Das erste von Hermann Tietz finanzierte Warenhaus eröffnete sein Neffe Oskar am 1. März 1882 in Gera. Es nannte sich "Garn-, Knopf-, Posamentier-, Weiss- und Wollwarengeschäfte Hermann Tietz" und erprobte neue Verkaufsstrategien. Die Imposanz des Gebäudes war Konzept: Warenhauspaläste sollten das Einkaufen zum Erlebnis machen. 1912 entstand der viergeschossige, neoklassizistische Bau mit dem mächtigen Walmdach. Auch wenn zu DDR-Zeiten in das Raumkonzept eingegriffen wurde, bilden die Galeriegänge unter dem Lichthof noch heute eine beeindruckende Kulisse.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
Einschränkungen (räumlich):
Nutzung
momentan Leerstand
Kunsthistorische Baubeschreibung
Unter der Leitung Carl Zaenkers wurde der viergeschossige, neuklassizistische Bau mit dem mächtigen Walmdach fertig gestellt. Die Schaufenster im Erdgeschoß sind durch Pfeiler mit Erotenmedaillons gegliedert. An den Obergeschossen ist die Fassade rasterartig gegliedert mit eingetieften Fenstern zwischen halbrunden, ionischen Kolossalpilastern. Das Dachgesims mit niedriger Attika springt weit vor. Die Gliederungselemente der Fassade sind aus Travertin.
Inneneinrichtung
Die ursprüngliche Innenarchitektur wurde zu DDR-Zeiten überformt. Zwischendecken wurden eingezogen und die Pfeiler ummantelt. Auch Lampen und Türen tragen zum großen Teil ein jüngeres Datum. Auch wenn in das Raumkonzept eingegriffen wurde, bilden die Galeriengänge unter dem großen Lichthof eine beeindruckende Kulisse.
Zusätzliche Räumlichkeiten
im 3.OG zahlreiche Räume, die genutzt werden können, desweiteren gibt es Nebengebäude, die bei Bedarf genutzt werden können
Erschließung
Es gibt keine aktive Medienerschließung (Strom / Wasser / Heizung / Telefon).
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Breite Treppen, die Rolltreppen sind außer Betrieb.
Aufzüge:
Parkplätze
hauseigene Stellflächen im Lieferbereich, Zugang über Rudolf-Diener-Straße; Parkhaus Lessingstraße 6