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Zeiss-Planetarium Jena

  • Am Planetarium

  • Foyer

  • Kassenbereich

  • Außenumgang

  • Projektionssaal

  • Projektor

  • Tresen Cafe

  • Cafe

  • Cafe hinterer Teil

  • Anbau 1. OG

  • Seitenansicht

  • Neuer Anbau

  • Alter Anbau

  • Hinteransicht

  • Eingang


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Zeiss-Planetarium Jena
Freizeit » Freizeitanlagen » Planetarien
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Jena, Stadt
Adresse Am Planetarium 5
07743 Jena
Internet www.planetarium-jena.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Ina Sander
Zeiss-Planetarium Jena
Am Planetarium 5
07743 Jena
T: +49 (0) 3641 885448
Ansprechpartner
vor Ort
Ina Sander
Zeiss-Planetarium Jena
Am Planetarium 5
07743 Jena
T: +49 (0) 3641 885448
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache, abhängig vom Programm Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich keine

Das Jenaer Zeiss-Planetarium wurde am 18. Juli 1926 eingeweiht und ist das dienstälteste seiner Art. Wenn sich seine Gestalt seit der Eröffnung auch nur unwesentlich verändert hat, so schritt die Planetariumstechnik stets voran. Der VIII "Universarium" gehört zur vierten Generationen von Sternenprojektoren. Das Gebäude selbst wurde 1983 bis 1985 umfangreich restauriert. In dieser Zeit entstand der Anbau im Westen. Neben dem Projektionssaal beherbergt das Planetarium ein Cafe.


zentral gelegen, zwischen Griessbachschem Gartenhaus und Botanischem Garten


Planetarium, Cafe, Shop


Guter baulicher Zustand


Das Planetarium wurde 1925/26 von Johannes Schreiter und Hans Schlag als erstes Großplanetarium erbaut. Dem runde Kuppelbau mit verglasten, ursprünglich offenen, Außenumgang ist eine Vorhalle mit feingliedrigen Pfeilerportikus vorangestellt. Die extrem dünne Betonkuppel wurde in einer eigens für den Zeiss-Konzern entwickelten Verfahrensweise ausgeführt. Die Kuppel besteht aus einer patentierten Stahlbetonkonstruktion aus annähernd 8000 Eisenstäben verschiedener Länge, deren Geflecht mit einer sechs Zentimeter starken Betonschicht bedeckt wurde. Sie misst 23 Meter im Durchmesser und 14,5 Meter in der Höhe, trägt expressionistische Stilelemente und steht heute unter Denkmalschutz.
Die Ausstattung einschließlich der Projektionstechnik ist inzwischen erneuert.
Der funktionale Plattenbau auf der Westseite wurde 1985 angebaut.


Klassische Moderne
Neoklassizismus


1925/26, Anbau 1985


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Der Projektionsraum ist zweckmäßig gestaltet. Die Klappsitze sind mit hellblauem Stoff überzogen. Der Projektor, Modell VIII "Universarium" seit 19. November 1996, ist der vierte seit Eröffnung des Hauses (Vorgänger ZGP "Cosmorama" 1. Dezember 1985 bis 30. Juni 1996 steht heute in der Goethegalerie Jena).
Im Foyer und im Umgang dominiert weiß, wogegen das Cafe in dunklem Holz, Leder und warmen Rottönen gehalten ist.


Die Idee natürliche Himmelsvorgänge für ein breites Publikum realistisch nachzustellen geht auf Oskar von Miller (1855 - 1934) zurück. Er konnte die Firma Carl Zeiss Jena für die Erfindung und Entwicklung des ersten Projektions-Planetariums für das Deutsche Museum München gewinnen. Im Mai 1925 wurde der erste Planetariumsprojektor für öffentliche Vorführungen in München in Betrieb genommen. Ein Jahr später, am 18. Juli 1926, öffnete das Zeiss-Planetarium Jena seine Pforten. Das heute betriebsälteste Planetarium, mit dessen architektonischer Konzeption man Hans Schlag (1890 - 1970) und Johannes Schreiter (1872 - 1957) betraut hatte, wurde durch die renommierte Baufirma Dyckerhoff & Widmann errichtet.


Drehbedingungen vor Ort

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Im alten Anbau befindet sich ein Mehrzweckraum (20 qm), der auf Anfrage genutzt werden könnte.


Strom, Wasser, WC, Telefon, Internet


EG, Anbauten bis 1. OG, nicht unterkellert


im zentralen Bau eine ins 1. OG, bzw. neuen Anbau, im alten Anbau ebenso


keine


Projektionssaal 14,5 m im Zenit, sonst mindestens 2,75 m, Belastung entspricht Standard


Außen: gut, da Gebäude weitgehend freistehend, nördlicher Teil jedoch relativ stark bewachsen und von Zaun umgrenzt (vgl. Foto)
Innen: gut, durch den verglasten Umgang, im Projektionssaal nur Kunstlicht möglich


Außen: die Straße ist mäßig befahren
Innen: sehr ruhig


12 Parkplätze auf dem Gelände, öffentliche Parkplätze auf Inselplatz, Eichplatz und Krautgasse (jeweils ca. 400 m), ansonsten Parken in der Umgebung mit Sondergenehmigung, Ansprechpartner für verkehrsrechtliche Anordnungen siehe Handout Produktionszentrum Jena


Verkehrsanbindung

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Auto A 4 Abfahrt Jena-Lobeda, Richtung Stadtzentrum/B 7 Richtung Weimar, auf dem Fürstengraben nach der ThULB rechts abbiegen
Bahn ICE-Bahnhof Jena-Paradies
Flugzeug Flughafen Erfurt-Weimar in 60 km Entfernung (www.flughafen-erfurt-weimar.de);
Flughafen Leipzig-Halle in 90 km Entfernung (www.flughafen-leipzig-halle.de)

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Zusatzinformationen

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Erfahrung mit Dreharbeiten diverse Fernsehbeiträge