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Dresdner Bergbahnen: Standseilbahn

  • Bergstation

  • Eingang Bergstation

  • Bergstation

  • Bergstation

  • Bergstation

  • Talstation

  • Talstation

  • Wagen, innen

  • Triebscheiben mit Bremsgummi

  • Bedienstand mit Wagenstandsanzeiger

  • Tunneleinfahrt

  • Tunnelausfahrt

  • Fahrtstrecke

  • Fahrtstrecke

  • Fahrtstrecke

  • Blick ins Tal


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Dresdner Bergbahnen: Standseilbahn
Verkehr » Sonstiges » Schwebe-/Seilbahnen
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Dresden, Stadt
Adresse Körnerplatz (Talstation)
01326 Dresden
Internet www.dvb.de/de-de/entdecken/bergbahnen
Ansprechpartner Drehgenehmigung Falk Lösch
Dresdner Verkehrsbetriebe AG
Pressesprecher
Trachenberger Straße 40
01129 Dresden
T: +49 (0) 351 8571194
M: +49 (0) 172 6092552
Ansprechpartner
vor Ort
Holger Rohrbeck
Dresdner Verkehrsbetriebe AG | Bergbahnen
Betriebsleiter Bergbahnen
Pillnitzer Landstraße 5
01326 Dresden
T: +49 (0) 351 8572411
M: +49 (0) 172 8465263
F: +49 (0) 351 8572413
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich während der Betriebszeit, sonst nur nach Absprache; Revisionszeiten beachten Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich Betriebsablauf darf nicht gestört werden, vor 10 Uhr günstig

Die Standseilbahn im Ortsteil Loschwitz gilt als eine der ältesten Bergbahnen Europas. Sie wurde 1895 erbaut und verbindet die Ortsteile Loschwitz mit dem Villenviertel Weißer Hirsch. Seit 1895 fährt die Bahn auf über 545 Metern Länge entlang der Grundstraße und überwindet dabei 95 Meter Höhenunterschied bei einer Geschwindigkeit von 18 km/h. Berg- und Talbahn treffen sich in der Mitte der Strecke an einer Weiche. Auf der reizvollen Fahrtstrecke liegen zwei Tunnel und ein Brückenviadukt. Ursprünglich diente sie als Nahverkehrsmittel zur Verbindung der Dresdner Vororte, heute ist das Denkmal aufgrund der interessanten technischen Konstruktion eine beliebte Touristenattraktion. Der Blick über die Loschwitzer Villen in Hanglage und der im Tal liegenden Dresdner Stadtteile ist einzigartig.


in Dresden-Loschwitz, Talstation in Nähe des Körnerplatzes, die Bahn führt am Elbhang hoch zur Bergstation im Stadtteil Weißer Hirsch


Nahverkehrsmittel und Sehenswürdigkeit


umfassende Rekonstruktion erfolgte 1993/94


Die Spurweite der Bahn beträgt 1000 mm. Als Standseilbahn ist sie ein schienengebundenes Verkehrsmittel, welches durch ein Seil auf einen Berg hinaufgezogen wird. Zwei Fahrzeuge wirken jeweils als Gegengewicht und die Antriebsmotoren in der Bergstation müssen nur die Differenz der Leistung erbringen. Die Fördermaschine, ein typischer Kettenschlepperantrieb, wurde in der Schiffswerft Dresden-Übigau hergestellt. Auf der Fahrt durchqueren die beiden Wagen der Bahn den Burgbergtunnel (96 m) und den Prinzeß-Louisa-Tunnel (54 m) sowie den 102 m langen Gerüstviadukt über die Grundstraße. Die Bergstation ist im Gründerzeitstil erbaut.


Jahrhundertwende
Gründerzeit


1895


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


in den Wagen stufenförmig angeordnete Abteile mit je acht Sitzreihen; Wagen zugelassen für 59 Personen à 80 kg; optisch dem Stand der 1980er Jahre angepasst


zu den ältesten Standseilbahnen Deutschlands gehörend; im Jahr 1873 zur Erschließung des Villenviertels Weißer Hirsch projektiert, aber aufgrund von Bedenken der Anwohner erst 1893 von der Stadt genehmigt und 1895 eröffnet; ursprünglich mit vier Personen- und zwei Güterwagen betrieben, um auch Kohle und Baustoffe zu transportieren, später nur noch zwei Personenwagen; seit 1912 ist die Städtische Straßenbahn (heute DVB) Betreiberin der Anlage


Drehbedingungen vor Ort

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Die Talstationen der Dresdner Bergbahnen Standseilbahn und Schwebebahn in Dresden-Loschwitz liegen nur etwa 100 m entfernt.


keine zusätzlichen Räumlichkeiten vorhanden


Stark- und Normalstromanschluss vorhanden; Toiletten nur in den Diensthäusern und nach vorheriger Absprache benutzbar, nicht öffentlich


EG (Stationshäuschen)


Treppen in den Stationen zu den Wagen ca. 4,50 m breit, überdacht


max. Belastung der Wagen insgesamt 59 Personen à 80 kg


außen und auf großen Teilen der Strecke sehr gute Lichtverhältnisse, z.T. Tunneldurchfahrten, in den Stationshäuschen mäßiger Einfall von Tageslicht


kaum Betriebsgeräusche, obere Station sehr ruhig, an der Talstation stark befahrene Straße, Bergstation sehr ruhig


Parkplätze in den umliegenden Straßen vorhanden, Pkw-Parkplatz mit 50 Stellplätzen in der Finkestraße, schwierige Verkehrssituation vor der Haltestelle, aber alle Zufahrten Lkw-geeignet


Verkehrsanbindung

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Auto A4 - Abfahrt 81a-Dresden-Hellerau in etwa 10 km Entfernung
Bahn ICE- und IC-Anbindung über Bhf. Dresden-Neustadt oder Hbf. Dresden, weiter mit Personennahverkehr (www.dvb.de)
Flugzeug Flughafen Dresden International in etwa 12 km Entfernung

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Dokumente zur Historie und zur Technik der Standseilbahn im Betriebsarchiv der DVB vorhanden;
Ausstellung zu den Bergbahnen in der Schwebebahn-Bergstation
Erfahrung mit Dreharbeiten Der Dolch des Batu Khan (2004)