mdm - Mitteldeutsche Medienförderung

 
 

Halle-Neustadt, nördliche Neustadt

  • Albert-Einstein-Straße nach Westen

  • Mansfelder Straße nach Westen

  • Ilmweg, nach Westen

  • Bodestraße nach Südost

  • Zur Saaleaue, Blick nach Südost

  • Zur Saaleaue, Druchgang Hyazinthenweg nach Süden

  • Zur Saaleaue, Blick zum Primelweg nach Nordwest

  • Galerie im Grünen nach Südwest, Skulptur "Sinnende"

  • Hallorenstraße, Skaterpark nach Nordwest

  • An der Magistrale, Blick nach Nordwest

  • An der Magistrale, Blick stadteinwärts nach Osten

  • Neustädter Passage nach Westen

  • Neustädter Passage nach Westen

  • Neustädter Passage nach Osten

  • Neustädter Passage, ehemaliges Rathaus, Nordwest

  • An der Magistrale, Blick vom Einkaufszentrum nach Westen

  • Bruchsee, Blick zu den Scheiben in der Albert-Einstein-Straße nach Südost

  • Bruchsee, Blick Richtung Am Stadion nach Südwest

  • Bruchsee, Blick Richtung Carl-Schorlemmer-Ring nach Nordost

  • Carl-Schorlemmer-Ring nach Nordost

  • Carl-Schorlemmer-Ring, ehemalige Bibliothek nach Norden

  • Y-Hochhäuser Ernst-Abbe-Straße, Süden

  • Fußgängerbereich Am Meeresbrunnen nach Norden

  • Unterführung Am Meeresbrunnen Richtung südliche Neustadt

  • Halle-Neustadt nach Südwest

  • Halle-Neustadt nach Südwest


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Halle-Neustadt, nördliche Neustadt
Stadtmotive » Wohnviertel » Plattenbau
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Halle (Saale), Stadt
Adresse Albert-Einstein-Straße
06122 Halle (Saale)
Internet www.halle.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Sandra Cech
Stadt Halle (Saale)
DLZ Wirtschaft und Wissenschaft
Team Gewerbeflächenentwicklung/Ansiedlungsservice
Marktplatz 1
06100 Halle (Saale)
T: +49 (0) 345 2214785
F: +49 (0) 345 2214788
Ansprechpartner
vor Ort
Andreas Donath
Stadt Halle (Saale)
Fachbereich Sicherheit
Team Verkehrsorganisation
Am Stadion 5
06122 Halle (Saale)
T: +49 (0) 345 211-1247
F: +49 (0) 345 221-1250
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache mit dem Fachbereich Sicherheit der Stadt Halle und den örtlichen Wohnungsbaugesellschaften (siehe Drehbedingungen) Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich Drehgenehmigungen im öffentlichen Raum nach Absprache mit dem Fachbereich Sicherheit der Stadt Halle und den örtlichen Wohnungsbaugesellschaften (siehe Drehbedingungen).

Im Zuge der Ansiedlung von Arbeitskräften in der Nähe der Chemiestandorte Buna-Schkopau und Leuna wurde Halle Neustadt ab 1964 als sozialistische Wohnstadt erbaut. Die Großplattensiedlung war zunächst großstädtisch geplant und zu Baubeginn mit üppiger Begrünung und Kunst am Bau gestaltet worden. Unter den Auflagen des DDR-Wohnungsbauprogramms wurden spätere Wohnkomplexe jedoch deutlich enger gebaut. Hauptachse des Stadtteils ist bis heute die Magistrale, wesentliche Verbindung von Alt- zur Neustadt und zudem strukturelles Element für die Wohnkomplexe und das Stadtzentrum. Heute lässt sich Halle-Neustadt in drei wesentliche Bereiche gliedern: die nördliche Neustadt mit Tulpenbrunnen und Neustädter Passage, die südliche Neustadt mit „Block 10“ und dem Stadtteilzentrum „Am Gastronom“ sowie die westliche Neustadt mit Endpunkt der Magistrale und Anbindung an das alte Dorf Nietleben.
Zentrale Orte der nördlichen Neustadt zwischen Gimritzer Damm, An der Magistrale und Nietlebener Straße sind der neu gestaltete Platz im Wohngebiet „Am Tulpenbrunnen“, die „ Grüne Galerie“, die „Neustädter Passage“ mit den als „Scheiben“ bezeichneten markanten fünf 18-geschossigen Hochhäusern sowie der Bruchsee mit angrenzendem Sportkomplex. Die Baustruktur besteht vor allem in 6 bis 10 geschossigen Plattenbauten des Typs WBS 70, Schulen, Kindergärten sowie den sogenannten Y-Hochhäusern. Ein Großteil der Plattenbauten ist hier saniert und gepflegt, reichliche Begrünung an den Straßen und in den Höfen sorgt insgesamt für ein positives Wohnumfeld in unmittelbarer Nähe zum Naherholungsgebiet Peißnitz und der Altstadt. Weitere Bilder sind unter "Halle-Neustadt, südliche Neustadt" und "Halle-Neustadt, westliche Neustadt" zu finden.


am Westufer der Saale gegenüber der halleschen Altstadt


Stadtteil mit überwiegender Wohnraumnutzung


In der nördlichen Neustadt ist der Baubestand überwiegend saniert und gepflegt.


Halle-Neustadt ist eine Großplattensiedlung im Sinne der sozialistischen Planstadt, deren Aufbau 1964 begann. Basis sind die industrielle Plattenbauweise mit Wohnungstypen von Q6 bis WBS 70, deren Grundidee auf Konzepten zur "Wohnung für das Existenzminimum" aus den 1920er Jahren basiert sowie überwiegend öffentlicher Freiraum im Sinne des Zusammengehörigkeitsgefühls "sozialistischer Lebensweise". In der Zeit von 1964-1974 entstanden die Wohnkomplexe WK I bis WK IV, später folgten wegen stark ansteigender Einwohnerzahlen das Wohngebiet "Gimritzer Damm", WK V und WK VI sowie der Wohnkomplex "Südpark". Die Stadt ist West-Ost ausgerichtet, die innerstädtische Schnellstraße "An der Magistrale" ist als Hauptachse zu verstehen. Markante "Scheiben"-Hochhäuser sind als Kontrapunkt zur halleschen Altstadt gesetzt, auch in bewusstem Gegenspiel zu den fünf Türmen des Marktplatzes der Altstadt. Im wesentlichen bestehen die Wohnkomplexe aus 1-3 geschossigen Gesellschaftsbauten, 5-geschossigen Wohnbauten sowie 10-11 geschossigen Hochhäusern. Die Hochhäuser markieren vor allem die Hauptverkehrsadern und Grenzen der Wohnkomplexe, bis heute lässt sich daraus gut die ursprünglich geplante Struktur der Großplattensiedlung ablesen. Besonderes Augenmerk verdient auch das für Fußgänger angelegte Wege- und Grünsystem, mit dem die Hauptverkehrsstraßen verbunden sind. Die Planung für Halle-Neustadt bezog auch die Saaleaue "Peißnitzinsel" mit ein, hier existieren bis heute erhalten eine Eislaufhalle, die Freilichtbühne, das Planetarium und auch die ehemalige "Pioniereisenbahn".


Nachkriegsarchitektur
Industrielle Plattenbauweise


1964-1989


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Im Zuge der Ansiedlung von Arbeitskräften in der Nähe der Chemiestandorte Buna-Schkopau und Leuna wurde Halle Neustadt ab 1964 als sozialistischen Wohnstadt erbaut. Sie war von 1967 bis 1990 eine eigenständige, kreisfreie Stadt mit dem offiziellen Beinamen "Sozialistische Stadt der Chemiearbeiter". Nach 1990 wurde Halle-Neustadt nach Halle eingemeindet, seither laufen großangelegte Sanierungsprogramme sowie Neugestaltungen zur Verbesserung der Wohnqualität des Stadtbezirkes.


Drehbedingungen vor Ort

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Für zusätzliche Räume können die ortsansässigen Wohnungsbaugesellschaften angefragt werden, insbesondere die Hallesche Wohnungsgesellschaft, der Bauverein Halle-Leuna, die Halle-Neustädter Wohnungsgenossenschaft, die IWG Halle sowie die GWG Halle Neustadt bieten hier Vermietungen an. → weitere Informationen


Die Anbindung an Strom, Wasser und sanitäre Anlagen kann ebenfalls über die ortsansässigen Wohnungsbaugesellschaften oder aber die Stadt Halle angefragt werden:
Sandra Cech
Stadt Halle (Saale)
Dienstleistungszentrum Wirtschaft, Team Gewerbeflächenentwicklung/Ansiedlungsservice
06108 Halle
Tel.: +49 345 2214788
Fax: +49 345 2214930
Email: Sandra.Cech@halle.de


5 bis 18-geschossige Bauten


Aufzüge sind in den Plattenbauten zumeist vorhanden, je nach Bauweise halten die Aufzüge nur alle zwei Stockwerke.


Ansprechpartner für Straßensperrungen, Parkplätze usw:
Stadt Halle (Saale)
Fachbereich Sicherheit, Team Verkehrsorganisation
Andreas Donath
Am Stadion 5
06122 Halle
Tel.: +49 345 2211247
Fax: +49 345 2211250
E-Mail: andreas.donath@halle.de


Verkehrsanbindung

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Auto A9 Abf. Halle,
A14 Abf. Halle
A38 Abf. Dreieck Halle-Süd
Bahn Hbf. Halle mit ICE-Anschluss
Flugzeug Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de)

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Weitere Bilder u.a zu Kunst im öffentlichen Raum mit Hintergrundinformationen und Kartenverortung sind unter www.halle-im-bild.de zu finden.

Zusätzliche Informationen zur Unterstützung der Produktionsvorbereitung finden Sie im Handout "Halle (Saale)" .

Filmtourismus
Erfahrung mit Dreharbeiten Dreharbeiten in Halle (Saale), Auswahl:

"Wir sind jung.Wir sind stark.", teamWorx Ludwigsburg, 2013
"STEREO", Frisbeefilms GmbH & Co. KG und Kaissar Film GmbH & Co. KG, 2013
"Dessau Dancers", Boogiefilm, Senator Film Produktion GmbH, 2013
"Rockabilly Requiem", Neue Mira Filmproduktion GmbH, WDR – Westdeutscher Rundfunk, 2013
"Zorn – Tod und Regen", filmkombinat Nordost GmbH & Co. KG, 2013

"Wild", Heimatfilm GmbH & Co. KG, 2014
"Limbo", X Filme Creative Pool GmbH, 2014
"Lotta & das ewige Warum", Novafilm Fernsehproduktion GmbH, 2014
"Aus der Haut", UFA FICTION GmbH, 2014
"Zorn - Vom Lieben und Sterben", filmkombinat Nordost GmbH & Co. KG, 2014

"Stille Reserven", Neue Mediopolis Filmproduktion GmbH, 2015
"Zorn - Wo kein Licht", filmkombinat Nordost GmbH & Co. KG, 2015
"Vor der Morgenröte", X Filme Creative Pool GmbH, 2015
"Binny und der Geist", UFA FICTION GmbH, The Walt Disney Company GSA, 2015
"24 Wochen", zero one Film GmbH, 2015
"Margret und Helmut", Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, 2015
"Ente Gut!", KEVIN LEE Film GmbH, 2015
"Zorn - Wie sie töten", filmkombinat Nordost GmbH & Co. KG, 2015
"Project Gold / The Equalizer", Fernsehbuero GmbH, 2015
"Tschick", Lago Film GmbH, 2015
"Timm Thaler", Constantin Film Produktion GmbH, 2015

"Family", Pallas Film GmbH, 2016
"Einsamkeit und Sex und Mitleid", OPAL Filmproduktion Halle GmbH, 2016
"Touch me not", Rohfilm Productions GmbH, 2016
"Hanni & Nanni - Mehr als beste Freunde", UFA Fiction GmbH, 2016

Weitere Informationen zu Dreharbeiten in Halle (Auswahl) sowie im Drehreport .