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Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn (3)

  • Bankschalter der DDR-Sparkassenfiliale

  • Rückseite der Bankschalter

  • einzelner Kassenbereich

  • Kassenbereiche

  • ehemaliger Tresorraum

  • Bankfiliale, Norden

  • Bankfiliale, Eingang, Osten

  • Zollkontrolle PKW-Einreise, Südost

  • Zollkontrolle PKW-Einreise, Südost

  • Zollkontrolle PKW-Einreise, Osten

  • Veterinärstation, Westen

  • Veterinärstation, Südwest

  • Abfertigungsbereich Veterinär für Ein- und Ausreise

  • Abfertigungsbereich Veterinär für Ein- und Ausreise

  • Kontrollhaus am Geländezugang


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn (3)
Verwaltungs- und Sozialbauten » Militär- und Grenzanlagen » Deutsch-deutsche Grenze
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Börde
Adresse Autobahn 2
39365 Sommersdorf OT Marienborn
Internet www.stgs.sachsen-anhalt.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Dr. Kai Langer
Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt | Geschäftsstelle Magdeburg
Stiftungsdirektor
Umfassungsstraße 76
39124 Magdeburg
T: +49 (0) 391 24455931
F: +49 (0) 391 24455998
Ansprechpartner
vor Ort
Annemarie Susan Baumgartl
Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt | Marienborn
Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn, Leiterin
An der BAB 2
39365 Sommersdorf OT Marienborn
T: +49 (0) 39406 920911
F: +49 (0) 39406 92099
Ansprechpartner Technik Jörg Rauhut
Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt | Marienborn
Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn, Hausmeister
An der BAB 2
39365 Sommersdorf OT Marienborn
T: +49 (0) 39406 920924
F: +49 (0) 39406 92099
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich jährlich 3.10. und 9.11., sonst nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

DDR-Bank, Veterinärkontrolle und Zoll:
Die innerdeutsche Grenze war 40 Jahre lang Trennlinie und Nahtstelle der Weltmächte und Ideologien. Aus der zunächst durchlässigen "Grüne Grenze" entwickelte sich eine der undurchlässigsten Grenzen der Welt. Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn ist der Größte noch bis ins Detail erhaltene ehemalige Grenzübergang zwischen den beiden deutschen Staaten. An zentraler Stelle befindet sich die innen und außen original erhaltene ehemalige Filiale der Staatsbank der DDR zur Abwicklung des "Mindestumtausches". Der Umtausch von DM in Mark der DDR erfolgte im Verhältnis 1:1, in dieser Filiale wurden nachweislich die größten Mengen Geld umgetauscht. Etwas südöstlich der Bank steht das Gebäude der Veterinärstation. Hier befand sich der Abfertigungsbereich für die Kontrolle von Viehtransporten und von bei der Ein- und Ausreise mitgeführten Haustieren. Nordöstlich der Bank, hinter dem PKW-Einreiseareal befindet sich der Zoll. Zu diesem Gebäudekomplex der Zollkontrolle PKW-Einreise gehörten die Röntgenanlage für Gepäckstücke, der Körperdurchsuchungsraum (KD-Raum), die Standkasse für die Entrichtung von Zöllen oder Strafzahlungen bei "Vergehen gegen die Zollgesetze" und die Kontrollboxen, in denen Fahrzeugteile abmontiert werden mußten. Im nördlichen Bereich ist die Kontrollbox PKW-Ausreise, der Abfertigungsbereich für intensive Zollkontrollen bei "begründetem Verdacht". Die Kontrollbox-Ausreise war für viele DDR-Bürger Endstation ihres Fluchversuches. Heute wird eine gescheiterte Fluch in der Kontrollbox-Ausreise exemplarisch dokumentiert. Weitere Bilder sind unter "Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn (1)" und "Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn (2)" zu finden.


die Gedenkstätte liegt in der Region Magdeburger Börde direkt an der A2 zwischen Marienborn und Helmstedt


seit 1990 steht die Grenzübergangsstelle unter Denkmalschutz, 1996 wurde die Gedenkstätte eröffnet


im Zustand von 1989 saniert


Die gesamte Grenzübergangsstelle Marienborn wurde von 1972 bis 1974 neu errichtet und ist heute im baulichen Zustand von 1989 erhalten.
Filiale der DDR-Bank: frei stehende Baracke
Veterinärstation: Baracke auf Betonsockel mit Stahlkonstruktionsdach und Sichtschutz
Zoll: freistehende Stahldachkonstruktion und Baracke


1972-1974


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Filiale der DDR-Bank: originale Kasseneinrichtung aus Holz und durchsichtigen Plastefenstern, original Terazzofußboden, Tapeten, Innen- und Außentüren;
der ehemalige Tresorraum ist ohne Tresor aber mit Boden und Tapeten ebenfalls erhalten


1945 übernahmen nach der Gesamtkapitulation Deutschlands die vier Besatzungsmächte die Regierungsgewalt über Deutschland. Das Passieren der Demarkationslinien war an Genehmigungen der jeweiligen Besatzungsmacht gebunden. Der Grenzkontrollpunkt Marienborn-Helmstedt wurde am 1. Juli 1945 von den alliierten Siegermächten an Reichsautobahn und Eisenbahnlinie Berlin-Hannover eingerichtet. Ab 1947 mussten Reisende zwischen der Sowjetischen Besatzungszone(SBZ) und den Westzonen Interzonenpässe beantragen. Ab 1950 erfolgte der Waren- und Fahrzeugverkehr nur noch über Grenzkontrollpassierpunkte, die Grenzpolizei der DDR übernahm das Kommando auf der Grenzübergangsstelle Marienborn. 1954 wurde die Visumspflicht eingeführt, Republikflucht direkt unter Strafe gestellt und im Jahr 1957 jedes Verlassen des Landes als Republikflucht geandet. Mit dem Mauerbau am 13.08.1961 wurde jegliche Reisemöglichkeit in den Westen unterbrochen. Nach dem Transitabkommen von 1971 wurden ab 1972 die Reisebedingungen für den West-Ost-Verkehr verbessert. Die 1972-1974 errichtete neue Grenzübergangsstelle Marienborn war mit über 1000 Bediensteten die bedeutendste Grenzübergangsstelle an der innerdeutschen Grenze. Hier wurden die Reisenden, ihre Fahrzeuge und die transportierten Güter fast lückenlos kontrolliert. Ein weit in das Hinterland reichendes Überwachungssystem verhinderte im Zusammenspiel mit den eigentlichen Sperranlagen auf der GÜSt jeden Fluchtversuch für DDR-Bürger. Massenausreisen über Ungarn, heftige Proteste und Demonstrationen der DDR-Bürger sorgen 1989 dafür, das die SED-Führung eine Reform des Reisegesetzes einleitete. Als Folge wurde am 09.11.1989 bekannt, das ab sofort und unverzüglich Genehmigungen für Reisen ins Ausland kurzfristig erteilt werden. Tausende DDR-Bürger eilen zu den Grenzübergangsstellen, die von den Grenzsoldaten ohne Befehl geöffnet werden. Mit dem 30.06.1990 werden alle Grenzkontrollen, auch in Marienborn eingestellt.
weitere Informationen


Drehbedingungen vor Ort

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Grundrisse und Baupläne können in der Gedenkstätte erfragt werden.


Räume für Aufenthalt, Maske/Garderobe, auch komplett seperate Bereiche stehen auf dem Gelände zur Verfügung und können nach Absprache genutzt werden. Catering ist in der benachbarten Raststätte möglich.


Auf dem Gelände stehen drei Starkstromanschlüsse sowie mehrere dezentral verteilte Normalstromanschlüsse zur Verfügung. Wasseranschlüsse und sanitäre Anlagen sind ebenfalls vorhanden.


EG


In den Baracken und der Bankfiliale ca. 2,80m.


Unter den Stahldachkonstruktionen bei Sonnenlicht ungewöhnliches Licht, die Beleuchtung der Dächer mit den original Neonleuchten kann komplett eingeschaltet werden und den gesamten Abfertigungsbereich ausleuchten.
Achtung: die Beleuchtung der angrenzenden Raststätte ist zu beachten (z.B. Nachtdreh)


Verkehr der A2, Raststätte in direkter Nachbarschaft


Vor dem Objekt stehen ausreichend Parkplätze für Pkw, Lkw und Busse zur Verfügung. Weitere Parkmöglichkeiten an der Raststätte.


Verkehrsanbindung

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Auto A 2 aus Richtung Berlin:
Abfahrt Alleringersleben/Wefensleben
A 2 aus Richtung Hannover:
Abfahrt ESSO-Tankstelle Marienborn
B 1 aus Richtung Helmstedt:
in Morsleben weiter in Richtung Marienborn
B 245:
Sommersdorf, Harbke/OT Autobahn
Bahn Bhf. Marienborn oder Bhf. Helmstedt
Flugzeug Flughafen Hannover (www.hannover-airport.de)
Flughäfen Berlin (www.berlin-airport.de)

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn kann auf einen enormen Bestand an Gegenständen aus Alltag und Militär zurückgreifen, z.B. Scheine und Hartgeld der DDR, alte Ausweise, Visas und andere Belege sowie Uniformen 1975-1989 mit Zubehör (Schulterklappen, Orden, Ehrenzeichen), Felddienstuniformen, Stahlhelme, Mützen, Polizei- und Zolluniformen, Militärtechnik, Waffen, Funktechnik. Die Mitarbeiter stehen für detaillierte Beratungen gern zur Verfügung. Desweiteren können Kontakte zu Zeitzeugen hergestellt werden.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt
Sven Sachenbacher
Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn, Ansprechpartner für die Presse
An der BAB 2
39365 Marienborn
T: 039406 9209-12
sven.sachenbacher@stgs.sachsen-anhalt.de

Grenzdenkmalverein Hötensleben e.V.
Achim Walther
Wallstr. 3
39393 Hötensleben
T: +49 39405 50660
grenzdenkmal@aol.com
www.grenzdenkmal.com
Erfahrung mit Dreharbeiten jährlich werden in Marienborn und Hötensleben 3 bis 4 Produktionen unterschiedlichster Ausrichtung realisiert, u.a.:
"Bornholmer Straße", UFA-Fernsehproduktion GmbH, 2013
"Verliebt, Verlobt, Verloren", Kundschafter Filmproduktion GmbH, 2013
"Transit", Cine Impuls Leipzig Fernsehproduktion GmbH, 2009
"Jenseits der Mauer", Ziegler Film GmbH & Co. KG, 2008
"Aus Liebe zum Volk / Pour l`amour du peuple", Zero Film GmbH, 2003
"Liebesau - Die andere Heimat", UFA-Fernsehproduktion GmbH, 2001
"Führer Ex", Next Film Filmproduktion GmbH & Co KG, 2001
"Drei Stern Rot", Hoferichter & Jacobs GmbH, 2000