Der Komplex ist nach Plänen des Architekten Fritz Höger gebaut worden. Sein Entwurf ist von den Formen großer Ozeandampfer inspiriert. Die Architektur des langgestreckten Baus mit der markanten Backsteinfassade beeindruckt durch die schlichte Modernität ihrer Formen. Hervorzuheben ist die nahezu vollständig erhaltene und restaurierte Inneneinrichtung, vor allem das mit türkisfarbenen Kacheln verkleidete Foyer und Haupttreppenhaus. Schmuckstück des heute multifunktional genutzten Bauwerks ist der historische Festsaal, von dem aus sich eine Dachterrasse mit herrlichem Blick auf den Stadtteil Plagwitz eröffnet.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
nach Absprache
Einschränkungen (räumlich):
nach Absprache
Nutzung
Gewerbeort für immissionsarmes Gewerbe, Sitz der Verwaltung und des Mitgliederbüros der Konsumgenossenschaft Leipzig eG auf drei Etagen im Alten Lager, als Mieter haben sich derzeit über 45 kleinere und größere Unternehmen angesiedelt, darunter mehrere aus der Medienbranche;
Veranstaltungsort für Tagungen, Konferenzen, Versammlungen, Feiern
Kunsthistorische Baubeschreibung
Die Pläne für den Neubau der Zentrale des Consum-Vereins Plagwitz entwarf Fritz Höger, Vertreter des Backstein-Expressionismus in Norddeutschland. Er verband die Formensprache des Neuen Bauens, der Neuen Sachlichkeit, mit traditionellen Baumaterialien. So ist die Fassade des Stahlbetonskelettbaus mit verschiedenfarbig abgesetzten Klinkern verkleidet. Abgerundete Ecken an den Eingängen, eine schiffsartige Höhenstaffelung und das markante, turmartig hervorgehobene Treppenhaus bestimmen maßgeblich den Gebäudeeindruck von der Eingangsseite. Bandartig zusammengefasste Fenster mit Buckelglasscheiben unterstreichen die stark horizontale Wirkung des Baus.
Epoche
Klassische Moderne, Moderne zeitgenössische Architektur
Inneneinrichtung
Inneneinrichtung wurde weitgehend original erhalten und restauriert, hervorzuheben sind das mit türkis geflammten Emaillefliesen ausgestattete Foyer und Haupttreppenhaus, beide mit Dielenboden, dunkel abgesetzten Holztüren und -verkleidungen an den Wänden, Kugelleuchten sowie rot-messingfarbenem Treppengeländer aus genieteten Flachstahlprofilen;
der kleinere historische Tagungssaal mit dunklen Holzfurnieren, Parkett und moderner Bestuhlung;
der größere historische Festsaal mit hellen Natursteinen ausgekleidet, umlaufende Fensterfont, kleine Bühne, aufgereihte Kugellampen, Verbindungsfenster zur ehemaligen Küche, hier ebenfalls modernes, veranstaltungsgerechtes Mobiliar, Ausgang zur Terrasse auf der Nordseite;
Büro- und Konferenzräume mit zeitgemäßer, nutzungsgebundener Einrichtung
Zusätzliche Räumlichkeiten
in Abhängigkeit vom Vermietungsstand können Büro- und Konferenzräume und Lagerflächen in verschiedenen Größen zur Verfügung gestellt werden
Erschließung
Kraftstrom im Kellerbereich vorhanden, nicht in den OGs, im mehrgeschossigen Lagergebäude in jeder Etage Kraftstrom vorhanden, Normalstrom überall verfügbar;
sanitäre Einrichtungen und Wasseranschlüsse in jeder Etage installiert;
Strom stammt tw.
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
zu den Sälen im DG führt eine große Haupttreppe, Breite 1,50 m
Aufzüge:
im gesamtem Komplex mehrere Aufzüge vorhanden, im Bürogebäude Personenaufzüge, im Lagergebäude und in der Werkstatt jeweils Lastenaufzüge
Parkplätze
Hof befahrbar bis 7,5 t, Höhe 3,95 m;
Stellplätze im Hof, Tiefgarage (1 UG) mit Zufahrt im Hof und Parkplätze vor dem Gebäude auf der Industriestraße vorhanden;
6 E-Ladesäulen für Pkw vorhanden
Unterlagen zur Konsumvereinsbewegung in Leipzig sind im Sächsischen Wirtschaftsarchiv e.V. archiviert, das sich ebenfalls in der Konsumzentrale befindet
Erfahrungen mit Dreharbeiten
- Warum verbrannte Oury Jalloh? (AT: Oury Jalloh - Tod im Polizeirevier) (2024)
- Tage mit Naadirah (AT: Prinzessin) (2022)
- Tschernobyl - Die Katastrophe (2022)
- German Crime Story: Gefesselt (AT: Gefesselt) (2021)
- Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution (2020)
- Das Ende der Wahrheit (AT: Das dritte Sterben) (2017)
- Fische (2013)
- Nacht über Berlin (AT: Der Reichstagsbrand) (2012)
- Damals nach dem Krieg (2007)
- 10 Sekunden (2007)
- Die Frau vom Checkpoint Charlie (2006)
- Damals in der DDR (2005)
- Hunger auf Leben (2003)
in der Konsumzentrale und in der Industriestraße wurden Szenen für MDR Tatort, SOKO Leipzig und verschiedene Spielfilme gedreht:
Tage mit Naadirah (AT: Prinzessin; 2022)
Tschernobyl - Die Katastrophe (2022)
German Crime Story: Gefesselt (AT: Gefesselt; 2021)
Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution (2020)
Das Ende der Wahrheit (AT: Das dritte Sterben; 2017)
Fische (2013)
Nacht über Berlin (AT: Der Reichstagsbrand; 2012)
10 Sekunden (2007)
Damals nach dem Krieg (2007)
Die Frau vom Checkpoint Charlie (2006)
Damals in der DDR (2005)
Hunger auf Leben (2003)
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Knut Maurivé
MIB AG
Weißenfelser Str. 65 G
04229 Leipzig
Kontakt vor Ort
Knut Maurivé
MIB AG
Weißenfelser Str. 65 G
04229 Leipzig