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UNESCO-Welterbe Stadt Quedlinburg

  • Quedlinburg, Haus am Finkenherd

  • Villa in der Adelheidstraße, Süden

  • Hinter der Mauer, Blick von der Stadtmauer nach Nordost

  • Kaiserstraße mit Blick zur Stadtmauer nach Südost

  • Wohnbauten in der Kaiserstraße, Norden

  • Konvent, Hofeingang, Norden

  • Steinweg nach Westen

  • Kaplanei, Norden

  • Stobenstraße nach Westen

  • Schreckensturm, Goldstraße, Osten

  • Aegidienkirche, Osten

  • Jüdengasse nach Westen

  • Hölle nach Osten

  • Schuhhof nach Osten

  • Marktkirchhof nach Südosten

  • Im Wasserwinkel nach Norden

  • Fachwerkbauten am Word, Südost

  • Wassertorstraße nach Nordost

  • Blick auf den Münzberg nach Nordosten

  • Münzberg, Südosten

  • Münzberg nach Osten

  • Münzberg, Haus an der ehemaligen Klosterkirche St. Marien, Süden

  • Münzberg, Gasse an der ehemaligen Klosterkirche St.Marien

  • Mathildenplatz nach Norden


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
UNESCO-Welterbe Stadt Quedlinburg
Stadtmotive » Stadtensembles » Stadtkern
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Harz
Adresse Markt 1
06484 Quedlinburg
Internet www.quedlinburg.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Sabine Bahß
Stadtverwaltung Quedlinburg
Öffentlichkeitsarbeit
Markt 1
06484 Quedlinburg
T: +49 (0) 3946 905522
F: +49 (0) 3946 9059522
Ansprechpartner
vor Ort
Sabine Bahß
Stadtverwaltung Quedlinburg
Öffentlichkeitsarbeit
Markt 1
06484 Quedlinburg
T: +49 (0) 3946 905522
F: +49 (0) 3946 9059522
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich rechtzeitige Absprachen für Dreharbeiten und Übernachtung (siehe Zusatzinformationen) erforderlich, die Stadt ist touristisch sehr stark frequentiert, Veranstaltungen in Quedlinburg Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache mit der Stadtverwaltung unter Berücksichtigung aktueller Veranstaltungen und Baustellen

Die UNESCO-Welterbe Stadt Quedlinburg mit ihrem über 80 ha großen historischen und in sich geschlossenen Stadkern gehört zu den größten Flächendenkmälern Deutschlands. Unveränderte gewachsene städtische Strukturen mit dicht an dicht stehenden Fachwerkbauten verschiedenster Stilrichtungen, großen und kleinen Plätzen, verwinkelten Gassen und kopfsteingepflasterten Straßen zeigen einrücklich die wechselvolle Baugeschichte der Stadt. Insbesondere die Entwicklung des Fachwerks lässt sich in Quedlinburg sehr anschaulich nachvollziehen: Spätgotik, Renaissance, Barock, Rokoko und Klassizismus sowie Nebenformen wie Niedersächsischer Stil und Quedlinburger Sonderstil sind im Stadtbild zu finden. So wurde die Stadt im Harz 1994 "als außergewöhnliches Beispiel für eine europäische mittelalterliche Stadt" als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt. Die geballte Vielfalt an historischer Bausubstanz war bereits häufig Kulisse für Dreharbeiten zu verschiedensten Stoffen. So kann das Stadtbild für historische wie zeitgenössische Stoffe gleichermaßen empfohlen werden.
→ 360° Panoramen u.a.: Kornmarkt , Finkenherd , Unterer Schlossberg , Ständerbau


im Harz am Fluss Bode


innerstädtische Wohnbebauung, touristisches Highlight


gut


Mehr als 1300 aus verschiedenen Epochen erhaltene Fachwerkhäuser geben dem historischen Stadtkern von Quedlinburg eine einzigartige Geschlossenheit. Landschaftsbeherrschend und weithin sichtbar sind die Erhebungen des Schlossbergs und des Münzbergs. Die Stadt wird in verschiedene Kern- und Neubaubereiche eingeteilt:
1. historische Kernstadt: bestehend aus dem ehemaligen Königsbesitz mit dem Westendorf, Burgberg, St.-Wiperti-Kirche und Münzenberg mit Resten des Marienklosters
2. Altstadt: 994 gegründet, nördlich der Altstadt liegt das mittelalterliche Vorstadtviertel Gröpern
3. Neustadt: im 12. Jahrhundert gegründet, im 13./14. Jahrhundert wurde die Steinbrücke angelegt und die Word trockengelegt. Erhalten sind ebenfalls mittelalterliche Wehrbauten sowie Teile der Stadtmauer und Wachtürme, von denen einige begehbar sind, Stadttore sind nicht erhalten. Im historischen Stadtkern außergewöhnliche Vielfalt an Fachwerk aus 6 Jahrhunderten in unterschiedlichen Stilrichtungen: vom Ständerbau über Spätgotik, Niedersächsischem Stil, Renaissance, Barock, Rokoko und Klassizismus bis hin zum Quedlinburger Sonderstil, dessen besondere Merkmale der Diamantschnitt der Balkenköpfe und Erker sind.
4. Villenviertel: um den mittelalterlichen Kern herum Erbauung von Villen im Jugendstil am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert
5. weitere neue Ortsteile: die Kleysiedlung, die Süderstadt (19./20. Jahrhundert) und auf dem Kleers (Plattenbau 1980er Jahre)
weitere Informationen


Jahrhundertwende
Jugendstil
Klassizismus
Rokoko
Barock
Renaissance
Gotik
Volksbauweise
Fachwerk


13. Jahrhundert, 14. Jahrhundert, 15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


ersten Siedlungsspuren reichen bis in die Altsteinzeit zurück,
im 10. Jahrhundert zur Königspfalz ernannt, in der die ottonischen Herrscher das Osterfest feierten,
erste Erwähnung als „villa quae dicitur Quitilingaburg“ in einer Urkunde König Heinrichs I. vom 22. April 922,
994 Verleihung des Markt-, Münz- und Zollrechts,
1539 Durchsetzung der Reformation,
größter städtebaulicher Aufschwung nach dem Dreißigjährigen Krieg, die meisten der 1200 erhaltenen Fachwerkhäuser entstanden in dieser Zeit,
Entwicklung des Wohlstandes im 18. und besonders im 19. Jahrhunderts durch die Blumen- und Saatgutzucht, Erbauung der Jugendstilvillen,
von 1815 bis 1938 Garnisonsstadt,
kaum nennenswerte Kriegszerstörungen, drohender Verfall der Altstadt zu DDR-Zeiten,
seit der Wiedervereinigung 1990 kontinuierliche Restauration der Fachwerkbauwerke,
zur Tausendjahrfeier der Verleihung des Markt-, Münz- und Zollrechtes 1994 Anerkennung als Weltkulturerbe der UNESCO
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Drehbedingungen vor Ort

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Anfragen werden gern von der Stadtverwaltung unterstützt.


Anfragen zu Räumen für Catering, Maske und Garderobe nimmt Frau Bahß aus der Pressestelle gern entgegen (siehe Ansprechpartner Drehgenehmigung)


Anfragen Nutzung von Strom- und Wasseranschlüssen sowie sanitären Anlegen nimmt ebenfalls Frau Bahß aus der Pressestelle gern entgegen(siehe Ansprechpartner Drehgenehmigung), öffentliche sanitäre Anlagen gibt es im Brühlpark und im Word


touristisch stark frequentiert, fortlaufende Sanierungen im Stadtgebiet


wegen sehr begrenzter Flächen ist eine enge Abstimmung mit Stadtverwaltung notwendig, Anfragen werden von Frau Bahß aus der Pressestelle koordiniert (siehe Ansprechpartner Drehgenehmigung)


Verkehrsanbindung

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Auto A14 Abf. Könnern, B6 bis Quedlinburg
Bahn Deutsche Bahn AG: Bahnhof Quedlinburg
Harzer Schmalspurbahnen: der Bahnhof Quedlinburg ist Ausgangsbahnhof der Selketalbahn mit Anschluss nach Nordhausen, Wernigerode und zum Brocken
Flugzeug Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de)
Magdeburg-Cochstedt (www.airport-cochstedt.de)

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Unterkünfte über:
Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH
Thomas Bracht, Geschäftsführer
Markt 4
06484 Quedlinburg
T: +49 3946 905621
F: +49 3946 905627
thomas.bracht@quedlinburg.de
www.quedlinburg.de

Es befinden sich folgende historische Sammlungen in Quedlinburg: das Schlossmuseum Quedlinburg (siehe Location Guide); das Mitteldeutsche Eisenbahn- & Spielzeugmuseum (www.eisenbahn-spielzeug-museum.de) sowie Dom und Domschatz Quedlinburg (www.domschatzquedlinburg.de).

Die Nordharzer Altertumsgesellschaft e.V. (www.nag-history.de, Location Guide "Kloster Wendhusen" ) ist auf dem Gebiet des Reenactment aktiv und kann Kontakte zu Darstellern der verschiedenen Stilepochen herstellen.

Zusätzliche Informationen zur Unterstützung der Produktionsvorbereitung finden Sie im Handout "Produktionszentrum Quedlinburg" .

weitere Linkempfehlungen:
www.kreis-harz.de
www.harzinfo.de
www.deutsche-fachwerkstrasse.de/de/index.php
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.strasse-der-romanik.net
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/strasse-der-romanik
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/unesco-welterbe/quedlinburg
Quedlinburg Tourismus GmbH (http://www.quedlinburg.de/de/tourismusinformation.html)
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/aktiv-natur/wandern/wandern-im-harz
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/staedte-regionen
www.blaues-band.de/bode/index.htm
www.nationalpark-harz.de
weitere Unterkünfte: http://buchen.sachsen-anhalt-tourismus.de
Erfahrung mit Dreharbeiten In Quedlinburg wurden bereits viele Dokumentationen, Berichte und auch Spielfilme realisiert, u.a.:
"After Walpurgis Night", William von Tagen, 2016
"Frantz", X-Filme Creative Pool GmbH, 2015
"Sechs auf einen Streich - Der Nussknacker und der Mausekönig", Bremedia Produktion GmbH, 2015
"Heidi", Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion GmbH, 2014
"Stadtlandliebe", NFP* in Co-Produktion mit Warner Bros. Film Productions Germany, 2014
"Till Eulenspiegel", Zieglerfilm Köln GmbH, 2014
"Das kleine Gespenst", Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion GmbH, 2012
"Heiter bis tödlich - Alles Klara", ndF - neue deutsche Filmgesellschaft mbH, 1. Staffel 2011, 2. Staffel 2012, 3. Staffel 2013, 4. Staffel 2015
"Der ganz große Traum", deutschfilm GmbH, 2010;
"Auf kleiner Spur" des MDR-Fernsehens, Bhf. Qlb, 5.5.2010;
"Goethe!", deutschfilm GmbH, 2009;
"7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug", Zipfelmützenfilm GmbH & Co. KG, 2006;
"Pfarrer Braun - Ein verhexter Fall", POLYPHON Film- und Fernseh GmbH, 2003;
"Reisezeit", SFB, 2001
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Quedlinburg#Medien.2C_Literatur_und_Filme
Unter www.filmstadt-quedlinburg.de sind umfangreiche Recherchen zum Thema Dreharbeiten in Quedlinburg einsehbar.