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Marktplatz Weimar

  • Marktplatz Weimar

  • Westseite mit Rathaus

  • Eingang Rathaus mit Blick zur Frauentorstraße

  • Tordurchgang Rathaus

  • Ostseite

  • Fassade Ostseite

  • Fassade Ostseite

  • Eingang Hotel Elephant

  • Hotel Elephant Nordseite

  • Blick zur Anna Amalia Bibliothek Westseite

  • Ostseite

  • Blick nach Osten


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Marktplatz Weimar
Stadtmotive » Stadtensembles » Plätze
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Weimar, Stadt
Adresse Markt
99423 Weimar
Internet www.weimar.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Ralf Finke
Stadtverwaltung Weimar
Stabsstelle Kommunikation und Protokoll
Herder­platz 14
99423 Weimar
T: +49 (0) 3643 762661
F: +49 (0) 3643 762650
Ansprechpartner
vor Ort
Ralf Finke
Stadtverwaltung Weimar
Stabsstelle Kommunikation und Protokoll
Herder­platz 14
99423 Weimar
T: +49 (0) 3643 762661
F: +49 (0) 3643 762650

Der Weimarer Marktplatz ist Ende des 13./Anfang des 14. Jahrhunderts zur Zeit der Stadternennung durch die Grafen von Orlamünde entstanden. Im 2. Weltkrieg wurde die Nordseite des Platzes nahezu vollständig zerstört. Erst 1989 bis 1994, fast 50 Jahre später, wurde die Baulücke wieder geschlossen. Traditionsreiche Häuser aus der Zeit der Gotik, Renaissance und späteren Epochen, zum Teil nur in der Fassade rekonstruiert, säumen den rechteckigen Marktplatz. Heute beherbergen die Gebäude am Marktplatz wie das Rathaus, das Rote Schloß, das ehemalige Stadthaus, das Cranachhaus oder das Hotel Elephant neben gastronomischen Einrichtungen auch solche des Handel und der Verwaltung.


im Stadtzentrum von Weimar


Marktplatz (Rathaus, Tourist-Info, Wohnungen, Handel, Gastronomie etc.)


größtenteils saniert, sehr guter baulicher Zustand


rechteckiger Marktplatz Ende des 13./Anfang des 14. Jhs. entstanden, Zerstörungen der Nordseite im 2. Weltkrieg, erst 1989-94 wieder geschlossen;

Rathaus (Markt 1): Vorgängerbau von 1424-31, Umgestaltung in Renaissance-Form 1560-83, Zerstörung durch Brand 1837; heutiger Bau 1837-41 zürückgesetzt von Heinrich Heß errichtet, dreigeschossig, Walmdach, neun Achsen zum Markt, Gliederung der Natursteinfronten durch Dienstbündel und Gesimse, Neugotik rezipierend, drei mittlere Achsen der Marktfront erhöht um ein Geschoss (zu eingeschossigem Turmaufsatz überleitend), Altanvorbau im EG; innen zwei Türrahmen aus Stein (des Vorgängers) mit Gliederung, Beschlag- und Schmuckwerk von 1560/1583 übernommen;

Ehemaliges Stadthaus (Markt 10): 1526-47 als kommunales Kaufhaus erbaut, 1803/04 innen umgebaut, 1945 fast komplett zerstört, 1968-71 Rekonstruktion der spätgotischen Giebelfront (platzbildprägend), dahinter Neubau;

Cranachhaus (Markt 11/12): 1547-49 an der Ostseite des Marktes erbaut, dreigeschossiges Doppelhaus, 1865-92 im EG verändert, teilweise Zerstörung 1945, 1972 Restaurierung und Erneuerung, einheitliche Doppelfassade im EG mit gegliederter Portalgestaltung, nur die beiden mittleren Bogeneingänge original;

Rotes Schloss, heute Verwaltung (Markt 15):
1573-76 erbaut, dreigeschossiger Renaissancebau, ehemals rötlich und mit Erkern, drei Zwerchhausgiebel an der Hauptfassade erhalten;

Hotel Elephant (Markt 19): erstmals erwähnt 1561 und als Gasthof bezeugt seit 1696, 1937/38 Neubau von Hermann Giesler, 1993/94 Sanierung, schlicht, viergeschossig, helle Putzfassade, zweigeschossiger Erker als Reminiszenz an die ehemalige Platzbebauung; innen auffälliges Treppenhaus sowie repräsentative Räume im Stil der 1930er Jahre und der Formensprache des Dritten Reiches;

Neptunbrunnen


Gotik
Renaissance
NS-Architektur


13. Jh.


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


rechteckiger Marktplatz Ende des 13./Anfang des 14. Jhs. zur Zeit der Stadternennung durch die Grafen von Orlamünde entstanden(Ackerbürgerstadt), Zerstörungen der Nordseite im 2. Weltkrieg, erst 1989-94 wieder geschlossen; heute Marktplatz


Drehbedingungen vor Ort

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Räume für Aufenthalt bzw. Maske/Garderobe nach Absprache in den umliegenden Gebäuden (Gaststätten, Rathaus etc.) evtl. vorhanden; Catering und Übernachtungsmöglichkeiten in den Gaststätten und Hotels von Weimar, Näheres unter Produktionszentrum Weimar


Strom, Telefon, Wasser und sanitäre Einrichtungen vorhanden; die Erschließung in den umliegenden Gebäuden bzw. im Rathaus kann nach Absprache evtl. genutzt werden


überwiegend dreigeschossig (EG, 1. OG, 2. OG)


meist nur einzelne Stufen, Materialtransport zu allen relevanten Stellen gewährleistet


außen überwiegend großer Lichteinfall durch Platzsituation; innen teilweise eingeschränkt hell durch kleine Fensterflächen, künstliche Beleuchtung


kaum Verkehrsgeräusche


Parkflächen begrenzt in der Innenstadt/näheren Umgebung vorhanden, Befahren des und Parken direkt am Marktplatz mit Sondergenehmigung: Ansprechpartner, Fristen und Formulare siehe Produktionszentrum Weimar


Verkehrsanbindung

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Auto A4, Abfahrt Weimar, B85 Richtung Zentrum
Bahn Bahnhof Weimar mit ICE-Anschluss, Anschlussmöglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, nähere Informationen unter www.verkehrsbetrieb-weimar.de, Verkehrsbetrieb Weimar GmbH
Flugzeug Flughafen Erfurt-Weimar in 30 km Entfernung, nähere Informationen unter www.flughafen-erfurt-weimar.de

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen In Weimar werden Drehgenehmigungen für den öffentlichen Raum von der Stabsstelle Kommunikation und Protokoll (s.o.) erteilt. Dafür sollte drei Wochen vor Drehbeginn ein formloser Antrag des Produktionsbüros gesendet werden. Eine Vorlage gibt es hier.
Erfahrung mit Dreharbeiten MDR Tatort (Wiedemann & Berg Television GmbH & Co. KG, seit 2013), Heiter bis tödlich - Akte Ex (Saxonia Media Filmproduktion GmbH 2012 - 2014), Quellen des Lebens (2011 X Filme Creative Pool GmbH), TV-Sendungen (MDR)