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Augustusbrücke Dresden

  • Blick auf die Augustusbrücke, Richtung Südwesten

  • Augustusbrücke, Blick nach Süden

  • Brückenbogen

  • Treppe zum Elbufer, Richtung Osten

  • Blick von der Brücke auf die Semper Oper, Richtung Westen

  • Blick von der Augustusbrücke, Richtung Osten

  • Bank auf der Augustusbrücke

  • Augustusbrücke mit Schlossplatz, Südseite

  • Augustusbrücke, Südseite mit Elbterrasse, Blick nach Osten

  • Augustusbrücke, Südseite, Blick nach Osten

  • Augustusbrücke, Blick nach Norden

  • Augustusbrücke, Blick nach Nordost

  • Blick auf die Carolabrücke, Richtung Osten

  • Blick auf die Augustusbrücke, Richtung Nordosten

  • Augustusbrücke, Nordseite mit dem Neustädter Markt

  • Blick vom Glockenspielpavillon auf Augustusbrücke und Altstadtsilhouette


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Augustusbrücke Dresden
Verkehr » Wasser » Brücken
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Dresden, Stadt
Adresse 01069 Dresden
Ansprechpartner Drehgenehmigung Harald Fleischer
Landeshauptstadt Dresden | Straßen- und Tiefbauamt
Abteilung Straßenverkehrsbehörde
Sachgebietsleiter Allgemeine Verkehrsregelung (Ansprechpartner für verkehrsrechtliche Genehmigungen)
Lingnerallee 3
01069 Dresden
T: +49 (0) 351 4884170
F: +49 (0) 351 4884173
Ansprechpartner
vor Ort
Karl Schuricht
Landeshauptstadt Dresden | Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Abteilungsleiter Medien (Zentraler Ansprechpartner für Filmproduktionen)
Dr.-Külz-Ring 19
01067 Dresden
T: +49 (0) 351 4882189
F: +49 (0) 351 4882332
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich mehrjährige Bauarbeiten und Sperrungen ab März 2017 bis vorauss. 2019, aktueller Stand: Brennpunkt Augustusbrücke; nach der Sanierung bleibt die Ausgustusbrücke für den motorisierten Individualverkehr gesperrt; weitere Einschränkungen bei Veranstaltungen (z. B. Stadtfest, Konzerte) Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich keine grundsätzlichen Einschränkungen im öffentlichen Straßenland; Antragstellung für straßenverkehrsrechtliche Genehmigungen bei der Straßenverkehrsbehörde, Kontakt s. o.; die jeweiligen Eigentümer von Immobilien bzw. Grundstücken müssen zusätzlich kontaktiert werden

Die massiv anmutende, sandsteinverblendete Augustusbrücke verbindet die historischen Kerne der Neustadt und der Altstadt. Die Flussquerung geht rechtselbisch im weltbekannten Schaubild der Dresdner Altstadtsilhouette mit ihren Barock- und Renaissancebauten auf. Den imposanten Anblick prägen im Hintergrund die Frauenkirche, am Schlossplatz die Brühlsche Terrasse mit einer großen Freitreppe, das Ständehaus, das Georgentor des Dresdner Residenzschlosses und die Katholische Hofkirche sowie am Theaterplatz die Gemäldegalerie, die Semperoper und das Italienische Dörfchen, vor dem der Theaterkahn ankert. Am nördlichen Elbufer befinden sich nahe der Augustusbrücke das historische Blockhaus, der Goldene Reiter und die modernen Wohnbauten des Neustädter Marktes und der Hauptstraße. Der Standort für den sogenannten Canalettoblick auf die Augustusbrücke und die Altstädter Elbseite, festgehalten von Bernardo Bellotto im Jahr 1748, ist unweit des Blockhauses markiert.


die Brücke überspannt die Elbe in Nord-Süd-Richtung im Bereich der Dresdner Innenstadt zwischen Neustädter Markt und Schlossplatz; elbaufwärts bzw. östlich folgt die Carolabrücke (1967-71, Vorgängerbau 1892-95) im Abstand von etwa 400 m, elbabwärts bzw. westlich die Marienbrücke (1847-52) in etwa 700 m


durch Straßenbahnlinien und Fußgänger sowie in untergeordneter Weise durch Kraftfahrzeuge; teilweise für Veranstaltungen; Elbe als Bundeswasserstraße wird befahren von Passagierschiffen der Sächsischen Dampfschifffahrt, Gütertransportschiffen, Sportbooten; das Altstädter Ufer ist eine städtetouristische Attraktion; das Neustädter Ufer mit Elbwiesen und Elbpromenade/Elberadweg wird für Freizeitaktivitäten genutzt


derzeit Brückensanierung bis etwa 2019 (u. a. Brückenköpfe, instabil gewordene Kanzeln)


als massive Gewölbebrücke gebaut; im Kern aus Stampf- oder Stahlbeton bestehend; Verblendung der Ansichtsflächen mit Sandstein; Form der Pfeiler mit krönenden Nischen dem barocken Vorgängerbau nachempfunden; Kopfsteinpflaster, unterbrochen von Straßenbahngleisen, als Straßenbelag


Barock
Sächsischer Barock


ab 13. Jh., 1907-10, 1949


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Die steinerne Brücke mit 24 Bögen und Zinnen erstmals um 1275 erwähnt. Durch die Brücke über die Elbe verbesserten sich die Handelswege von Böhmen nach Norden. Um 1511-14 erfolgten erste Neuerungen unter Leitung von Hans Schicketanz. Im Auftrag Augusts des Starken, dessen Namen sie hernach trug, wurde 1727-31 die Brücke nach Plänen von Daniel Pöppelmann und Johann Gottfried Fehres umgebaut. Für damalige Verhältnisse war sie wegen ihrer Größe, insbesondere ihrer Fahrbahnbreite, besonders eindrucksvoll. Das Bauwerk besaß 17 Brückenbögen. Eine neue Konstruktion mit 9 Bögen nach Plänen von Hermann Klette und Wilhelm Kreis entstand 1907-10 anstelle des alten Baus, da die alte Brücke den Anforderungen des Straßen- und des Schiffsverkehrs nicht mehr genügte. Der Neubau trug nach dem damaligen König Friedrich August III. den Namen Friedrich-August-Brücke. 1945 wurde sie teilweise zerstört. Nach dem Wiederaufbau 1949 wurde sie in Georgi-Dimitrow-Brücke umbenannt. Seit 1990 trägt sie wieder den Namen des Vorgängerbauwerks.


Drehbedingungen vor Ort

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Gesamtlänge etwa 390 m über neun Brückenbögen; lichte Weiten der Bögen von etwa 18 m bis 39 m; Breite der Brücke etwa 18 m bis 25 m; im Süden, auf der Altstädter Elbseite, über steil abfallenden ehemaligen Festungsanlagen ansetzend; im Norden, auf der Neustädter Elbseite, überspannen vier der Brückenbögen zunächst einen sehr flach abfallenden Uferbereich mit Elbwiesen; lichte Höhe der Brückenbögen bei maximalem schiffbaren Wasserstand etwa 7 m

verschiedene Details siehe Themenstadtplan Dresden, Lage- und Bebauungsplan zu erfragen bei der Stadtverwaltung Dresden


zusätzliche Räume in den benachbarten Gebäuden zu erfragen; Ansprechpartner für Wirtschaftsservice und Buchungsservices siehe Handouts Produktionszentren > Dresden


Ansprechpartner für Medienanschlüsse siehe Handouts Produktionszentren > Dresden


an den Brückenenden führen jeweils elbauf- und elbabwärts breite Treppen hinab auf das Terrassenufer unterhalb der Brühlschen Terrasse an der rechten Elbseite und auf die Elbpromenade an der linken Elbseite


Verkehrsgeräusche, sehr laut durch Kopfsteinpflaster


ausreichend vorhanden; Tiefgarage unter dem Theaterplatz; Stellplätze für Lkw am Theaterplatz; Stellflächen in Absprache mit der Stadt Dresden reservieren, Übersicht großflächiger Parkplätze www.dresden.de/reisebus , Ansprechpartner für verkehrsrechtliche Belange ist die Straßenverkehrsbehörde der Landeshauptstadt Dresden (Kontakt s. o.)


Verkehrsanbindung

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Auto A4 - Abfahrt 79-Dresden-Neustadt, Richtung Zentrum
A4 - Abfahrt 81a-Dresden-Hellerau, Richtung Zentrum
Bahn IC- und ICE-Anschluss über Dresden Hbf. und Dresden-Neustadt, weiter mit öffentlichem Nahverkehr (www.dvb.de)
Flugzeug Flughafen Dresden International in etwa 10 km Entfernung

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Handout Produktionszentrum > Dresden: Kontakte und Informationen für die Produktionsvorbereitung
Erfahrung mit Dreharbeiten zahlreiche Dreharbeiten u. a.
Anne und der König von Dresden (2016)
Die Draufgänger (2010-2011)
Dresden (2005)