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Masur war ein Mann der Zwischentöne. Einer, der Zweifel kannte und entschlossen handelte. Der sich mit politischen Systemen anlegte und nie vereinnahmen ließ. Der wusste, dass Kunst nicht über, sondern in der Gesellschaft stattfindet.

Kurt Masur - Gegen den Strom stellt eine Frage in den Raum, die über ein Filmporträt hinausgeht:

Welche Rolle kann Kunst in Zeiten des Umbruchs spielen - damals wie heute?

Kurt Masur - Gegen den Strom greift diese Spannungen auf - formal wie inhaltlich - und entwickelt daraus eine vielschichtige visuelle Komposition.

Der Film schöpft aus exklusivem, bislang unveröffentlichtem Archivmaterial und persönlichen Dokumenten. Er erzählt offen, musikalisch strukturiert - ohne Masur zu glorifizieren oder zu reduzieren. Die Erzählweise ist essayistisch, poetisch, sinnlich und zugleich politisch präzise.

In einer Welt, die an Orientierung verliert, erzählt dieser Film von einem Künstler, der Orientierung gab. Nicht durch Lautstärke. Sondern durch Haltung. Kurt Masur - Gegen den Strom ist ein Film über Musik als Haltung. Und über die Kraft, die entsteht, wenn Neugier stärker ist als Angst.

Crew und Cast

Dreh und Locations

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