Die Mitteldeutsche Medienförderung lud gestern Abend am 7. Oktober 2026 zum Parlamentarischen Abend im Thüringer Landtag in Erfurt. Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage danach, was einen erfolgreichen Medienstandort ausmacht und was er braucht, um auch in Zukunft zu bestehen und weiter zu wachsen. Vertreterinnen und Vertreter der Film- und Medienbranche stellten ihre Arbeit in Bühnengesprächen vor und gingen später in den Austausch mit Abgeordneten des Landtags. Zu Gast waren darüber hinaus drei Minister, Vertreterinnen und Vertreter der Staatskanzlei sowie die zuständigen Mitglieder des Fachausschusses.
Nach der Begrüßung durch Moderatorin Nine-Christine Müller und einem Grußwort von Landtagspräsident Dr. Thadäus König sprachen Stefan Gruhner, Chef der Thüringer Staatskanzlei, und MDM-Geschäftsführer André Naumann über die Rolle der MDM als gemeinsame Förderung von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Im Mittelpunkt standen die Fragen, was Thüringen für sein Engagement zurückbekommt und was die Film- und Medienwirtschaft über wirtschaftliche Effekte hinaus für das Land leistet.
In weiteren Gesprächsrunden gaben Branchenvertreterinnen- und vertreter Einblicke in ihre Arbeit: Kathrin Bullemer (Constantin Film) und Tanja Georgieva-Waldhauer (Elemag Pictures) zum Produzieren und Drehen in Thüringen, Johanna Faltinat (Akademie für Kindermedien) und Marcel Lenz (TP2 Talentpool) zur Talentförderung und zu Thüringens Expertise in Sachen Kindermedien, Elisabeth Wenk (Goldener Spatz) und Urs Spörri (TeleVisionale) zur Sichtbarkeit des Standorts durch erfolgreiche Festivals. Anke Kunze und Franziska Wellner gaben Impulse zur Arbeit der MDM Film Commission sowie zur Gründerinitiative MEDIAstart.
Im Anschluss kamen Abgeordnete und Branche in der Kantine des Landtags bei Essen und Getränken ins Gespräch.