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UT Connewitz

  • Zuschauersaal

  • Zuschauersaal, Bühne

  • Bühne und Empore

  • Bühne und Empore

  • Zuschauersaal, Empore

  • Zuschauersaal, Empore

  • Zuschauersaal, Empore

  • Zuschauersaal, Bar

  • Blick von der Bühne

  • Eingang

  • Eingang

  • Eingang

  • Zu den Toiletten

  • Tür

  • Eingang, außen

  • Detail Ädikula


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
UT Connewitz
Freizeit » Kunst / Kultur » Kinos
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Leipzig, Stadt
Adresse Wolfgang-Heinze-Straße 12 A
04277 Leipzig
Internet www.utconnewitz.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Almuth Wagner
UT Connewitz e. V.
Geschäftsführung
Wolfgang-Heinze-Straße 12 A
04277 Leipzig
T: +49 (0) 341 4626776
F: +49 (0) 341 4626782
Ansprechpartner
vor Ort
Almuth Wagner
UT Connewitz e. V.
Geschäftsführung
Wolfgang-Heinze-Straße 12 A
04277 Leipzig
T: +49 (0) 341 4626776
F: +49 (0) 341 4626782
Ansprechpartner Technik Almuth Wagner
UT Connewitz e. V.
Geschäftsführung
Wolfgang-Heinze-Straße 12 A
04277 Leipzig
T: +49 (0) 341 4626776
F: +49 (0) 341 4626782
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich keine generellen, Veranstaltungskalender beachten Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich keine

Das UT Connewitz ist eines der ältesten original erhaltenen Lichspieltheater der Stummfilmzeit. Von außen eher unscheinbar in einem Connewitzer Hinterhof gelegen, öffnet sich der imposante Saal: ein klassischer Theaterbau mit umlaufendem Rang und Stahlbetonbogendecke. Die historische Leinwand wird von einer Ädikula gerahmt. Im Inneren wurde bewußt nicht renoviert – die morbide Aura des Saales sollte unbedingt erhalten, die Zeit quasi angehalten werden. Die Nutzbarkeit des Kinos als moderner Veranstaltungsort wurde stetig verbessert und entspricht inzwischen den Anforderungen.


Stadtteil Leipzig-Connewitz, im Quartierinneren, Wohngebiet


regelmäßiger Kulturbetrieb mit Konzerten, Kinovorführungen, Theater u. a., Räumlichkeiten auch für Tagungen oder Kongresse geeignet


Originalzustand weitgehend erhalten, Sanitär und Elektroanlagen modernisiert


stützenfreier Bau des beginnenden 20. Jahrhunderts, mit umlaufendem Rang und damals hochmoderner Stahlbetonbogendecke


Jahrhundertwende
Jugendstil


1912


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Kinosaal mit historisierendem Innenraumkonzept von 1912 weitgehend im Original erhalten, so die Wände mit bordeauxroten Flächen und aufgemalten Friesen. Leinwandrahmung in Form einer Ädikula mit Dreiecksgiebel und Pilastern, griechischen Tempeln nachempfunden. Umlaufender Rang, große Bühne. Kinobestuhlung aus den 60iger Jahren (ausbaubar). Projektionsraum mit Kinotechnik im hinteren Teil des Saales, 99 Sitzplätze.


Ältestes im Originalzustand erhaltenes Kino Deutschlands, 1912 als Kinoneubau errichtet. Die "Cammerlichtspiele" boten Platz für zunächst 625 Besucher, spätere Umbauten verringerten die Platzanzahl. 1920 Umbenennung in "UT Connewitz". Der Keller des Hauses diente in den 1920er Jahren als Kunstdruckerei, im Krieg als Luftschutzbunker. In den 1970er Jahren erfolgte die Einbindung des UT Connewitz in die Filmtheaterbetriebe der Stadt Leipzig unter dem Namen "Filmtheater Connewitz". 1985 Einbau einer Bühne in den Saal, damit Reduzierung der Sitzplätze auf 415. Nutzung des Kinos auch für Jugendweihen, Konzerte, u. a. Treffpukt der DDR-Punkszene. Nach 1989 verschiedene Mieter, ab 1992 Leerstand. 2001 Gründung des Vereins UT Connewitz e. V., der das Kino erhält und bespielt.


Drehbedingungen vor Ort

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zu erfragen bei der Geschäftsführung


nach Absprache vorhanden


Stromanschlüsse mit 220 V und 380 V vorhanden, Toiletten und Wasseranschluss ebenfalls vorhanden


EG, 1. OG


Höhe ca. 9,50 m, Belastung nicht bekannt


im Kinosaal relativ dunkel, Beleuchtung wird für die jeweiligen Veranstaltungen modifiziert


Kino an belebter Straße gelegen, ruhiger Innenhof, Kinosaal gut isoliert, sehr ruhig


auf separatem städtischen Grundstück vorhanden, bei der Stadtverwaltung anzufragen


Verkehrsanbindung

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Auto A14 - Abfahrt 23-Leipzig-Mitte in etwa 15 km Entfernung,
A38 - Abfahrt 31-Leipzig-Süd in etwa 8 km Entfernung
Bahn IC-/ICE-Anbindung über Leipzig Hbf. in etwa 6 km Entfernung,
weiter mit öffentlichem Nahverkehr (www.lvb.de)
Flugzeug Flughafen Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de) in etwa 25 km Entfernung

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Historische Bauakten, Fotos, Dokumentationen archiviert.
Ansprechpartner zum Bau: G. Münnich, Architekt, Kontakt über Geschäftsführung
Erfahrung mit Dreharbeiten The Tulse Luper Suitcases (Net Entertainment AG, R: Peter Greenaway, 2002)
MDR Tatort (Saxonia, 2009)
Fernes Land, AT: Knotenpunkt (Neufilm, 2010)
Sound of Heimat (Tradewind Pictures, 2010)