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Loschwitzer Elbbrücke "Blaues Wunder"

  • Südostseite

  • Nordostseite

  • Blasewitzer Elbufer

  • Loschwitzer Brückenseite

  • Blasewitzer Brückenseite

  • Blick von der Blasewitzer Uferpromenade

  • Blick von der Blasewitzer Uferpromenade

  • Am Schillergarten

  • Südseite

  • Detail, Südostseite

  • Blick nach Nordwesten

  • Südostseite

  • Blasewitzer Ufer

  • Blasewitzer Brückenseite

  • Blick von der Schwebeseilbahn


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Loschwitzer Elbbrücke "Blaues Wunder"
Verkehr » Wasser » Brücken
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Dresden, Stadt
Adresse 01326 Dresden
Internet www.dresden.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Harald Fleischer
Landeshauptstadt Dresden | Straßen- und Tiefbauamt
Abteilung Straßenverkehrsbehörde
Sachgebietsleiter Allgemeine Verkehrsregelung (Ansprechpartner für verkehrsrechtliche Genehmigungen)
Lingnerallee 3
01069 Dresden
T: +49 (0) 351 4884170
F: +49 (0) 351 4884173
Ansprechpartner
vor Ort
Karl Schuricht
Landeshauptstadt Dresden | Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Abteilungsleiter Medien (Zentraler Ansprechpartner für Filmproduktionen)
Dr.-Külz-Ring 19
01067 Dresden
T: +49 (0) 351 4882189
F: +49 (0) 351 4882332
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich während eines Teils der Sanierungsarbeiten bis 2023 muss die Brücke zeitweise komplett gesperrt werden Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich Antragstellung für straßenverkehrsrechtliche Genehmigungen bei der Straßenverkehrsbehörde, Kontakt s. o.; die jeweiligen Eigentümer von Immobilien bzw. Grundstücken müssen zusätzlich kontaktiert werden

Seit 1893 verbindet die berühmte Elbbrücke die beiden Dresdner Stadtteile Loschwitz und Blasewitz miteinander und passt sich als technisches Bauwerk hervorragend in die gewachsene Kulturlandschaft der ehemaligen Elbdörfer ein. Als eine der ersten Brücken Europas, die mit einem hoch aufragendem Tragewerk ohne Strompfeiler gebaut wurden, galt sie in der damaligen Zeit als ingenieurstechnische Meisterleistung. Schnell taufte der Volksmund die Brücke "Blaues Wunder", zum einen wegen ihrer gewagten statischen Konstruktion, zum anderen wegen ihres Anstrichs in leuchtendem Blau. Heute ist die Brücke technisches Denkmal und ein Wahrzeichen Dresdens.


im Osten Dresdens, Verbindung zwischen den Stadtteilen Loschwitz und Blasewitz


Elbbrücke für Fußgänger und Durchgangsverkehr


schrittweise grundlegende Sanierung des Blauen Wunders bis etwa zum Jahr 2023 geplant;
regelmäßige Kontrollen und Instandhaltung, Technisches Denkmal


Ende des 19. Jhs. eine der ersten Fachwerkstrebenbrücke ohne Strompfeiler mit hoch aufragendem Tragewerk, einem sich selbst tragenden vierteiligen Dreiecksverband. Über der Hauptöffnung befinden sich seitlich angehängte Fachwerkscheiben, so entsteht das statische System eines kopfstehenden Dreigelenkbogens. Ober- und Untergurte sind zu vier steifen, selbst tragenden Dreiecksverbindungen ausgebildet und durch Plattfedern elastisch miteinander verbunden. Die Pylonen bzw. Brückenpfeiler sind Teile des Verbandes. Die doppelte Sichelform der Gurtung bewirkt den scheinbaren Hängebrückeneindruck, drei Gelenke der Mittelöffnung die notwendige Beweglichkeit in vertikaler Richtung. Die Spannweite der Stahlfachwerkkonstruktion beträgt 141,5 m, die Gesamtlänge 260 m. Der Abstand vom Pfeiler bis zum Brückenkopf beläuft sich beidseitig auf 57 m. Insgesamt wurden für die Brücke ca. 3500 t Stahl verbaut.


Ingenieursarchitektur
Jahrhundertwende


1891-93


19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


1471 erste Erwähnung eines Elbübergangs zwischen den Elbdörfern Blasewitz und Loschwitz. Ab 1723 war der Übergang dem Amt Dresden unterstellt, da er zu den wichtigsten Flussüberquerungen gehörte. Im 19. Jh. stark anwachsender Verkehr und zunehmende Bedeutung der links- und rechtsseitigen Elbdörfer als Sommerfrische und Residenz wohlhabender Bürger. Seit 1870 Pläne zum Bau einer Brücke, eine entsprechende Anliegerpetition wurde jedoch 1883 vom sächsischen Landtag abgelehnt. Entscheidung zugunsten der Hängebrücke fiel noch im gleichen Jahrzehnt, Umsetzung der Pläne von Hans Manfred Krüger und Claus Köpke zwischen 1891 und 1893. Neugestaltung der an die Brückenköpfe angrenzenden Plätze Schillerplatz und Körnerplatz. Übergabe an den öffentlichen Verkehr am 15. Juli 1893 unter dem Namen König-Albert-Brücke, aufgrund der gewagten statischen Konstruktion und des blauen Anstrichs vom Volksmund als "Blaues Wunder" getauft.

Offizielle Namensänderung zu "Elbbrücke Loschwitz" 1921 anlässlich der Eingemeindung von Loschwitz und Blasewitz. In diesem Zusammenhang auch Aufhebung des in den ersten Jahren üblicherweise zu entrichtenden Brückenzolls. 1935 beidseitige Erweiterung der Brücke durch aufgehängte Fußgängerbahnen. 1945 Verhinderung der Sprengung der Elbbrücke durch Paul Zickler und Erich Stöckl. 1956/59 Erneuerung des Holzbohlenbelages der Fahrbahn gegen Eisenblech, 1982/85 Sanierung der Ankerkammern. Aufgrund starker verkehrstechnischer Belastungen wurde der Straßenbahnverkehr 1986 eingestellt, für Lkws ist die Brücke heute ebenfalls gesperrt.


Drehbedingungen vor Ort

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verschiedene Details siehe Themenstadtplan Dresden, Lage- und Bebauungsplan zu erfragen bei der Stadtverwaltung Dresden


zusätzliche Räumlichkeiten in umliegenden Ladengeschäften oder gastronomische Einrichtungen anzufragen; Ansprechpartner für Wirtschaftsservice und Buchungsservices siehe Handouts Produktionszentren > Dresden


Ansprechpartner für Medienanschlüsse siehe Handouts Produktionszentren > Dresden


für Durchgangsverkehr zugelassen; Fahrverbot für alle Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 15 Tonnen, Busse ausgenommen


sehr gute Lichtverhältnisse


stark befahrene Elbbrücke, sehr laut


öffentliche Parkplätze in den Straßen an den Brückenköpfen vorhanden, z. B. Parkplatz mit Stellflächen für 80 Pkw in der Fidelio-F.-Finkestraße (ca. 300 m entfernt) oder auf der Blasewitzer Elbseite Parkplatz am Schillergarten; Stellflächen in Absprache mit der Stadt Dresden reservieren, Ansprechpartner für verkehrsrechtliche Belange ist die Straßenverkehrsbehörde der Landeshauptstadt Dresden (Kontakt s. o.)


Verkehrsanbindung

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Auto A4 - Abfahrt 81a-Dresden-Hellerau, Richtung Zentrum, weiter auf B6 Richtung Loschwitz/Wachwitz
Bahn IC- und ICE-Anschluss über Dresden Hbf. und Dresden-Neustadt, weiter mit öffentlichem Nahverkehr (www.dvb.de)
Flugzeug Flughafen Dresden International in etwa 10 km Entfernung

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Handout Produktionszentrum > Dresden: Kontakte und Informationen für die Produktionsvorbereitung

zum Dresdner Stadtteil Loschwitz über den
Ortsverein Loschwitz-Wachwitz e. V. , dort Archiv vorhanden

Literatur:
Annette Dubbers, Loschwitz - Aus der Geschichte eines Dresdner Stadtteils, 2002. ISBN 3937199306
Michael Wüstefeld, Blaues Wunder - Dresdens wunderlichste Brücke. Bebra Verlag, 2002. ISBN: 3930863812

weitere Infos über die Elbbrücke Loschwitz über das
Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1, 01099 Dresden, Barbara Reichelt (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), T: +49 (0) 351 4881524
Erfahrung mit Dreharbeiten Bisher sind diverse TV-Produktionen in Loschwitz entstanden, u. a.

MDR Tatort
Anne und der König von Dresden (2016)
Schubert in Love (2015)
Der rote Kakadu (2005)
Das blaue Wunder (2003)