Morgen feiert das Drama „KRUX“ von Tony Vahl beim 51. Toronto International Film Festival in der Sektion „Discovery“ seine Weltpremiere. Der Debütfilm mit Jella Haase und Frida-Lovisa Hamann in den Hauptrollen entstand im Rahmen des Deutsch-Polnischen Filmfonds.
Inspiriert von wahren Ereignissen erzählt „Krux“ die düstere Geschichte eines kleinen Dorfes im Nordosten Deutschlands am Ende des Zweiten Weltkriegs. Während die Männer an der Front kämpfen, versuchen Greta, Anni und die verbliebenen Dorfbewohner, einen Schein des Lebens aufrechtzuerhalten. Doch die Entdeckung unbekannter Leichen am Fluss markiert den Beginn des Zerfalls ihrer Welt. Als immer mehr Leichen auftauchen, weicht die Angst der Hysterie, bis ein erschreckender Befehl ergeht: Kein lebender Deutscher soll dem Feind in die Hände fallen.
Der Film wurde ebenfalls für den Wettbewerb des Internationalen Filmfestivals von San Sebastián ausgewählt. Der Kinostart im Verleih von Vuelta Germany ist für den 4. Februar 2027 geplant.
„Krux“ ist eine deutsch-polnische Produktion von CALA Film und Extreme Emotions in Koproduktion mit CALA Film Central, Grupa Moderator, DI Factory und kineo Film und eine Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk, in Zusammenarbeit mit ARTE. Gefördert wird der Kinofilm von BKM, DFFF, FFA, MDM, MV Filmförderung, Medienboard Berlin-Brandenburg, Eurimages und dem Polnischen Filminstitut.
Im Programm des 51. Toronto International Film Festivals sind darüber hinaus weitere MDM-geförderte Produktionen vertreten: „DAU“ von Ilya Khrzhanovsky und „Das Mädchen mit der Leica“ von Alina Marazzi (Sektion „Market Screening“), die zuvor beide in Venedig ihre Weltpremiere feierten, der diesjährige Berlinale-Beitrag „Meine Frau weint“ von Angela Schanelec (Sektion „Wavelengths“) sowie der diesjährige Cannes-Beitrag „Das geträumte Abenteuer“ von Valeska Grisebach (Sektion „Centerpiece“).