Dem Bildersturm der Reformationszeit fällt auch der Lucas Cranach-Altar im Welterbe Naumburger Dom zum Opfer. Nur die beiden Seitenflügel bleiben erhalten; für lange Zeit werden sie der Öffentlichkeit verborgen bleiben. Doch im Jahre 2020, 500 Jahre später, beschließen die Domstifter den Altar wiederherzustellen. Der Leipziger Maler Michael Triegel, geboren in Erfurt, bedeutender Repräsentant der Leipziger Schule und zugleich Exponent und Erbe der thüringischen Kunstlandschaft, soll den Jahrhundertauftrag ausführen.
MICHAEL TRIEGEL – VOM SICHTBAREN ZUM UNSICHTBAREN begleitet den Künstler über den Zeitraum von 14 Monaten und dokumentiert die Arbeiten von der Planung über die Ausführung in monatelanger Detailarbeit bis hin zur feierlichen Einweihung im Naumburger Dom. Der Film erzählt von einem kunsthistorisch einzigartigen Brückenschlag über ein halbes Jahrtausend hinweg: der Begegnung der Künstler Lucas Cranach d. Ä. und Michael Triegel. Parallel dazu zeichnet er das Portrait eines Künstlers, der sich entgegen den Hauptströmungen des internationalen Kunstbetriebs, mit Themen des existentiellen Menschseins auseinandersetzt und das Menschenbild der Konsumwelt mit Rückgriff auf die antike und christliche Anthropologie hinterfragt.
Crew und Cast
- Herstellungsleiter*in
Oliver Rieger
- Regisseur*in
Paul Smaczny
- Drehbuchautor*in
Paul Smaczny
- Kameramann/-frau
Michael Boomers, Ulf Wogenstein
Dreh und Locations
- Produktionszeitraum
01.03.2021 - 2024
- Drehzeitraum
18.01.2022 - 29.11.2023
- Drehtage in Mitteldeutschland
17
- Drehorte
Leipzig, Dresden (Sachsen), Naumburg, Wittenberg (Sachsen-Anhalt), Weimar (Thüringen)
Locations
Weiteres
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Kontakt
accentus music GmbH
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Produziert durch
accentus music GmbH
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Projektstatus
Drehreport
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Produktionsjahr
2023
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Genre
Dokumentarfilm