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Zoo Dresden

  • Eingang, Südwesten

  • Eingang, Südwesten

  • Prof. Brandes-Haus

  • Begehbare Kattainsel

  • Schneeleoardenanlage

  • Tundravoliere

  • Anlage für Humboldt-Pinguine, Vogelperspektive

  • Anlage für Humboldt-Pinguine

  • Giraffen- und Zebraanlage

  • Bateng-Gehege

  • Flamingoinsel

  • Terrarium, innen


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Zoo Dresden
Freizeit » Freizeitanlagen » Tierparks
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Dresden, Stadt
Adresse Tiergartenstraße 1
01219 Dresden
Internet www.zoo-dresden.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Dr. Wolfgang Ludwig
ZOO Dresden GmbH
Zoologischer Leiter
Tiergartenstraße 1
01219 Dresden
T: +49 (0) 351 4780630
F: +49 (0) 351 4718660
Ansprechpartner
vor Ort
Dr. Wolfgang Ludwig
ZOO Dresden GmbH
Zoologischer Leiter
Tiergartenstraße 1
01219 Dresden
T: +49 (0) 351 4780630
F: +49 (0) 351 4718660
Ansprechpartner Technik Dr. Wolfgang Ludwig
ZOO Dresden GmbH
Zoologischer Leiter
Tiergartenstraße 1
01219 Dresden
T: +49 (0) 351 4780630
F: +49 (0) 351 4718660
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache, ganzjährig geöffnet Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache, keine Schließung von Teilbereichen möglich

Der Zoo Dresden beherbergt etwa 2000 Tiere in fast 300 Arten. Der Tierbestand stammt aus allen Kontinenten. Highlights sind das Afrikahaus, das Giraffenhaus, das Prof. Brandes-Haus für Primaten und die Schneeleopardenanlage. Ergänzt werden die Gehege und Tierhäuser durch ein Restaurant, einen Biergarten, einen Imbiss, zwei Cafés, Spielplätze und das denkmalgeschützte Rosarium.
Bereits 1861 eröffnet, gilt der Dresdner Zoo als viertältester Zoologischer Garten Deutschlands. Anlage und Wegführung beruhen auf Plänen des Gartenbaudirektors P. J. Lenné, der zuvor den Zoologischen Garten in Berlin entworfen hatte. Noch heute befindet sich der Dresdner Zoo auf seinem ursprünglichen Gelände im südwestlichen Teil des Großen Gartens. Mit 13 Hektar Fläche ist er einer der kleinsten innerstädtischen Zoos weltweit. Viele der ursprünglichen Gebäude und Tiergehege fielen den Bombenangriffen von 1945 zum Opfer. Die Tierhäuser aus dem Wiederaufbau in den 1950er Jahren wurden inzwischen den heutigen Maßstäben der Tierhaltung angepasst oder durch Neubauten ersetzt.


nahe der Altstadt Dresdens, im Großen Garten


Zoologischer Garten, Erholung, Bildung, Studienzwecke, Führungen, Veranstaltungen (Konzerte, Zootage, etc.), Vermietung einzelner Teilbereiche für Veranstaltungen


umfangreiche Bauvorhaben zur Modernisierung, Vergrößerung und naturnahen Gestaltung sowie zum Neubau von Tieranlagen sind abgeschlossen (ab 1990 Subventionen der Stadt für die wichtigsten Sanierungsmaßnahmen; ab 1993 Konzept für Um- und Ausbau und Investitionen; 2007-2010 weiteres Investitionsprogramm der Stadt Dresden)


erste Tierhäuser 1860 fertiggestellt; 1945 Zerstörung zahlreicher Gebäude und Tiergehege; Neubauten in den 1950er Jahren sowie ab 1993

Heutiger Bestand historischer Tierbehausungen: ein Stallgebäude von 1862 ist das älteste erhaltene Zoogebäude; Felskulissen am Raubtierhaus von 1910; Rosarium von 1911; Winterhaus 1912 als Aquarium umgebaut; Greifvogel-Voliere von 1920; Rhesusaffen-Anlage von 1924; Südamerikaanlage um 1938; Menschenaffenstation für Orang-Utans von 1985

Neubauten von Tieranlagen ab 1993: Fluganlage für Aras, Häuser für Batengs und Takine (1993); Ibis-Winterhaus, Antilopenanlage (1994); Außengehege für Orang-Utans (1995); Tundraanlage mit begehbarer Vogelvoliere, Afrikahaus als Kombination aus Tierhaus, Eingangsbereich, Restaurant sowie mit Zooschule im Auditorium des OG (1999); Außenanlage des Afrikahauses mit Elefantenbadebecken (2007); Löwen- und Karakalanlage, Giraffenhaus, Futtermeisterei, Kattainsel, Puppentheaterhäuschen (2008); Prof. Brandes-Haus als Tropenhaus für Primaten, Faultiere, Reptilien (2010); Schneeleopardenanlage (2011), Pelikanhaus 2015); Umbau des Afrika-Hauses (2016/2017)


Sozialistische Baukunst
Moderne zeitgenössische Architektur


1861 Zoo eröffnet


19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


modernisierte, naturnahe und artgerechte Tieranlagen


viertältester Zoo Deutschlands; Vorgeschichte: früheste Haltung nichtheimischer Tierarten (Löwen, Bären, Wölfe) für Hetz- und Kampfjagden unter Kurfürst August von Sachsen (1526-1586), am barocken Dresdner Hof bedeutende Haltung exotischer Tiere zu Repräsentations- und Jagdzwecken, 1716 Fasanerie im Großen Garten angesiedelt

um 1860 Übernahme dieses Teil des Großen Gartens durch das Comitee zur Bildung einer Actiengesellschaft für die Herstellung eines zoologischen Gartens, Gestaltung der Parkanlagen und Gebäude nach Entwürfen des Gartenbaudirektors P. J. Lenné und des Stadtbaumeisters C. A. Canzler, Eröffnung des Zoos im Mai 1861

1945 wurden 95% des Zoogeländes zerstört, von 3000 Tieren überlebten etwa ein Dutzend; ab 1962 Zuchterfolge bei Orang-Utans; ab den 1950er Jahren Probleme mit dringend sanierungsbedürftiger Bausubstanz, bis zum Ende der DDR blieben größere Investitionen in Tierbehausungen und Infrastruktur weitestgehend aus, die Bedingungen für Tierhaltung erreichten einen unhaltbaren Zustand

1992 dementsprechend schlechtes Testergebnis bei Stiftung Warentest, Gründung des Fördervereins Zoofreunde Dresden e. V.; nach Stadtratsbeschluss ab 1993 Um- und Ausbau des Dresdner Zoos; seit 1996 eigenständige gGmbH im 100%igen Besitz der Landeshauptstadt Dresden; Besucherzahl im Jahr 2010: 750.000 (Nachwenderekord)


Drehbedingungen vor Ort

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Fläche der Anlage 12,9 ha groß, einer der kleinsten innerstädtischen Zoos weltweit; größtes Gebäude des Dresdner Zoos ist das Afrikahaus mit einer Nutzfläche von 2.680 qm; Lageplan mit einzelnen Gehegen und Wegführung vorhanden, erhältlich bei der Zooverwaltung


zusätzliche Räume nur eingeschränkt vorhanden, nur nach besonderer Absprache im Einzelfall möglich; Vermietung für Firmen- und Privatveranstaltungen: 120 Plätze im Tagungs- und Vortragsraum, 140 Plätze im Restaurant "Ristofante", 80 Plätze im "Africafé", 650 Plätze in der "Linden-Oase"


Stromanschlüsse mit 380 V an verschiedenen Stellen des Gartens vorhanden, ebenso Wasseranschlüsse, öffentliche Toiletten stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung


Tierhäuser überwiegend eingeschossig; Eingangsgebäude: EG, 1. OG


im Zoogelände kaum relevante Treppen vorhanden


sehr gute Lichtverhältnisse im Außenbereich, Baumbewuchs beeinträchtigt Lichteinfall kaum, in den Tierhäusern Tageslicht vorhanden, künstliches Licht zusätzlich notwendig


wenig Straßengeräusche, Tierlaute, Besucherverkehr


viele Wege des Zoos nicht für Pkw befahrbar, freigegebene Wege Lkw tauglich, Absprache mit Zooleitung erwünscht; Abstellplätze im Wirtschaftshof ausreichend für ca. 3 Lkw, Pkw-Parkplätze auf dem Zoo-Besucherparkplatz und in den umgebenden Straßen


Verkehrsanbindung

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Auto A4 - Abfahrt 81a-Dresden-Hellerau in etwa 9 km Entfernung,
A17 - Abfahrt 3-Dresden-Südvorstadt in etwa 6 km Entfernung
Bahn ICE- und IC-Anschluss über Hauptbahnhof Dresden in etwa 2 km Entfernung; weiter mit öffentlichem Nahverkehr (www.dvb.de)
Flugzeug Flughafen Dresden in etwa 11 km Entfernung

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Die Zooleitung steht gern als Fachberatung bei Filmprojekten zur Verfügung. Archiv und Info-Broschüren vorhanden.
Öffnungszeiten des Zoos: im Sommer täglich 8.30-18.30 Uhr, Im Frühjahr und Herbst täglich 8.30-17.30 Uhr, im Winter täglich 8.30-16.30 Uhr
Erfahrung mit Dreharbeiten seit 2006 mehrere Staffeln "Dresdner Schnauzen – Zoogeschichten aus Sachsen" des ZDF, TV-Unterhaltungsshow "150 Jahre Zoo Dresden - Eine unterhaltsame Zeitreise" des MDR Fernsehens, TV-Berichterstattung; TV-Spielfilme