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Altstadt Pirna

Altstadt Pirna

© LianeM - stock.adobe.com

Gotik Renaissance Barock Historismus Neorenaissance Stadtmotive Stadtensembles Stadtkern

In einer der malerischsten Landschaften Deutschlands liegt die Stadt Pirna. Bis heute sind die Spuren der Geschichte an vielen Ecken deutlich zu erkennen. Seit Jahrhunderten hat vor allem Sandstein seinen festen und unverrückbaren Platz in Pirna und ist auch im heutigen Stadtbild noch allgegenwärtig – sei es bei den zahllosen kleinen und großen architektonischen Bauwerken, bei Skulpturen oder in der gesamten Wirtschaftsgeschichte der Stadt. Von Pirna aus wurden die Sandsteinblöcke in alle Welt verschifft. Baudenkmale von Weltrang wie die Dresdner Frauenkirche oder zahlreiche andere europäische Fürstenhäuser wurden aus sächsischem Sandstein gebaut oder erhielten ihre Unverwechselbarkeit.

Der flächenmäßig kleine Stadtkern von Pirna schließt direkt an das südliche Elbufer an. Das Stadtensemble überrascht mit einer bemerkenswert gut erhaltenen und restaurierten Bebauung. Bürgerhäuser aus der Spätgotik reihen sich an Gebäude mit Renaissancefassaden oder barocken Portalen. Zu den bedeutendsten Bauten gehören das Rathaus und die Stadtkirche St. Marien. Über der Stadt ragt die Kuppe des Sonnensteins, eines Ausläufers der Sächsischen Schweiz, bekrönt von der gleichnamigen, heute rekonstruierten Schlossanlage mit wechselvoller Geschichte. Berühmt sind die historischen Stadtansichten Pirnas, gemalt von Bernardo Bellotto, genannt Canaletto.

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

Frischemarkt immer mittwochs, jährliche Stadtfeste wie z.B. der Canalettomarkt im Dezember

 

Einschränkungen (räumlich):

nach Absprache

Nutzung

Wohn- und Geschäftshäuser, Restaurants, Hotels, öffentliche Nutzung (Stadtbibliothek, Museum, Gedenkstätte, etc.)

Kunsthistorische Baubeschreibung

rechteckiger Grundriss der Altstadt parallel zum Elblauf, die rechtwinklig zueinander verlaufenden Straßen zeigen weitgehend geschlossene, historisch erhaltene Bebauung; bedeutendste Bauwerke der Altstadt:

Stadtkirche St. Marien - dreischiffige, spätgotische Hallenkirche, erbaut 1502-46 mit schönen, feinmaschigen Gewölbedekorationen, und wuchtigem Turm mit barocker Haube

St. Heinrich - ehemalige Dominikanerkirche, vermutlich um 1300 gegründet und im 14. Jh. zur zweischiffigen gotischen Hallenkirche ausgebaut, Langhaus, Turm und Ansatz des Chores erhalten, heute Stadtmuseum

Rathaus - freistehender Bau in der Mitte des Marktes von 1555-58 vereint verschiedene Stile, so gotische Portale des Vorgängerbaus, einen Volutengiebel im Renaissancestil an der Westseite und einen barocken Dachreiter

Wohnhausbau - wertvolle Bürgerhäuser mit kunstvollen Fassaden, Portalen und reichem Schmuck vor allem aus der Spätgotik, der Renaissance und dem Barock befinden sich am Markt (u.a. Nr. 3, 7, 12) in der Dohnaischen Straße (hier zusätzlich viele Neorenaissance-Fassaden, bspw. Nr. 27-31) und in der Langen Straße (hier viele Barockfassaden, so Nr. 17, 25, 43)

Schloss Sonnenstein - die Anlage ist geprägt von den An- und Umbauten des 19 .- 20. Jh. und zu Beginn des 21. Jh.: 1811 Umbau zur Heilanstalt, spätklassizistischer Wirtschaftsanbau und Umgestaltung wichtiger Bereiche im Neorenaissancestil, 1855 und 1914 Erweiterung der Anstalt durch zahlreiche Neubauten, in der NS-Zeit Tötungsanstalt (Euthanasiemorde); während der Zeit der DDR verschiedene Funktionen; nach 1990 Leerstand; Eröffnung der Gedenkstätte Sonnenstein 1995; von 2009 und bis 2011 Ausbau zum Landratssitz der Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge; zunehmend touristische Öffnung des denkmalgerecht sanierten Schlossareals u. a. im älteren Teil der Anlage, den Bastionen und Wehranlagen des 18. Jh. sowie die Terrassengärten des 19. Jh.; seit 2013 findet jährlich eine Ausstellung skulpturaler Kunstwerke in den Bastionen der ehemaligen Festung Sonnenstein statt

Epoche

Gotik, Renaissance, Barock, Historismus, Neorenaissance

Zusätzliche Räumlichkeiten

nach Absprache können über die Stadtverwaltung leer stehende und zusätzlich anzumietende Räume in verschiedenen Gebäuden vermittelt werden

Erschließung

Normalstrom- und Starkstromanschlüsse sind ausreichend auf dem Markt vorhanden, für Großveranstaltungen konzipiert, detaillierte Auskünfte können über die Pressestelle eingeholt werden

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

keine relevanten Treppen als Zugang zur Altstadt vorhanden, Treppenmaße in den umgebenden Häusern unterschiedlich

 

Aufzüge:

 

Parkplätze

Altstadt nur für Fahrzeuge mit 16 t Gewicht befahrbar, teilweise Begrenzung bei 9 t, max. Höhe (Begrenzung durch Brücken): 3,90 m; Vollsperrung des Marktes für Dreharbeiten nach frühzeitiger Anfrage (mind. 4 Wochen) möglich, Markt als Stellplatz für Fahrzeuge ungeeignet, Parkplätze am Elbufer nutzen: Am Zwinger, (im Winter möglich, im Sommer wegen Tourismus und Fährschifferei nicht geeignet), Parkhaus Am Steinplatz.

Stadtarchiv Pirna
Schloßhof 2/4 (Haus EF), 01796 Pirna
T: +49 (0) 3501 5154455

StadtMuseum Pirna
Klosterhof 2, 01796 Pirna
T: +49 (0) 3501 556461

Erfahrungen mit Dreharbeiten

Der Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit vermittelt die Kontakte zu den jeweiligen Motiveignern.

In der Vergangenheit verschiedene Dreharbeiten, z.B.:
WaPo Elbe (2022-2023)
Der Ranger - Paradies Heimat: Entscheidungen (2019, TV-Reihe)
Pfarrer Braun (2005, TV-Serie)
Die Politesse (2005)
Kleine Schwester (2003)

Lage

Altstadt Pirna

Am Markt 1/2
01796 Pirna

Kontakt

Altstadt Pirna
Am Markt 1/2
01796 Pirna

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

Thomas Gockel
Stadtverwaltung Pirna
Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit

Am Markt 1/2
01796 Pirna

T: +49 (0) 3501 556241
presse@pirna.de

Kontakt vor Ort

Elisa Dorn
Stadtverwaltung Pirna
Mitarbeiterin Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit

Am Markt 1/2
01796 Pirna

T: +49 (0) 3501 556298
presse@pirna.de

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