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Sachsen: Maßnahmen und Hilfsprogramme

Sachsen startet Sofortprogramm „Sachsen hilft sofort”

Antragsberechtigt für das Programm „Sachsen hilft sofort” sind alle Selbständigen und Unternehmen, die ihren Sitz in Sachsen haben und einen Jahresumsatz von max. 1 Mio. EUR haben. AntragstellerInnen müssen aufgrund der direkten Auswirkungen der Corona-Krise (z.B. durch Absage von Aufträgen und Veranstaltungen) einen Umsatzrückgang von mindestens 20 Prozent haben bzw. erwarten. Das Darlehen wird als Projektförderung durch ein zinsloses, am Liquiditätsbedarf (weiterlaufende Betriebsausgaben) für zunächst vier Monate orientiertes Nachrang-Darlehen von mindestens 5.000 Euro und höchstens 50.000 Euro gewährt. Für die gesamte Laufzeit von 10 Jahren ist das Darlehen zinslos und muss drei Jahre lang nicht zurückgezahlt werden.

Den Antrag kann ab dem 23.03.2020 bei der Sächsischen Aufbaubank gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie bei Kreatives Sachsen und bei der Sächsischen Staatsregierung.

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen unterstützt sächsische Künstlerinnen und Künstler mit Stipendien

Unter dem Titel „Denkzeit” hat die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ein Programm ins Leben gerufen, das sächsische Künstlerinnen und Künstler mit Stipendien in Höhe von je 2.000 Euro unterstützen soll. Sie können ab sofort bei der Kulturstiftung beantragt werden. Antragsberechtigt sind freiberuflich tätige KünstlerInnen und Künstler, die ihren Hauptwohnsitz im Freistaat Sachsen haben und weder an einer Hochschule immatrikuliert sind noch sich in einem Ausbildungsverhältnis befinden. Für die Umsetzung des Programms hat der Sächsische Landtag insgesamt zwei Millionen Euro bewilligt. Weitere Informationen zum Stipendienprogramm finden Sie hier.

Corona-Hilfe-Programm für Solo-Selbstständige in Leipzig

18.05.2020, können online Anträge für das von der Stadt Leipzig aufgelegte Sonderhilfsprogramm "Leipzig hilft Solo-Selbstständigen" gestellt werden. Für die Antragstellung ist eine Anmeldung auf dem Serviceportal des Landes "Amt24" zwingend erforderlich.

Das Programm gewährt den berechtigten Antragstellern einen einmaligen Zuschuss von bis zu 2.000 Euro und ergänzt damit die Soforthilfe des Bundes, welche bis zu 9.000 Euro für laufende Sach- und Betriebskosten übernimmt, jedoch nicht den Ausfall von Unternehmerlohn auffängt. Die Stadt stellt für das Programm insgesamt 5 Millionen Euro zur Verfügung. 

Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige im Haupterwerb und Einzelunternehmen ohne Angestellte, welche ihre Betriebsstätte und ihren Hauptwohnsitz in Leipzig haben. Die Antragsteller müssen sich entscheiden; eine doppelte Förderung durch "Leipzig hilft Solo-Selbstständigen" und Arbeitslosengeld I oder II ist nicht möglich. 

Alle Informationen zum Programm sind verfügbar über die Internetseite der Stadt Leipzig.

Aussetzung der Gewerbesteuer in Leipzig

In Leipzig wird im Mai die Gewerbesteuer ausgesetzt. Hierfür brauchen keine individuellen Anträge gestellt werden. Der nächste Termin bleibt vorerst der 15.08.2020. Darüber hinaus können Anträge auf Stundung der Gewerbesteuer bis zum 31.12.2020 formlos und vereinfacht per Fax (0341 123-3025) oder per E-Mail (amt20_steuern@leipzig.de) an die Stadtkämmerei (Abteilung Steuern) gestellt werden. Ebenso kann im Einzelfall die Stundung der Grundsteuer und der Vergnügungssteuer beantragt werden.

Um Unternehmen, aber auch Freiberufler und Selbständige in Leipzig bei ihren Fragen und Nöten während der Corona-Krise zu unterstützen, hat die kommunale Wirtschaftsförderung eine Telefonhotline freigeschaltet. Darüber hinaus können Fragen auch per E-Mail übermittelt werden. Link

Gebündelte Informationen zu Maßnahmen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Leipzig und Region finden sich beim Branchenverband Kreatives Leipzig.

Zinssubventionierte Liquiditätshilfedarlehen

Zinssubventionierte Liquiditätshilfedarlehen sind einfach gesprochen Kredite, die dazu dienen sollen, Zahlungsausfälle zu überbrücken. 

Zu Zinssätzen und Antragsverfahren informiert die Sächsische Aufbaubank unter der neuen Hotline für von den Auswirkungen des Coronavirus betroffenen Unternehmen: 0351 4910-1100. 

Das Bundeswirtschaftsministerium verweist auf die Angebote der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).