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An Begeisterungsstürmen mangelt es nicht, wenn Kunstschaffende wie Rezipienten über die Matthäus-Passion reden. Doch auch wenn die Matthäus-Passion in Fachkreisen und bei Bach-Fans absoluten Kultstatus genießt, so hat sie in der Breite nicht die Popularität einer Beethoven-Sinfonie oder von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ erlangt. Liegt dies am liturgischen Kontext, an der Komplexität, oder schlicht am Umfang des Werks?

 

Diese und weitere Fragen treiben den Film DIE MATTHÄUS-PASSION - BACHS JAHRHUNDERTWERK (AT) an. Wir machen die Entstehung und Rezeption des Werks – vor allem aber die Wirkung auf Ausführende und Zuhörende erstmals filmisch erlebbar. Exemplarisch begleiten wir dafür fünf Protagonistinnen und Protagonisten unterschiedlicher Generationen in verschiedenen Städten Europas und in den USA bei Ihrer Beschäftigung mit der Matthäus-Passion: den Thomaskantor und 18. Bach-Nachfolger Andreas Reize in Leipzig, den japanischen Dirigenten Masaaki Suzuki bei einem Gastspiel in den Niederlanden, die Sopranistin Clare Lloyd-Griffiths des britischen Ensembles „Solomon’s Knot“, den Star-YouTuber Rick Beato aus Atlanta sowie eine Choristin des Leipziger Universitätschors. Für sie alle ist die Matthäus-Passion ein Schlüsselwerk, mit dem sie sich künstlerisch-interpretatorisch auseinandersetzen.

 

Anhand der persönlichen Geschichten zeigt sich im Laufe des Films, dass die Matthäus-Passion ein Werk ist, dass vor 300 Jahren aus der Geschichte des Glaubens geboren wurde, aber noch immer relevant ist, da sie weit über die Musik hinaus vom Drama des Menschseins selbst erzählt: Es geht um Schuld, Schmerz und Verrat, um Nächstenliebe, Mit-Leiden, Reue und Vergebung. Text, Musik, Dramaturgie, Theologie und Mathematik greifen ineinander, während Bach bis an die Grenzen der musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten vordringt.

Crew und Cast

Dreh und Locations

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  • Kontakt

    accentus music GmbH
    Carmen Traudes

    T:

    +49 (0) 341 98984121

    c.traudes@accentus.com

    Website

  • Produziert durch

    accentus music GmbH in Koproduktion mit MDR und SRF in Zusammenarbeit mit Arte

  • Projektstatus

    In Produktion

  • Produktionsjahr

    2026

  • Genre

    Dokumentarfilm