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Lutherhaus Wittenberg

  • Lutherhaus, Nordost

  • Katharinenportal innen

  • Großer Hörsaal

  • Lutherstube

  • Lutherstube

  • Refektorium

  • Refektorium

  • Kellergewölbe

  • Hof, Blick nach Süden

  • Detail

  • Katharinenportal, Nordost

  • Detail, Nordost

  • neugotischer Ostgiebel

  • Loggia, Osten

  • Lutherhaus, Nordost


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Lutherhaus Wittenberg
Freizeit » Kunst / Kultur » Wirkungsstätten
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Wittenberg
Adresse Collegienstraße 54
06886 Lutherstadt Wittenberg
Internet www.martinluther.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Dr. Stefan Rhein
Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt
Vorstand und Direktor
Collegienstraße 54
06886 Lutherstadt Wittenberg
T: +49 (0) 3491 4203113
Ansprechpartner
vor Ort
Dr. Stefan Rhein
Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt
Vorstand und Direktor
Collegienstraße 54
06886 Lutherstadt Wittenberg
T: +49 (0) 3491 4203113
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich kostenpflichtig, Behinderungen durch Besucher Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Das Lutherhaus wurde 1504 bis 1507 durch Friedrich den Weisen als Augustinerkloster erbaut. Dies geschah im Zusammenhang mit der Universitätsgründung in Wittenberg, als Wirkungsstätte für den angesiedelten Augustiner-Konvent. Heute beherbergt das Baudenkmal neben dem Museum die umfangreichsten und bedeutendsten Sammlungen zu Luther und der Reformationsgeschichte. Die Lutherstube, das Wohn- und Arbeitszimmer des Reformators, ist das Kleinod des Hauses. Die Atmosphäre des Raumes mit seinen hohen Holzpaneelen, der bemalten Kasettendecke und dem schweren Kastentisch versetzen den Besucher in die Zeit Luthers zurück.


Stadtkern


Museum, Sitz der Stiftung Luthergedenkstätten Sachsen-Anhalt


komplett saniert


Die Lutherhalle wurde 1504 bis 1507 durch Friedrich den Weisen als Augustinerkloster erbaut. Ab 1535 wurde das Gebäude durch Luther umgebaut. In dieser Zeit wurde der Westflügel zu Wohnzwecken umgestaltet, wie z.B. die heute noch erhaltene Lutherstube zeigt. Das Katharinenportal wurde im Zuge der Neubauten von Katharina von Bora in Auftrag gegeben. In den Jahren 1565 und 1566 erfolgte der Umbau des Gebäudes zum Universitätskolleg. Der große Wendelstein an der Hoffront sowie das Küchenhaus an der Außenseite wurden angebaut, das ehemaligen Refektorium bekam in der Tradition der klösterlichen Speisesäle eine Wölbung und neue Fenstergewände wurden eingebaut. Der Innenausbau war gleichsam aufwändig: Kachelöfen in allen Zimmern, und neue Beschläge und Schlösser für die Türen. Anläßlich des 25jährigen Bestehens des Predigerseminars wurde im Jahre 1842 die Instandsetzung des Lutherhauses angeregt, welches durch die Kriege der letzten Jahrzehnte sehr gelitten hatte. Zu dieser Zeit bekam das Lutherhaus sein noch heute bestimmendes Erscheinungsbild durch Entwürfe des Oberhofbaurats Friedrich August Stüler. 1853 bis 1856 wurden die Giebel neu errichtet und das Dach verändert, 1861 bis 1867 der Ausbau des Inneren fertiggestellt. 1871 bis 1873 erhielt das Äußere mit dem gotisierenden Neubau der Turmhaube, dem Quaderputz und dem Baldachin über dem Bildnismedaillon seine im 19. Jahrhundert endgültige Gestalt. Mit dem Neubau der Loggia (1883) waren die Arbeiten beendet. Nachfolgend wurde Anfang des 20. Jahrhunderts versucht, zugunsten des "originalen" Erscheinungsbildes den Außenbau teilweise auf einen ursprünglichen Zustand zurückzuführen, sowie nach 1950 einige Korrekturen im Inneren vorzunehmen.


Gotik


1504


15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Im Inneren blieb auch nach der Sanierung der letzten Jahre ein Teil der original Einrichtung, wie z.B. Kasettendecke, Holzpaneele, Kastentisch usw. erhalten. Von besonderem Interesse sind Luthers Stube, das ehemalige Refektorium und der große Hörsaal. Die Lutherstube entstand im Zusammenhang mit dem Unmbau des Gebäudes zu Wohnzwecken durch Luther um 1535, er ließ hierfür einen größeren Raum durch Trennwände teilen. So entstand sein Wohn- und Arbeitszimmer, das bis heute fast im Original erhalten ist. Das Refektorium, ehemaliger Klosterspeisesaal, Universitätszeiten Konvikt genannt, erhielt seine prägende Wölbung 1565/1566. Im Hörsaal befand sich bereits seit 1507 die theologischen Fakultät, er wurde zwischen 1844 und 1877 neogotisch umgebaut.


Von 1504-1524 war die Anlage Kloster der Augustiner, danach ab 1524 alleiniges Wohnhaus Luthers. 1534 wurde es Freihaus Luthers, 1546 wurde es nachfolgend an Katharina Luther vererbt. Im Jahre 1564 erfolgte der Kauf durch die Universität, das Haus diente als Colleg, Mensa und Wohnung für Studenten und Universitätsbeamte. Es folgte die Nutzung als Lazarett der französischen Truppen im Jahr 1813, vier Jahre später, 1817, wurde es Teil des Königlichen Predigerseminars. So wurde 1834 eine Seminarschule im Erdgeschoß eingerichtet. 1883 fand die Eröffnung der "Lutherhalle" als reformationsgeschichtliches Museum statt, das sich bis heute dem Leben und Wirken Marthin Luthers widmet. Das Museum wurde 2002 nach Sanierung und Umgestaltung wieder eröffnet.


Drehbedingungen vor Ort

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Zusätzliche Räume sind vorhanden.


Normalstrom, Wasseranschlüsse und sanitäre Anlagen sind vorhanden.


KG, EG, 1.OG, 2.OG


Die Treppen sind ca. 2,20 m breit.


Die Deckenhöhe bträgt maximal 3,50 m, die Deckenbelastung bis zu 200 kp/qm.


Im Kellergeschoß ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch.


Im Inneren des Hauses ist es sehr ruhig, im Hof und außen sind Verkehrs- und Stadtgeräusche zu hören.


Am Lutherhaus stehen Parkplätze für 80 Pkw sowie zusätzlich öffentliche Busstellplätze zur Verfügung.

Es liegt ein Parkraumkonzept für den Innenstadbereich vor, Sondernutzungserlaubnis durch:
1. die Stadtverwaltung,
Fachbereich Öffentliches Bauen
Sachbearbeiterin: Frau König
T: +49 349 421654
F: +49 3491 421666
E-Mail: manuela.koenig@wittenberg.de
Formularservice der Lutherstadt Wittenberg

und 2. den Landkreis Wittenberg: Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung durch den Landkreis, Fachdienst Straßenverkehr
Formularservice des Landkreises Wittenberg


Verkehrsanbindung

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Auto A9 Abf. Wittenberg
Bahn Bhf. Wittenberg mit ICE-Anschluß
Flugzeug Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de)

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Buchung von etwa 500 Statisten in historischen Kostümen möglich

Linkempfehlungen:
www.landkreis-wittenberg.de
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/martin-luther/lutherstaedte
www.lutherbase.de
www.anhalt-dessau-wittenberg.de
www.luther-bauhaus-gartenreich.de
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.mittelelbe.com/mittelelbe/biosphaerenreservat/zonierung/zonierung.html
weitere Unterkünfte: http://buchen.sachsen-anhalt-tourismus.de
Erfahrung mit Dreharbeiten Die Mitarbeiter der Stiftung Luthergedenkstätten haben Erfahrungen mit Dreharbeiten.