Das Museum befindet sich auf dem Gelände des Stammsitzes des ehemaligen VEB Fotochemisches Kombinat Wolfen und bietet einen Einblick in die Produktionsbedingungen der bedeutendsten Filmfabrik der DDR, die bis zum Beginn der 1960er Jahre auch die größte der Welt war. Die Maschinen aus den 1930er und 1950er Jahren stehen teilweise noch an den Originalstandorten. Das Museum verfügt über die Begießmaschine, auf der 1936 der erste deutsche Farbdia-Film "Agfacolor-Neu" begossen wurde. In unmittelbarer Nähe befindet sich der 1938 errichtete Rundbau 041 - heute das Rathaus Bitterfeld-Wolfen.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
nach Absprache unter Berücksichtigung von Veranstaltungen
Einschränkungen (räumlich):
nach Absprache
Nutzung
Museum
Kunsthistorische Baubeschreibung
1909 im Baustil des Historismus von der Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation (Agfa) als Industriebau errichtet
Epoche
Historismus
Inneneinrichtung
Originale Produktionsräume der Begießerei mit fensterlosen Korridoren, Lichtschleusen, Stahltüren und weiß gekachelten Räumen. Erhalten sind der Schmelzraum, die Begießmaschine, die hänge zur Trocknung, die Aufwicklung und Aufarbeitung sowie Filmschneidemachinen und Perforiermaschinen. Der Produktionsweg von der Herstellung des Rohfilms und der lichtempfindlichen Emulsion bis zu ihrer Zusammenführung beim Begießen ist bis heute nachvollziehbar. In den Ausstellungsräumen gibt es einen Fundus von fast 400 Fotapparaten, darunter Platten-, Balg- und Boxkameras.
Zusätzliche Räumlichkeiten
Räume können nur nach Absprache begrenzt zur Verfügung stehen.
Erschließung
Stark- und Normalstrom, Wasseranschlüsse und sanitäre Anlagen sind vorhanden.
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
1,00 m breit vom EG zum 1.OG
Aufzüge:
Aufzüge für 12 Personen/1250 Kilogramm
Parkplätze
Auf dem sehr großen Freiplatz vor dem Museum ist ausreichend Platz für mindestens 60 Pkw sowie Lkw oder Busse.
nach Absprache können Zeitzeugen als Gesprächspartner zur Verfügung stehen; Filmmaterial über die Filmfabrik ist vorhanden;
→ Übernachtung in Bitterfeld-Wolfen
→ Ver- und Entsorger in Bitterfeld-Wolfen
→ Wirtschaftsförderung
Komparsen können über die Pressestelle der Stadt Bitterfeld-Wolfen erfragt werden
weitere Linkempfehlungen:
www.anhalt-bitterfeld.de
www.anhalt-dessau-wittenberg.de
www.luther-bauhaus-gartenreich.de
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/staedte-regionen/
www.mittelelbe.com
Bergwitzsee: www.bergwitzssee.de
Goitzschesee: www.goitzsche-tourismus.de
weitere Unterkünfte: www.sachsen-anhalt-tourismus.de
Erfahrungen mit Dreharbeiten
"Geschichte Mitteldeutschlands - Ans Licht" (Manfred von Ardenne), SAXONIA ENTERTAINMENT GmbH, 2010;
In Bitterfeld-Wolfen wurden bereits verschiedene weitere Filmproduktionen realisiert, u.a.:
"Die Känguru-Verschwörung", X-Filme Creative Pool GmbH, 2021
"Die Känguru-Chroniken ", X-Filme Creative Pool GmbH, 2018
"Kriegerin", Martens Film- und Fernsehproduktion GmbH; 2010
"Im nächsten Leben", Kaminski.Stiehm.Film GmbH, 2007;
"Ossis Eleven", entertainment Factory GmbH, 2007;
"Hunger auf Leben", Saxonia Media Filmproduktion GmbH, 2003
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Sven Sachenbacher
Industrie- und Filmmuseum Wolfen
Museumsleiter
Bunsenstraße 4
06766 Wolfen
T: +49 (0) 3493 401113
sven.sachenbacher@anhalt-bitterfeld.de
Kontakt vor Ort
Andrea Mähl
Industrie- und Filmmuseum Wolfen
Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellungen, Sammlung
Bunsenstraße 4
06766 Wolfen