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Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden (Eichenberg)

  • Garten Schmiede

  • Eichenberg

  • Hirtenhaus mit Schäferwagen

  • Schmiede

  • Schmiede

  • Blick von Schmiede auf Eichelborner Hof

  • Blick von Schmiede zu Güglebener Hof

  • Eichelborner Hof

  • Eichelborner Hof mit Taubenschlag

  • Eichenberg mit Freilichtmuseum

  • Güglebener Hof

  • Eichelborner Hof


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden (Eichenberg)
Landmotive » Ländliches Bauen » Bauernhöfe / Gehöfte
Landmotive » Museen » Freilichtmuseen
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Weimarer Land
Adresse Im Dorfe 63
99448 Hohenfelden
Internet www.thueringer-freilichtmuseum-hohenfelden.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Franziska Zschäck
Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden
Direktorin
Im Dorfe 63
99448 Hohenfelden
T: +49 (0) 36450 43918
F: +49 (0) 36450 43917
Ansprechpartner
vor Ort
Frau Köhler
Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden
Öffentlichkeitsarbeit
Im Dorfe 63
99448 Hohenfelden
T: +49 (0) 36450 43918
F: +49 (0) 36450 43917
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich in Wintermonaten eingeschränkt Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich Einzelfallentscheidung erforderlich

Das Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden präsentiert Zeugnisse des ländlichen Lebens in Mittelthüringen aus der Zeit vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Historische Gebäude, eingerichtet mit Dingen des täglichen Lebens vergangener Zeiten, vermitteln Eindrücke davon, wie unsere Vorfahren gelebt und gearbeitet haben.
Auf das Museumsgelände "Am Eichenberg", etwas außerhalb des Ortes gelegen, sind historische Gebäude umgesetzt worden. Alle Museumsgebäude wurden restauriert und originalgetreu eingerichtet. Vom stattlichen Gehöft wohlhabender Bauern bis zum kärglichen Gemeinde-Hirtenhaus reicht die Palette der Museumsgebäude, die die unterschiedlichen Bautechniken und Wohnweisen verschiedener Jahrhunderte veranschaulichen.


ca. 1 km nördlich von Hohenfelden


Museum, Ausstellung


denkmalpflegerisch saniert, 2010 Umsetzung des "Limonadenpavillons" und Installation eines 300 Jahre alten Fachwerkhauses mit Scheune als neues Eingangsgebäude, seit Juli 2013 Lehrerwohnung, am 21.06.2014 große Eröffnung Umgebindehaus Langenbuch, bis 2020 wird das Gelände um 8 ha und vier neue Häuser erweitert


Das Hirtenhaus wurde 1824 errichtet. Es ist ein einfacher, eingeschossiger Fachwerkbau. Gegenüber des Hirtenhauses ist der Eichelborner Hof zu sehen, der der 1772 gebaut und 1870 modernisiert wurde. Der Oberlaubengang gibt dem dreigeschossige Wohnstallhaus sein charakteristisches Aussehen. Neben dem Hauptgebäude gehören eine Scheune, ein Obst- und ein Gemüsegarten, Schweinekoben und ein Taubenturm zu dem Gehöft.
Hinter dem Hof befindet sich die Schmiede. Ein zweistöckiger Fachwerkbau mit Kalkputz. Das Haus ist traufseitig aufgeschlossen und als Kombination von Wohnhaus und Werkstatt angelegt.
Ein weiteres Ensemble aus Wohnstallhaus, Scheune und Schweinekoben ist der Güglebener Hof, der ab 1604 gebaut wurde. Das Güglebener Haus hat zwei reich verzierte Schauseiten. Die hochaufragende Südseite und die Westseite sind vom Fachwerkmotiv "Thüringer Leiter" geprägt.
Der "Limonadenpavillon" ist Ende des 19. Jh. erbaut worden und diente dem Museum bis Juni 2010 als Kassenhäuschen. Auch wenn es an die Gestalt von Bahnhofsgebäuden erinnern mag, wurde es ursprünglich zum Ausschank genutzt.
Zuletzt kam das Umgebindehaus Langenbuch mit einem Keilnutschindeldach zum Ensemble. Es wurde im Juni 2014 feierlich eingeweiht.
Übersicht der Museumsgebäude


Volksbauweise
Fachwerk


17. - 20. Jh.


17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


der Bedeutung und Nutzung der jeweiligen Gebäude entsprechend.
Im Hirtenhaus ist die Stube mit Tisch, Stühlen und einer offenen Herdstelle authentisch nachgestellt, ebenso der Dachboden und Schlafräume.
Die Schmiede wird im Zustand von 1880 präsentiert. Neben der Werkstatt mit Amboss, Werkbank und Blasebalg sind auch Wohnzimmer, Schlafzimmer und die Küche mit emaillierten Sparherd zu sehen. Zum Gebäude gehört auch die Beschlaghalle rechts neben der Werkstatt, wo Pferde und Rinder beschlagen wurden.
Das Umgebindehaus aus Langenbuch beherbergt eine große steinerne Küche mit Kamin. Auch die Zimmer im Eichelborner und Güglebener Hof sind authentisch nachgestellt, wobei in der Scheune des letztgenannten heute die Museumspädagogik untergebracht ist.
Weitere Innen- und Außenansichten der Gebäude


Ab 1979 angelegtes "Museumsdorf" mit umgesetzten Häusern des 17.-20. Jh. aus Thüringen, in den Ort Hohenfelden eingebunden und 1979 eröffnet.
Museumsbetrieb, Bildungs- und Freizeitangebote: Einblicke in die Wohnkultur, die Arbeitsweise und das Alltagsleben früherer Zeiten auf dem Lande.


Drehbedingungen vor Ort

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Über Museumsverwaltung (s.o.) anzufragen.
Aufschluß über die verschiedenen Häuser gibt die Publikation "Begleiter und Erklärer für den Museumsbesuch" (Hohenfelden 2004)


eingeschränkt vorhanden, Räume der Museumspädagogik, wenn Museumsbetrieb nicht eingeschränkt wird (Einzelfallentscheidung)


Strom, Wasser, sanitäre Einrichtungen und Telefonanschlüss sind vorhanden


gebäudeabhängig, zwischen 1 und 3


gebäudeabhängig


keine


unterschiedlich, je nach Gebäudetyp


Sehr gute Lichtverhältnisse durch große Freiflächen. Der Eichenberg liegt im Norden, so daß optimale Lichtverhältnisse gegeben sind.


In der Regel sehr ruhig. Hin und wieder Lärmbelästigung durch LKWs, die zum nahegelegenen Schottersteinbruch fahren.


Parkplatz mit ca. 25 Stellflächen direkt am Freilichtmuseum. Weitere Parkmöglichkeiten im Ort Hohenfelden.


Verkehrsanbindung

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Auto A4, Abfahrt Erfurt-Ost, Richt. Kranichfeld, ca. 5 km
A 71, Abfahrt Arnstadt-Süd, ca. 15 km
Bahn Bahnhof Erfurt und Weimar mit ICE-Anschluss
ab Erfurt: ab Busbahnhof Erfurt, Buslinie 155 (www.evag-erfurt.de)
ab Weimar: "Ilmtalbahn" Bahnhof Kranichfeld (Strecke Weimar - Kranichfeld), ab Kranichfeld Buslinie 155 oder ca. 6 km Wanderweg
Flugzeug Flughafen Erfurt-Weimar (www.flughafen-erfurt-weimar.de), ca. 30 km entfernt

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Publikation "Begleiter und Erklärer für den Museumsbesuch" (Hohenfelden 2004)
Mehr Bildmaterial gibt es unter: www.thueringer-freilichtmuseum-hohenfelden.de/index.php?page=bildergalerie
Erfahrung mit Dreharbeiten "Rotkäppchen" (Mediopolis 2005), "Napoleon - die Deutschen und der Kaiser" (LOOKS 2006), diverse mdr-Beiträge, Dokumentationen, studentische Filmprojekte