG


keine relevanten Treppen vorhanden, Gebäude ebenerdig zu erreichen


Stallungen 4,00 m - 4,50 m hoch, Reithalle ca. 10 m


in den historischen Stallungen teiweise dunkel und wenig Tageslicht, im Außenbereich keine Einschränkungen


in den Innenräumen relativ ruhig, Störgeräusche im Außenbereich durch Verkehr auf nahe gelegener Hauptstraße möglich


großer öffentlicher Parkplatz vor dem Objekt, kostenpflichtig, gestütseigene Parkplätze vorhanden, können nach Absprache genutzt werden


Verkehrsanbindung

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Auto A4 - Abfahrt 80-Dresden-Wilder Mann in etwa 8 km Entfernung
A13 - Abfahrt 21-Radeburg in etwa 8 km Entfernung
Bahn ICE und IC/CE Anbindung bis Bhf. Dresden-Neustadt, weiter mit S1 Richtung Meißen, ab Radebeul-Ost historische Schmalspurbahn Lößnitzgrundbahn ("Lößnitzdackel") mit Station in Moritzburg
Flugzeug Flughafen Dresden in etwa 8 km Entfernung

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Experten bzw. Hintergründe und Historie des Landgestüt in der Verwaltung anzufragen
Erfahrung mit Dreharbeiten Dreharbeiten zu TV-Berichten realisiert;
Stallszenen des Kinospielfilms "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" (1973) im Landgestüt gedreht