Er ist Geigenwunderkind, wird Assistent von Otto Klemperer und schließlich ein versierter Kapellmeister. Er schreibt Operetten- und Filmmusik – sowohl zu Bergfilmen mit Leni Riefenstahl als auch zu Trickfilmen Walt Disneys. Im Ersten Weltkrieg ist er Soldat, im Zweiten jüdischer Exilant in Frankreich und in den USA. In Hollywood arbeitet er auf einer Hühnerfarm, schreibt als anonymer „Notensklave“ für die großen Studios die Klänge zu einigen Zelluloid-Blockbustern und wird Teil der deutschen Exil-Künstlergemeinde um Schönberg, Eisler und Brecht: Paul Dessau (1894 – 1979).
Das Filmportrait „Paul Dessau – Let’s hope for the best“ skizziert ein Künstlerleben zwischen Anpassung und Abstoßung, politischem Idealismus und musikalischer Individualität – vor dem Weltgeschehen zweier Weltkriege, Staatszusammenbrüchen und -neugründungen, politischen Revolutionen und künstlerischen Umwälzungen.
Crew und Cast
- Herstellungsleiter*in
Anne-Marie Uhlemann
- Produktionsleiter*in
Kristin Groß
- Regisseur*in
Anne-Kathrin Peitz
- Drehbuchautor*in
Anne-Kathrin Peitz
- Kameramann/-frau
Björn Kowalewsky
- Filmeditor*in
Steffen Herrmann
Dreh und Locations
- Produktionszeitraum
Mai 2022 - Februar 2023
- Drehzeitraum
Mai 2022 - Juli 2022
- Drehtage in Mitteldeutschland
11
- Drehorte
Leipzig, Rochlitz, Zwickau (Sachsen)
Weiteres
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Kontakt
Yellow Table Media
Kristin GrossT:
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Produziert durch
Yellow Table Media GmbH, sounding images GmbH, NDR, Arte
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Projektstatus
Archiv
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Produktionsjahr
2022
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Genre
Dokumentarfilm