mdm - Mitteldeutsche Medienförderung

 

Dom zu Halberstadt

  • Außenansicht, Osten

  • Außenansicht, Nordost

  • Westportal

  • Eingang mit Blick in das Mittelschiff

  • Mittelschiff mit Blick zum Lettner und Ostchor

  • Mittelschiff mit Blick zum Lettner und Ostchor

  • Lettner mit Triumphkreuzgruppe

  • Mittelschiff mit Blick zum Westwerk

  • Chor nach Osten

  • Chor nach Westen

  • Chor mit Blick zum Chorumgang

  • nördlicher Chorumgang und Seitenschiff nach Westen

  • nördlicher Chorumgang nach Osten

  • Gewölbe unter der südlichen Querhausempore

  • Blick auf den Lettner und die nördliche Empore

  • Bauplastik am Lettner und südlichen Chorumgang

  • Blick zur Kanzel und zum südlichen Seitenschiff

  • nördlicher Kreuzgang nach Osten

  • östlicher Kreuzgang nach Süden

  • Alter Kapitelsaal nach Süden

  • Alter Kapitelsaal nach Norden

  • Blick in den Kreuzhof

  • Details am östlichen und südlichen Kreuzgang

  • östlicher Kreuzgang nach Norden

  • südlicher Kreuzgang nach Westen

  • nördlicher und westlicher Kreuzgang

  • Foyer und Zugang zum Domschatz

  • ehemaliger Aschegang zwischen Dom und Kreuzgang

  • historische Kellergewölbe

  • historische Kellergewölbe

  • Blick vom Domplatz auf die Westfassade

  • Blick von der Martinikirche zum Dom nach Nordwest


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Dom zu Halberstadt
Sakralbauten » Kirchen
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Harz
Adresse Domplatz 16a
38820 Halberstadt
Internet www.die-domschaetze.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Claudia Wyludda M.A.
Domschätze Halberstadt und Quedlinburg
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung
Domplatz 16a
38820 Halberstadt
T: +49 (0) 3941 24237
F: +49 (0) 3941 621293
Ansprechpartner
vor Ort
Claudia Wyludda M.A.
Domschätze Halberstadt und Quedlinburg
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung
Domplatz 16a
38820 Halberstadt
T: +49 (0) 3941 24237
F: +49 (0) 3941 621293
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich Veranstaltungen, Führungsbetrieb sowie die jährlichen mehrtägigen Domfestspiele sind zu berücksichtigen. Für eine Drehgenehmigung ist zusätzlich ist die Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalt anzufragen: www.dome-schloesser.de/presse . Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Reisende können schon von weitem die vielen Türme der alten Bischofsstadt Halberstadt im nördlichen Harzvorland entdecken. Der grandiose Halberstädter Dom wurde zwischen 1236 und 1486 nach dem Vorbild französischer Kathedralen errichtet. In den Fenstern des Domchores leuchten 290 mittelalterliche Glasmalereien, die um 1210 entstandene monumentale Triumphkreuzgruppe gilt als bedeutsamstes Ausstattungsstück. Mit 650 Stücken gilt der Halberstädter Domschatz als der umfangreichste mittelalterliche Kirchenschatz überhaupt, der sich am historischen Ort seines Gebrauchs erhalten hat. Die Domschatzverwaltung ist filmfreundlich und offen, daher sind unter Berücksichtigung der besonderen Bedingungen am Ort Filmdreharbeiten möglich.
360° Panorama


zentrale innerstädtische Lage am Domplatz


Tourismus, Kultur, Evangelischer Kirchenkreis Halberstadt


sehr gepflegt


Der monumentale Dom St. Stephanus und St. Sixtus ist eine dreischiffige kreuzförmige Basilika mit Umgangschor. Sie wurde von 1236 bis 1486 im Stile der nordfranzösischen Gotik erbaut und ist in der hochgotischen, geschlossenen Gesamtwirkung in Deutschland einmalig. Der Dom ist aufgrund der beibehaltenen Maße des ottonischen Vorgängerbaus ungewöhnlich steil und lang, was zu einer außergewöhnlichen und großartigen Architektur- und Raumwirkung führt. Insbesondere das offene Strebewerk, wenn auch im Gegensatz zur den französichen Vorbildern nur einfach ausgeführt, unterstützt als Kennzeichen einer typisch gotischen Kathedrale die Gesamtwirkung. Die Seitenschiffe sind, wie bei den französichen Vorbildern, als Umgang um den Hochchor geführt. Der vierflügelige, zweigeschossige Kreuzgang und die Klausurgebäude stammen aus dem 13. Jahrhundert. Sie schließen sich an der südlichen Seite des Doms an und lagen bereits zu Zeiten des ottonischen Vorgängerbaus in etwa an dieser Stelle. Zwei Räume aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts sind bis heue erhalten, u.a. der zweischiffige, kreuzgratgewölbte sogenannte Alte Kapitelsaal.


Gotik


1236 - 1486


13. Jahrhundert, 14. Jahrhundert, 15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Der Dom zeigt eine fast vollständig erhaltene mittelalterliche Ausstattung wie z.B. gotische Glasfenster, den spätgotische Lettner (1505), Skultpurenschmuck oder auch das hochgotische Chorgestühl. Lediglich einige Grabmäler und Epitaphien, der barocke Orgelprospekt und die Renaissancekanzel stammen aus nachmittelalterlicher Zeit.
Länge des Hauptschiffs: 102 m
Gewölbehöhe des Hauptschiffs: ca 27,0 m
Höhe Seitenschiffe: 14,0 m
Höhe der Türme: 91 m
Im Kreuzgang befinden sich die Neuenstädter Kapelle (1503) und der Alte Kapitelsaal, im Obergeschoss der Klausurgebäude ist ein Teil der Domschatzausstellung untergebracht.


804 bestimmte Karl der Große Halberstadt zum Bischofssitz; Halberstadt wurde das am weitesten im Osten liegende Bistum des Frankenreiches
814 bestätigte Ludwig der Fromme urkundlich das Bistum Halberstadt
865 stürzte der erste, offenbar schlecht gebaute Dom zusammen
992 Weihe eines Domneubaues unter Teilnahme von Otto III. und Kaiserin Adelheid. Dieser war der unmittelbare Vorgängerbau des heutigen Domes
1179 wurde Halberstadt durch Heinrich den Löwen zerstört
1205 Bischof Konrad von Krosigk kehrt aus dem vierten Kreuzzug mit zahlreichen Reliquien und byzantinischen Kunstwerken nach Halberstadt zurück
1208 wurden die Schätze durch eine Schenkungsurkunde an den Dom übereignet
1236 begannen die Arbeiten am gotischen Neubau, im Zuge des Baufortschritt wurde der alte Dom Stück für Stück abgebrochen.
1491 fand am 28. August die Schlussweihe statt
1591 bekannte sich Bischof Heinrich-Julius zur Reformation und beruft den ersten evangelischen Prediger an den Dom
1648 wurde das Bistums aufgelöst
1718 wurde die barocken Orgel durch Heinrich Herbst aus Magdeburg eingebaut
1936 eröffnete das ersten Dommuseums am historischen Ort
1945 fielen am 8. April große Bereiche des Domes dem Bombenhagel zum Opfer
1959 konnte der Domschatzes nach dem Krieg in den ursprünglichen Räumen wieder eröffnet werden
1996 ging der Dom in das Eigentum der Domstiftung des Landes Sachsen-Anhalt über und es begannen kontinuierliche Restaurierungsarbeiten am Dom.
1997 wurde die Glocke "Micha" neu gegossen und
1999 wurde die größte Glocke "Domina" auf dem Domplatz neu gegossen und unter großer Anteilnahme der Bevölkerung aufgezogen. Damit ist das größte mittelalterliche Geläut - mit 13 Glocken - wieder komplett. In diesem Jahr ging auch der kostbare Kirchenschatz in das Eigentum der Stiftung über.
2004 beging Halberstadt die 1200jährige Bistumsgründung
seit 2008 wird der umfangreiche Domschatzes in der Domklausur neu präsentiert


Drehbedingungen vor Ort

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Lagepläne und Grundrisse sind vorhanden und können unter Email: halberstadt@die-domschaetze.de angefragt werden.


Die Nutzung von Räumen für Catering, Garderobe und Maske sollte rechtzeitig abgefragt werden, es kann unter Berücksichtigung von bereits geplanten Veranstaltungen die Winterkirche des Doms angeboten werden.
Hier hilft auch Frau Huch aus der Pressestelle der Stadt Halberstadt gern weiter:
Ute Huch
Stadt Halberstadt
Büro für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Holzmarkt 1
38805 Halberstadt
T: +49 3941 551002
M: +49 171 8221072
F: +49 3941 551099
pressestelle@halberstadt.de


Stark- und Normalstromanschluss ist vorhanden (Starkstrom im Dom selbst), Wasseranschluss ebenfalls. Sanitäre Anlagen (2x2 WCs) stehen im Neubau des Domschatzes zur Verfügung.
Individuelle Absprachen zur Nutzung werden mit dem Küster der Gemeinde getroffen, dessen Kontakt beim Domschatz bei Bedarf erfragt werden kann.


Gewölbehöhe des Hauptschiffs: ca 27,0 m
Höhe Seitenschiffe: 14,0 m


Zusatzlicht ist in allen Bereichen empfehlenswert


außen: Stadt- und Verkehrsgeräusche
innen: sehr ruhig


Öffentlicher Parkplatz Düsterngraben (unterhalb des Domplatzes) – 200 PKW, 6.200 Quadratmeter Fläche (muss entsprechend für den öffentlichen Parkverkehr gesperrt werden – eine Antragstellung ist 14 Tage vorher notwendig)

Ansprechpartner in der Stadtverwaltung Halberstadt:
Herr Fleischhauer
Fachbereich Bauen und Ordnung, Ordnungsabteilung
Domplatz 49
38820 Halberstadt
Tel.: +49 3941 551302
Email: fleischhauer@halberstadt.de
www.halberstadt.de


Verkehrsanbindung

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Auto A14 Abf. Bernburg, B6n und B79 bis Halberstadt
Bahn Bhf. Halberstadt
Flugzeug Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de)

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Kontakt Pressestelle Stiftung Dome und Schlösser:
Eta Erlhofer-Helten, MA
Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt
Leitung Zentrale Aufgaben I Kommunikation
Moritzburgring 2-4
06108 Halle (Saale)
T: +49 345 4704999910
F: +49 345 4704999920
eta.erlhofer-helten@dome-schloesser.de

Zusätzliche Informationen zur Unterstützung der Produktionsvorbereitungen in der Region Harz finden Sie in den Handouts "Produktionszentrum Quedlinburg/Harz" und "Produktionszentrum Wernigerode/Harz" .

Publikationen
Jörg Richter: Der Domschatz zu Halberstadt, Führer durch die Ausstellung, Halle/Saale, 2009. ISBN 978-3-89923-229-5

Harald Meller, Ingo Mundt, Boje E. Hans Schmuhl (Hrsg.): Der heilige Schatz im Dom zu Halberstadt, Regensburg, 2008. ISBN 978-3-7954-2117-5

Claudia Becker und Jörg Richter (Hrsg.): Dom und Domschatz im 2. Weltkrieg, Halberstadt, 2005. ISBN 3-00-016033-7

Peter Findeisen (mit einem Beitrag von Adolf Siebrecht): Halberstadt. Dom, Liebfrauenkirche, Domplatz, Königstein im Taunus, 2005. ISBN 3-7845-4605-6

Ute Bednarz, Peter Findeisen, Petra Janke, Hans-Joachim Krause, Barbara Pregla: Kostbarkeiten aus dem Domschatz zu Halberstadt, Halle/Saale, 2009. ISBN 978-3-89923-128-1

Petra Janke: Ein heilbringender Schatz. Die Reliquienverehrung am Halberstädter Dom im Mittelalter, München / Berlin, 2006. ISBN 978-422-06639-7

Jörg Richter, Annette Mentel, Holger Kunde, Markus Cottin: Sachsen-Anhalts Domschätze. Halberstadt, Quedlinburg, Naumburg, Merseburg Wernigerode, 2008. ISBN 978-3-936185-59-1

weitere Linkempfehlungen:
Filmtourismus
www.kreis-hz.de
www.harzinfo.de
www.deutsche-fachwerkstrasse.de/de/index.php
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.strasse-der-romanik.net
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/strasse-der-romanik
www.halberstadt.de/de/tourismus.html
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/aktiv-natur/wandern/wandern-im-harz
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/staedte-regionen
www.blaues-band.de/bode/index.htm
www.erlebnisgruenesband.de
www.nationalpark-harz.de
www.harzerklostersommer.de
weitere Unterkünfte: http://buchen.sachsen-anhalt-tourismus.de
Erfahrung mit Dreharbeiten Dreharbeiten in Halberstadt:
"Heidi", Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion GmbH, 2014
"Winnetous Sohn", Kinderdilm GmbH, 2014

Dreharbeiten im Dom zu Halberstadt:
"Monuments Men - Ungewöhnliche Helden", Smokehouse Productions / Siebente Babelsberg Film GmbH, 2013
"Die geheime Inquisition", Ziegler Film, 2002
"Copernicus", DEFA / Filmgruppe „Iluzjon“ Warschau (DDR/Polen), 1972

Location Magazin Germany 2014
(Bericht über Dreharbeiten zu "The Monuments Men" ab Seite 10)
Location Magazin International 2016 (Bericht zu Dreharbeiten im Harz)