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Danil Liebstein ist Therapeut und tot. Auf seiner Beerdigung treffen Familienangehörige auf Kollegen und Patienten und Freunde und noch mehr. Obwohl sie alle sehr unterschiedlich sind, haben sie doch eines gemeinsam: Sie hatten eine enge Beziehung zu Danil Liebstein. Auch wenn ihn alle kannten, verkörperte er doch für jeden etwas anderes. Seine Patienten sahen in ihm die Heilung und Hilfe, die sie so dringend benötigten, für seine Freunde war er der Freund mit dem man durch dick und dünn gehen konnte, für seine Kollegen ein erfahrener Therapeut und Ratgeber und für seine Familie ein Vater. Oder so ähnlich. Zoja, seine Tochter jedenfalls ist tief getroffen, zeigt es aber nicht, muss eigentlich auch gleich weiter, wichtige Termine in Übersee, jagt am Ende die gesamte Trauergemeinschaft mit dem Gewehr aus dem Haus. Herbert, ein Patient, ist verzweifelt, weiß nicht was er ohne seinen Therapeuten machen soll, will sich vom Dach stürzen, lässt es aber lieber, glaubt nicht an den Tod des Therapeuten, begibt sich auf die Suche nach ihm. Seine Frau ist entrückt, hält sich an Bäumen fest, um von deren Energie zu profitieren. Als am Ende ein Schützenverein vor der Tür steht, ist endgültig klar, dass eigentlich niemand weiß, wer Danil Liebstein wirklich war. Eine intelligente Komödie über das, was Menschen glauben in einander zu sehen und die Tatsache, dass sie damit manchmal ganz schön daneben liegen können.

Crew und Cast

Dreh und Locations

Weiteres

  • Kontakt

    Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“

    T:

    +49 (0) 331 62020

    Website

  • Produziert durch

    Filmuniversität Babelsberg "Konrad Wolf"

  • Projektstatus

    Archiv

  • Produktionsjahr

    2016

  • Genre

    Tragikomödie