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Historische Altstadt Wernigerode

  • Hinterstraße nach Südwest

  • Hinterstraße nach Nordwest

  • Hinterstraße und Mittelstraße nach Nordost

  • Hinterstraße nach Nordost

  • Hinterstraße nach Südwest

  • Verbindungsgässchen

  • ehemaliger Marstall, straßenseitiges Gebäude, Norden

  • Klintgasse am Harzmuseum nach Westen

  • Klintgasse nach Westen

  • Klintgasse nach Norden

  • Klint am Oberpfarrkirchhof nach Norden

  • Oberpfarrkirchhof Ecke Klint nach Nordwest

  • Oberpfarrkirchhof nach Südwest

  • Oberpfarrkirchhof nach Südost

  • Unterengengasse nach Südost

  • Kochstraße nach Süden

  • Büchtlingenstraße nach Südost

  • Kochstraße nach Süden

  • Kochstraße nach Norden

  • Grüne Straße nach Nordwest

  • Johannisstraße nach Südost

  • Wernigeröder Rathaus, Nordost

  • Rathaus Wernigerode

  • Blick über Wernigerode


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Historische Altstadt Wernigerode
Stadtmotive » Stadtensembles » Stadtkern
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Harz
Adresse Marktplatz 1
38855 Wernigerode
Internet https://erlebnisland.de/sachsen-anhalt/wernigerode
Ansprechpartner Drehgenehmigung Winnie Zagrodnik
Stadt Wernigerode
Pressestelle
Marktplatz 1
38855 Wernigerode
T: +49 (0) 3943 654105
F: +49 (0) 3943 654870
Ansprechpartner
vor Ort
Winnie Zagrodnik
Stadt Wernigerode
Pressestelle
Marktplatz 1
38855 Wernigerode
T: +49 (0) 3943 654105
F: +49 (0) 3943 654870
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich rechtzeitige Absprachen für Dreharbeiten und Übernachtung (siehe Zusatzinformationen) erforderlich, in den Sommermonaten touristisch sehr stark frequentiert, siehe Höhepunkte und Veranstaltungen Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich rechtzeitige Absprache erforderlich, in den Sommermonaten touristisch sehr stark frequentiert, siehe Höhepunkte und Veranstaltungen

Wernigerode, die bunte Stadt im Harz, liegt malerisch an der Nordostflanke des Harzes am Fuße des Brocken. Die reizvolle landschaftliche Lage am Nationalpark Harz und der hervorragend erhaltene historische Stadtkern mit den farbenfrohen Fachwerkbauten aus fünf Jahrhunderten prägen das Erscheinungsbild der 1121 erstmals urkundlich erwähnten Stadt. Bis heute hat sich die mittelalterliche Struktur der historischen Stadtviertel mit ihren charakteristischen Haustypen deutlich erkennbar erhalten. Als ursprünglicher Kern der Stadtbildung gilt die Siedlung auf dem Klint, von hier aus wurde ab dem 13. Jahrhundert die Stadt planmäßig erweitert. So finden sich Wohnhäuser mit Braurecht, Handwerkshäuser und Ackerbürgerhäuser mit großen Toreinfahrten im dominierenden traufständigen Fachwerkbau. Mit dem Ständerbau kombinierte Stockbauweise, die im 16. Jahrhundert eingeführt wurde, reich verzierter barocker Fachwerkbau des 17. Jahrhunderts, die ab dem 18. Jahrhundert eingeführte Ausfachung mit Backstein und erhebliche Reduzierung des Fassadenschmucks zeigen die bauliche Entwicklung der Wernigeröder Innenstadt sehr anschaulich. Als Besonderheit gilt das Rathaus der Stadt, ein einzigartiges Beispiel niedersächsischer Fachwerkkunst des ausgehenden Spätmittelalters und der beginnenden Frührenaissance. Über der Stadt auf dem Agnesberg erhebt sich landschaftbeherrschend das Schloß Wernigerode mit seiner Vielzahl an Türmen und Erkern, im wesentlichen ein neugotischer Bau mit mittelalterlichem Vorgänger. Die Stadt Wernigerode war bereits mehrfach Schauplatz von Dreharbeiten, sie kann für die Umsetzung historischer wie zeitgenössischer Stoffe gleichermaßen empfohlen werden.


Stadtzentrum


Wohn- und Geschäftshäuser, Gastronomie, Kultur


größtenteils saniert, guter bis sehr guter Zustand


Als ursprünglicher Kern der Stadtbildung gilt die Siedlung auf dem Klint, von hier aus wurde ab dem 13. Jahrhundert die Stadt planmäßig erweitert. So finden sich Wohnhäuser mit Braurecht (z.B. Breite Straße, Büchtingenstraße, Burgstraße und Untere Kochstraße), Handwerkshäuser (z.B. Obere Kochstraße, Hintere Straße, Mittelstraße, Heidestraße) und Ackerbürgerhäuser mit großen Toreinfahrten (z.B. Grüne Straße, Pfarrstraße) im dominierenden traufständigen Fachwerkbau. Mit dem Ständerbau kombinierte Stockbauweise, die im 16. Jahrhundert eingeführt wurde (z.B. Markt 3, Oberpfarrkirchhof 10), reich verzierter barocker Fachwerkbau des 17. Jahrhunderts (z.B. Breite Straße 95, Oberpfarrkirchhof 6), die ab dem 18. Jahrhundert eingeführte Ausfachung mit Backstein (z.B. Breite Straße 44, Kochstraße 17) und erhebliche Reduzierung des Fassadenschmucks zeigen die bauliche Entwicklung der Wernigeröder Innenstadt sehr anschaulich. Ab dem 19. Jahrhundert Rückkehr zu historischen Stilmerkmalen (z.B. Westernstraße 35 und 37). Als Besonderheit gilt das Rathaus der Stadt, ein einzigartiges Beispiel niedersächsischer Fachwerkkunst mit fränkisch-hessischen Einflüssen. Das eigentliche Rathaus wurde erstmals 1277 urkundlich erwähnt und brannte 1528 vollständig ab. Das "Spielhaus auf dem Weinkeller", der von Graf Heinrich um 1420 errichtete Gerichts- und Festsaal für die Bürgerschaft wurde mit dem aufwändigen Umbau im Jahre 1539-44 nach vorrübergehender Nutzung zum neuen Rathaus erklärt. Zwei schlanke mehrstöckige Erker flankieren die Rathausfront, das hochgelegene Erdgeschoß ist über eine doppelläufige Freitreppe erreichbar, Giebelchen, spitze Helme, an den Knaggen geschnitze Figuren. Im Osten Anbau der Sparkasse, im Westen das Waaghaus. Von der Stadtbefestigung sind nur noch ein Turm und zwei Halbschalentürme mit Stadtmauerresten vorhanden.
→ sehr ausführliche Informationen zu Wernigeröder Bauten unter: www.hausgeschichte-wernigerode.de


Historismus
Neogotik
Klassizismus
Barock
Renaissance
Gotik
Volksbauweise
Fachwerk


13. Jahrhundert, 14. Jahrhundert, 15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Die Stadt wurde 1121 erstmals urkundlich erwähnt, wegen der guten Lage nahe der Handelswege rascher wirtschaftlicher Aufschwung. Münzrecht um 1200, Stadtrecht seit 1229, ab 1267 Mitglied der Hanse, seit 1324 gab es einen Stadtvogt. Erste Siedlung auf dem Klint, daneben entstanden ab ca. 1100 der Grafenhof und fünf Ritterhöfe. Ab dem 13. Jh. planmäßige Erweiterung der Stadt. Florierender Handel und Gewerbe mit u.a. Tuchherstellung und Landwirtschaft. Mitte des 16. Jh. Umbau des "Spelhuses" zum Rathaus. Ab dem 16. Jh. Rückgang der wirtschaftlichen Entwicklung durch den 30jährigen Krieg und mehrere verheerende Stadtbrände. Ab 1714 unter preußischer Hoheit, seit 1876 Eingleiderung in den preußischen Staat. Die Entwicklung der Eisenbahn sorgte für erneuten wirtschaftlichen Aufschwung ab dem Ende des 19.Jh., seither wachsende touristische Bedeutung. Erste Sommerfrischler waren u. a. Theodor Fontane und Hermann Löns, der den Namen "Bunte Stadt am Harz" prägte.


Drehbedingungen vor Ort

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Lagepläne können in der Stadtverwaltung erfragt werden.


Zusätzliche Räume für Maske, Garderobe und Catering kann die Stadt anbieten und bereitstellen.


Möglichkeiten für die Nutzung von Strom, Wasser und sanitären Anlagen kann die Stadt anbieten und bereitstellen.


Stadt- und Verkehrsgeräusche


Der Fuhrpark kann auf den großen öffentlichen Parkplätzen und in den Parkhäusern unterkommen.


Verkehrsanbindung

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Auto von Norden: A2 bis Magdeburg, A14 Richtung Leipzig, B6n bis Wernigerode
von Süden: A9 Richtung Leipzig, A14 Richtung Magdeburg, B6n bis Wernigerode
Bahn Bahnhof Wernigerode
Flugzeug Flughafen Hannover www.hannover-airport.de
Flughafen Leipzig/Halle www.leipzig-halle-airport.de

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Anfragen für Hotels über:
Wernigerode Tourismus GmbH
Ansprechpartner: Sabine Krüger
Tourist-Information
Marktplatz 10
38855 Wernigerode
T: +49 3943 5537835
F: +49 3943 5537899
www.wernigerode-tourismus.de


Experten, Komparsen: Die Nordharzer Altertumsgesellschaft e.V. (www.nag-history.de, Location Guide "Kloster Wendhusen" ) ist auf dem Gebiet des Reenactment sehr aktiv und kann Kontakte zu Darstellern der verschiedenen Stilepochen herstellen.

Zusätzliche Informationen zur Unterstützung der Produktionsvorbereitung finden Sie im Handout "Produktionszentrum Wernigerode/Harz" .

Vereinsrecherche
Fahrpläne
Gastgeberverzeichnis

weitere Linkempfehlungen:
www.kreis-hz.de
www.harzinfo.de
www.deutsche-fachwerkstrasse.de/de/index.php
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.strasse-der-romanik.net
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/strasse-der-romanik
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/aktiv-natur/wandern/wandern-im-harz
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/staedte-regionen
www.erlebnisgruenesband.de
www.nationalpark-harz.de
www.harzerklostersommer.de
weitere Unterkünfte: http://buchen.sachsen-anhalt-tourismus.de

Location Magazin International 2016 (Bericht zu Dreharbeiten im Harz)
Erfahrung mit Dreharbeiten Dreharbeiten in Wernigerode:
"Frantz", X Filme Creative Pool GmbH, 2015
"Böse Wetter", Radical Movies Production GmbH & Co. KG, 2015
"Das kleine Gespenst", Claussen+Wöbke+Putz, 2012
"Heiter bis tödlich - Alles Klara", ndF - neue deutsche Filmgesellschaft mbH, 2011
"The Sound above my hair", Scooter, 2009
"Alle Zeit der Welt", Pinguin Film GmbH, 2009
"Das Morphus-Geheimnis", Pro Vobis - Gesellschaft für Film und Fernsehen, 2008
"Das Geheimnis im Wald", Cinecentrum Berlin Film- und Fernsehproduktion GmbH, 2007
"Plötzlich Millionär", Cinecentrum Berlin Film- und Fernsehproduktion GmbH, 2007
"Otto -7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug", Zipfelmützenfilm GmbH & Co. KG, 2006
"Geschichte Mitteldeutschlands - Otto von Bismark", Ottonia Media GmbH, 2004
"Polizeiruf 110 - Lauf oder Stirb", 1996
"Baron Münchhausen", MOSFILM, 1979
"Schneeweißchen und Rosenrot", Defa, 1978
"Hans Röckle und der Teufel", DEFA, 1974