mdm - Mitteldeutsche Medienförderung

 
 

Klosterschule Roßleben (Innen)

  • Klassenzimmer Biologie

  • Chemielabor

  • Gang

  • Vestibül

  • Kirche

  • Ballettsaal

  • Bibliothek

  • Mensa

  • Lehrwerkstatt

  • Sporthalle

  • Lehrmittelarchiv

  • Musikaula

  • Flur mit Schliessfächern

  • Gemeinschaftsbereich Internat

  • Internatszimmer


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Klosterschule Roßleben (Innen)
Freizeit » Sport » Sporthallen
Freizeit » Sport » Tanzstudios
Verwaltungs- und Sozialbauten » Gesundheit / Bildung / Soziales » Schulen
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Kyffhäuserkreis
Adresse Klosterschule
06571 Roßleben
Internet www.klosterschule.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Gernot Gröppler
Staatliches Gymnasium Klosterschule Roßleben
Schulleiter
Klosterschule 5 / 8
06571 Roßleben
T: +49 (0) 34672 98100-201
F: +49 (0) 34672 98107-06
Ansprechpartner
vor Ort
Gernot Gröppler
Staatliches Gymnasium Klosterschule Roßleben
Schulleiter
Klosterschule 5 / 8
06571 Roßleben
T: +49 (0) 34672 98100-201
F: +49 (0) 34672 98107-06
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache, Ferien optimal Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Nähert man sich Roßleben von Südwesten, prägt die Klosterschule schon von Weiten die Silhouette der Stadt. Mit einer über 450 Jahre alten Geschichte zählt die imposante Anlage zu den ältesten Traditionsschulen Deutschlands. Die Historie der Schule ist eng verbunden mit dem Engagement der Familie von Witzleben. Seit 1554 stellen sie den Erbadministratoren der Stiftung. Schulgelände und Internat unterliegen seit der politischen Wende wieder der Stiftung, die eng mit dem stattlichen Gymnasiums zusammenarbeitet.


Südwestrand der Stadt Roßleben, im Kyffhäuserkreis an der Grenze zu Sachsen-Anhalt


Schule (585 Schüler), Internat (77 Schüler), zahlreiche Sport- und Freizeitangebote auf dem Campus: Turnhalle, zwei Tennisplätze, zwei Basketballfelder, zwei Beach-Volleyball-Felder, Rasenplatz für Fußball- und Hockeyspiele, Bootshaus mit direktem Zugang zur Unstrut


Die historischen Gebäude unterliegen den Denkmalschutz, der Mittelrisalit des Hauptgebäudes wurde 2004 restauriert, die Mensa ist neu, der Zustand der anderen Gebäude ist unterschiedlich.


Das aus der mittelalterlichen Klosteranlage hervorgegangene Schulgebäude wurde nach einem Brand 1686 schrittweise abgetragen und 1740-42 durch einen stattlichen Neubau ersetzt. Dem neuen Gebäude zugrunde liegt vermutlich ein nicht ausgeführter Entwurf des sächsischen Landbaumeisters David Schatz für das Schloß Burgscheidungen an der Unstrut (Sachsen-Anhalt).
Die dreigeschossige Dreiflügelanlage mit Mansardendächern umfasst einen quadratischen Hof.
Der zum Unstruttal gewendete Südflügel ist als Schauseite reich ausgestatte. Der konvex vorgerundete, dreiachsige Mittelbau ist dekoriert mit ionischen Kolossalpilastern, Doppelpilastern und einem Portalgiebel mit dem Wappen des Bauherrn H.L. von Witzleben.
Im Inneren befinden sich beidseitig der Durchfahrt Pfeilerhallen und Treppenläufe zum Obergeschoß. Auch in den Seitenflügeln sind mittig Toreinfahrten.


Historismus
Neorenaissance
Neobarock


1740-42


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Im EG und 1. OG befinden sich die für eine Schule typischen Räumlichkeiten. Neben den Klassenräumen gibt es verschieden Fachkabinette (Physik, Chemie), einen Computerpool, Aula, Musikaula, Ballettsaal, Bibliothek, Cafeteria, Lehrerzimmer.
Das Internat nimmt das 2. OG ein.


Die Geschichte des Klosters geht bis ins 12. Jhd. zurück. Gegründet wurde es um 1140 von Graf Ludwig von Wippra und seiner Frau Mechthildis. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster aufgelöst. Heinrich von Witzleben, damaliger Schirmvogt, beauftragte 1549 den Schüler Melanchthons und Rektor der Fürstenschule Sankt Afra, Georg Fabricius, mit der Einrichtung einer Knabenschule in dem aufgelösten Kloster. 1686 erfasste ein Großbrand weite Teile des Schulgebäudes. Erbadministrator Wolf-Dietrich Arnold von Witzleben brachte die Mittel auf, um die Schule in ihrer heutigen architektonischen Gestalt wieder aufzubauen. Am 02. Januar 1742 konnte der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden.
Die Erfahrungen des I. Weltkrieges vertieften die traditionellen christlich-humanistischen Wertvorstellungen, welche an der Klosterschule vermittelt wurden. Auf dieser geistigen Grundlage wurde auch zum nationalsozialistischen Regime eine kritische Position eingenommen. Fünf ehemalige Absolventen der Klosterschule sowie eines der Familienmitglieder der Stiftungsträger waren aktiv am Widerstand gegen die Hitler-Diktatur beteiligt und wurden im Nachklang des Attentats vom 20. Juli 1944 hingerichtet.
Nach Ende des 2. Weltkriegs wurde die Stiftung im Zuge der Bodenreform enteignet und aufgehoben. Infolge dessen agierte sie ab 1955 mit einer Interimssatzung von München aus und dient seither gemeinnützigen Zwecken. Die Schule wurde zunächst als Landesheim-Oberschule, später als Erweiterte Oberschule (EOS) Roßleben weitergeführt. Seit 1949 trug sie den Namen Goetheschule.
Nach der Deutschen Wiedervereinigung wurde das Schulgelände wieder an die Stiftung unter Leitung von Friedrich-Karl von Witzleben übertragen. Das Gymnasium verblieb in staatlicher Trägerschaft, während das Internat in die Trägerschaft der Stiftung zurückgeführt wurde.


Drehbedingungen vor Ort

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Ein Langeplan vom Campus findet sich unter www.klosterschule.de, detaillierte Grundrisse über die Schulleitung (s.o.).


Räume für Aufenthalt, Maske etc. können zur Verfügung gestellt werden. Die Versorgung wird über die eigene Küche geleistet.


Strom-, Wasser und Telefonanschlüsse vorhanden und nutzbar, Sanitärbereich kann ebenfalls zugänglich gemacht werden


EG, 1. OG, 2. OG


unterschiedlich breite Treppenaufgänge, mind. 1 m breit, Material- und Techniktransport kein Problem


behindertengerechter Fahrstuhl ins 1. OG


in den Klassenräumen, Internatszimmern und in den Gängen normaler Lichteinfall, im Außenbereich keine Einschränkungen


unterschiedlich, da der Campus weit ausgedehnt ist, z.T. verkehrsbedingte Geräusche, z.T. sehr ruhig


schuleigener Parkplatz


Verkehrsanbindung

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Auto A9 Ausfahrt 13, B100 Richtung Halle, in Halle B80 Richtung Eisleben, nahe Eisleben B180 Richtung Querfurt, dann B 250 Richtung Nebra, ca. 3 km nach Querfurt rechts auf L172, in Ziegelroda L1217 Richtung Roßleben
A38, Ausfahrt 16, B86 Richtung Sangerhausen, weiter B86 rechts abbiegen Richtung Artern, in Artern Ausschilderung folgen
A71, Ausfahrt 5, B176 Richtung Kölleda, Durchfahrt Frohndorf, Kölleda, Ostramondra, Bachra, weiter L217 durch Lossa und Wiehe, Ausschilderung folgen
Bahn Bahnhof Roßleben; öffentlichen Nahverkehr (www.vgs-suedharzlinie.de)
Flugzeug Flughafen Erfurt-Weimar in 6 km Entfernung (www.flughafen-erfurt-weimar.de);
Flughafen Leipzig-Halle in 80km Entfernung (www.flughafen-leipzig-halle.de)

Kleinflugplätze:
Dermsdorf bei Kölleda in 35 km, Bedarfslandeplatz Allstedt in 15 km,
Verkehrslandeplatz Udersleben in 20 km, Segelflugplatz bei Bad Frankenhausen und Laucha/Unstrut

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Anfrage für Drehgenehmigung in der Schule geht an Schulleitung (s.o.), die die Genehmigung bei dem zuständigen Schulamt Arten einholt;
Anfragen die das Internat betreffen gehen an die Internatsleitung
Anfragen zu Komparsen über Schulleitung (s.o.)
Die Klosterschule unterhält ein eignes Archiv.
Erfahrung mit Dreharbeiten Beiträge für ZDF, MDR und eigene Projekte