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Fachwerkensemble Osterwieck

  • Osterwieck, Hagen nach Nordwest

  • Gartenstraße Ecke Sackstraße nach Norden

  • Gartenstraße nach Südost

  • Gartenstraße und Nicolaistraße nach Westen

  • Neukirchenstraße Ecke Nicolaistraße nach Nordwest

  • Nicolaikirchgasse nach Westen

  • Wietholz nach Nordost

  • Neukirchenstraße Ecke Wietholz nach Norden

  • Rosmarinstraße und Tralle nach Westen

  • Rosmarinstraße Ecke Tralle nach Süden

  • Rosmarinstraße nach Nordost

  • Nicolaistraße nach Norden

  • Nicolaistraße nach Nordwest

  • Kapellenstraße nach Westen

  • Kapellenstraße nach Westen

  • Kapellenstraße Ecke Mittelstraße nach Westen

  • Gasse vom Markt zum Stephanikirchhof

  • Markt und Mittelstraße nach Südost

  • Stephanikirchhof nach Westen

  • Stephanikirchhof nach Osten

  • Voigteiplatz nach Nordwest

  • Voigteiplatz nach Südost

  • Hagen nach Osten

  • Kapellenstraße nach Westen

  • Mittelstraße nach Südost

  • Mittelstraße nach Südost

  • Sonneklee nach Nordwest

  • Sonnenklee nach Südost

  • Schulzenstraße nach Osten

  • Schreiberhof nach Nordost

  • Wallstraße nach Nordwest

  • Fachwerkdetail Kapellenstraße 12


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Fachwerkensemble Osterwieck
Stadtmotive » Stadtensembles » Stadtkern
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Harz
Adresse Markt 1
38835 Osterwieck
Internet www.stadt-osterwieck.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Peter Eisemann
Stadt Osterwieck
Wirtschaftsförderung
Am Markt 11
38835 Osterwieck
T: +49 (0) 39421 793223
F: +49 (0) 39421 793786
Ansprechpartner
vor Ort
Peter Eisemann
Stadt Osterwieck
Wirtschaftsförderung
Am Markt 11
38835 Osterwieck
T: +49 (0) 39421 793223
F: +49 (0) 39421 793786
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache und unter Berücksichtigung geplanter Veranstaltungen und Highlights Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Von Karl dem Grossen als Missionszentrum für die Ostchristianisierung im Jahre 780 gegründet entwickelte sich Osterwieck, an einer wichtigen Handelsstraße liegend, bald zu einer wohlhabenden Stadt. Die blühende Stadtentwicklung ermöglichte den reichen Bürgern den Bau von beeindruckenden Fachwerkbauten. Über 400 Fachwerkhäuser aus fünf verschiedenen Epochen sind bis heute erhalten und machen die Stadt Osterwieck zu einem Kleinod der deutschen Fachwerkstädte. Kleine Gassen, verwinkelte Wege oder auch die großen Straßen mit den prächtigen zwei- bis dreigeschossigen Fachwerkbauten geben der ruhigen Kleinstadt einen einzigartigen, überaus idyllischen Charme. Touristisch in Maßen frequentiert und weniger regionaltypisch als die anderen Harzer Fachwerkstädte bietet die Stadt eindrucksvolle Ansichten - von prächtigem Innenstadtfachwerk bis zu fast dörflich anmutenden Bereichen am Rande der Altstadt.


Osterwieck liegt im nördlichen Harzvorland, 30 km nordwestlich von Halberstadt


überschaubarer Altstadtkern mit vielen historischen Gebäuden, Kirchen, Museum, Rathaus, Fußgängerzone


zum Großteil saniert, einige Bereiche wirken noch sehr ursprünglich


Der Altstadtkern Osterwiecks beeindruckt durch den Reichtum an Fachwerkbauten aus verschiedenen Epochen. Besonders herausragend sind etwa 9 gotische Fachwerkhäuser (das älteste von 1450), über 65 Bauten in niedersächsischem Fachwerk, rund 30 Renaissance-Fachwerkbauten, ca. 15 barocke Fachwerkhäuser sowie einige klassizistische Fachwerkbauten - insgesamt hat die Stadt Osterwieck rund 400 Fachwerkbauten. Die Bauweisen der verschiedenen Epochen unterscheiden sich im wesentlichen durch:
Gothik (1450-1525): große Verkragung der Obergeschosse, nur einfache Schmuckformen, Treppen. und Trapezfries;
Niedersächsischer Stil (1525-1580): Rosetten im Brüstungsfeld, Flechtbänder, Schiffskehlen, symbolhafte Schnitzereien, Runen, Lebensbäume;
Renaissance (1580-1640): Blendarkaden anstatt Rosetten, Beschlagornamente, Spruchbänder, Zahnschnitt;
Barock (1640-1730): geringe Vorkragung der Stockwerke, keine Konsolen, reiches Strebenwerk, Balkenköpfe mit Masken oder Diamantschnitt;
Klassizismus ab 1750


Gotik
Renaissance
Barock
Klassizismus
Volksbauweise
Fachwerk


ab 1450


15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Unter dem Namen Seligenstadt wurde Osterwieck 780 durch Karl den Grossen gegründet, der die St. Stephanikirche hier als Missionszentrum für die Ostchristianisierung errichten ließ. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt war 974. Der Name Osterwieck ist seit 1073 verzeichnet. Das Stadtrecht wurde um 1215 erstmals erwähnt, die Kaufmannssiedlung hatte, an der Handelsstraße Braunschweig-Halberstadt gelegen, eine wichtige Bedeutung während des gesamten Mittelalters. Reges geschäftliches Leben begünstigte die Stadtentwicklung, sodass zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert zahlreiche Fachwerkhäuser im niedersächsischen Stil erbaut wurden. Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die mehrere Fabriken, u.a. die Harzer Bleiweißfabrik, die erste Druckerei, die Handschuhfabrikation und die Zuckerfabrik. Im Jahr 1924 hatte die Osterwiecker Lederindustrie über 1000 Beschäftigte, 1940 wurde noch ein Kleiderwerk gegründet. Ab 1947 wurden die meisten Betriebe volkseigen, in die DDR-Zeit fielen das 1000jährige Jubiläum der Stadt und das 1200jährige Jubiläum des Missionszentrums der katholischen Gemeinde. Nach 1990 wurden die meisten Betriebe geschlossen, 1991 begann eine umfassende Altstadtsanierung, die bis heute anhält.


Drehbedingungen vor Ort

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Stark- und Normalstromanschlüsse, Wasseranschlüsse sowie sanitäre Anlagen je nach Standort nach Absprache


in den schmalen Gassen an sonnigen Tagen schwierige Lichtverhältnisse


Stadt- und Verkehrsgeräusche sind zu hören


es gibt öffentliche Parkplätze für PKW, LKW und Busse, sonst im Altstadtbereich nach Absprache, für LKW sind nur die Hauptverkehrsstraßen geeignet


Verkehrsanbindung

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Auto A14 + B 6n oder A 395 Abf. Vieneburg Ost/Osterwieck
Bahn Bhf. Halberstadt, Ilsenburg, Stapelburg, Wernigerode oder Vienenburg
Flugzeug Flughafen Hannover (www.hannover-airport.de),
Flughafen Leipzig/Halle (www.leipzig-halle-airport.de )

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Das Heimatmuseum beherbergt aufschlussreiche Ausstellungen zur Geschichte der Stadt, Gilden und Gewerke sowie über den niedersächsischen Fachwerkbau.

Zusätzliche Informationen zur Unterstützung der Produktionsvorbereitungen in der Region Harz finden Sie in den Handouts "Produktionszentrum Quedlinburg/Harz" und "Produktionszentrum Wernigerode/Harz" .

Linkempfehlungen:
Filmtourismus
www.kreis-hz.de
www.harzinfo.de
www.deutsche-fachwerkstrasse.de/de/index.php
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.strasse-der-romanik.net
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/strasse-der-romanik
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/aktiv-natur/wandern/wandern-im-harz
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/staedte-regionen
www.erlebnisgruenesband.de
www.nationalpark-harz.de
weitere Unterkünfte: http://buchen.sachsen-anhalt-tourismus.de
Erfahrung mit Dreharbeiten "Till Eulenspiegel", Zieglerfilm Köln GmbH, 2014
"Monuments Men - Ungewöhnliche Helden", Smokehouse Productions / Siebente Babelsberg Film GmbH, 2013
"Goethe!", deutschfilm GmbH, 2009

weitere Informationen zu Dreharbeiten in Osterwieck

Location Magazin Germany 2014
(Bericht über Dreharbeiten zu "The Monuments Men" ab Seite 10)
Location Magazin International 2016 (Bericht zu Dreharbeiten im Harz)