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Schloss Püchau (innen)

  • Marmorsaal

  • Marmorsaal

  • Saal, Sommerspeisezimmer

  • Saal, Sommerspeisezimmer

  • Wappensaal

  • Boudoir der Gräfin

  • Zimmer, 1. OG

  • Zimmer, 1. OG

  • Zimmer, 1. OG

  • Privaträume, 1. OG

  • Galerie

  • Wendeltreppe

  • Bauernstube, EG

  • Gang, EG

  • Saal, EG


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Schloss Püchau (innen)
Herrschaftsbauten » Schlösser
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Leipzig
Adresse Schlossstraße 20
04828 Püchau
Internet www.puechauer-schloss.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Benita Goldhahn
Goldhahn Consult GmbH
Eigentümerin
Schlossstraße 20
04828 Püchau
M: +49 (0) 177 4646819
F: +49 (0) 341 5647719
Ansprechpartner
vor Ort
Alfred Goldhahn
Goldhahn Consult GmbH
Schlossstraße 20
04828 Püchau
M: +49 (0) 176 63764288
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Das über 150 Räume beherbergende Schloss Püchau verfügt über mehrere bemerkenswerte Säle sowie zahlreiche leerstehende Zimmer und Privaträume. Den Mittelpunkt des neogotischen Schlosses bilden die drei Säle im Obergeschoss: der großzügige Speisesaal mit einem zum Hof weisenden Balkon, der prächtige Marmorsaal mit einer einmalig gestalteten Sternendecke sowie der kunstvoll gefertigte Wappensaal. Neben diesen Prunkräumen stehen für Dreharbeiten etliche weitere Zimmer zur Verfügung, die flexibel dekoriert und gestaltet werden können. Neben einer Vielzahl von fantasievoll eingerichteten Räumen sind auch die bis Mitte der Neunziger Jahre als Altenheim genutzten Etagen original erhalten.


in Püchau bei Wurzen, ca. 25 km nordöstlich von Leipzig


Wohn-/Atelierbetrieb, Büros, Gewerbe, Gastronomie, kulturelle Veranstaltungen


teilweise saniert, Schloss bautechnisch abgesichert, aber in vielen Bereichen weiterhin Restaurierungsarbeiten notwendig, die sukzessive voranschreiten;
in seiner Wirkung charmant marode, zeigt edle Patina, ohne nennenswerte bauliche Mängel


Historismus
Neogotik
Neorenaissance


19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Im Innern des Schlosses sind mehrere historistische Säle sehr gut erhalten: der Sommerspeisesaal mit einem originalen Marmorkamin, holzvertäfelten Wänden, Säulen, einer reich verzierten Holzdecke sowie aufwendigem Parkett. Der benachbarte Marmorsaal weist Wände im Stil des stucco lustro auf, die Türen sind in neogotischen Formen gehalten, das Parkett zeigt eine eingelassene Sternenform, desweiteren ist auf der Prunkdecke mittels aufgesetzten Holzsternen der Himmel vom 21.06.1830, dem Geburtstag des Schlossherren, nachgebildet. Der Wappensaal von 1854 weist eine aufwendig gearbeitete Holzdecke mit 15 Wappen sowie einen Kamin, ebenfalls mit Wappenschmuck, auf.

Die Zimmer des 1. OG sind ihrem Zweck entsprechend eingerichtet, werden teilweise als Privat- und Arbeitszimmer genutzt, etliche stehen leer und wurden seit ihrer Funktion als Altenheimräume wenig verändert. Im Erdgeschoss sind eine Bauernstube, ein weitere historistischer Saal sowie ein Restaurant untergebracht. Im Südflügel sind Balkendecken und Kreuzgratgewölbe aus dem 16. Jh. erhalten geblieben.


Anlage 924 erstmals erwähnt, Schloss aus dem 16.-18. Jh. unter Graf Hohenthal-Püchau ab 1829 umgebaut, 1833 Anlage des Schlossparks, 1838 Abtragung der mittelalterlichen Türme, 1850 Neubau des Schlossturms zwischen Süd- und Ostflügel. Nach 1853 Fertigstellung des Wappensaales nach Entwürfen von Oska Mothes, im Jahre 1861 Bau des nördlichen Teils des Westflügels inklusive der Privatzimmer des Grafen. 1874 Gestaltung des Westflügels mit aufwendiger Schaufassade und Räumen im Stil der englischen Neogotik durch Konstantin Lipsius. Nach einer Unwetterkatastrophe im Jahre 1912 Umbau der Dachlandschaft und des OGs des Westflügels. Bis 1945 Wohnsitz der Familie Hohenthal-Püchau. Bis 1995 Altenpflegeheim in den Räumen untergebracht. 1998 Verkauf und Privatisierung.


Drehbedingungen vor Ort

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Schloss mit insgesamt 5.000 qm Nutzfläche und insgesamt 150 Zimmern, größtes privates Schloss in den neuen Bundesländern, Grundriss auf Anfrage erhältlich


zahlreiche leerstehende Räume für Maske, Garderobe, Catering, Aufenthalt nutzbar,
Pensionszimmer vor Ort im Schloss Püchau vorhanden,
nahe gelegene Hotels: Hotel im Kavalierhaus am Schloss Machern,
Catering über das Schlossrestaurant im Schloss Püchau möglich


ausreichend Normalstrom- und Starkstromanschlüsse verfügbar (380 V/ 50 A), Wasseranschlüsse und sanitäre Einrichtungen ebenfalls verfügbar, Einrichtung von Produktionsbüro und technischen Anschlüssen eventuell auf besondere Absprache möglich


EG, 1.-3. OG, DG


Wendeltreppe 1,50 m breit, Türenbreite ca. 1,20 m


3 m - 7 m, maximale 500 kg/qm, im Turm Decken weniger belastbar, gesonderte Absprachen notwendig


in den Innenräumen sehr ruhig, teilweise Halleffekte, in den Sälen sehr gute Akustik, eventuelle Baumaßnahmen sind frühzeitig zu berücksichtigen


ausreichend Park- und Stellflächen auf dem Schlossvorplatz vorhanden, für Lkws geeignet, Innenhof nur für Pkws befahrbar


Verkehrsanbindung

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Auto A14 - Abfahrt-26 Leipzig-Ost in etwa 15 km Entfernung
A14 - Abfahrt 31-Grimma in etwa 20 km Entfernung
Bahn ICE-/IC-Anbindung über Hbf. Leipzig in etwa 25 km Entfernung, weiter im Mitteldeutschen Verkehrsverbund
Flugzeug Flughafen Leipzig-Halle in etwa 30 km Entfernung

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Literatur:
Dr. Alberto Schwartz/ Hrsg. Benita E. Goldhahn: Schloss und Herrschaft Püchau im Wurzner Land. SAX Verlag 2007
Klaus Ungewiß/ Dr. Fritz Kleeberg/ Botho Graf von Hohenthal-Püchau: Püchauer Heimatbuch. Die Geschichte des zuerst erwähnten Ortes in Sachsen. Püchau 1999.
Erfahrung mit Dreharbeiten Bereits zahlreiche Dreharbeiten auf dem Schloss realisiert, z. B."Heimweh nach drüben" (2006), "Napoleon und die Deutschen" (2006), "Männer im gefährlichen Alter" (2003), Tatort "Der Fluch des Bernsteinzimmers" (1999), "In aller Freundschaft", "Soko Leipzig" u. a.