Seit 1893 verbindet die berühmte Elbbrücke die beiden Dresdner Stadtteile Loschwitz und Blasewitz miteinander und passt sich als technisches Bauwerk hervorragend in die gewachsene Kulturlandschaft der ehemaligen Elbdörfer ein. Als eine der ersten Brücken Europas, die mit einem hoch aufragendem Tragewerk ohne Strompfeiler gebaut wurden, galt sie in der damaligen Zeit als ingenieurstechnische Meisterleistung. Schnell taufte der Volksmund die Brücke "Blaues Wunder", zum einen wegen ihrer gewagten statischen Konstruktion, zum anderen wegen ihres Anstrichs in leuchtendem Blau. Heute ist die Brücke technisches Denkmal und ein Wahrzeichen Dresdens.
siehe auch Location Guide-Eintrag Dresden-Blasewitz
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
Einschränkungen (räumlich):
Antragstellung für straßenverkehrsrechtliche Genehmigungen bei der Straßenverkehrsbehörde, Kontakt s. o.; die jeweiligen Eigentümer von Immobilien bzw. Grundstücken müssen zusätzlich kontaktiert werden;
ACHTUNG: längere Sanierungsarbeiten mit Teil- & Vollsperrungen der Brücke von Ende 2023 bis 2028, aktueller Stand siehe Zentrale Projekte Blaues Wunder
Nutzung
Elbbrücke für Fußgänger und Durchgangsverkehr
Kunsthistorische Baubeschreibung
Ende des 19. Jhs. eine der ersten Fachwerkstrebenbrücke ohne Strompfeiler mit hoch aufragendem Tragewerk, einem sich selbst tragenden vierteiligen Dreiecksverband. Über der Hauptöffnung befinden sich seitlich angehängte Fachwerkscheiben, so entsteht das statische System eines kopfstehenden Dreigelenkbogens. Ober- und Untergurte sind zu vier steifen, selbst tragenden Dreiecksverbindungen ausgebildet und durch Plattfedern elastisch miteinander verbunden. Die Pylonen bzw. Brückenpfeiler sind Teile des Verbandes. Die doppelte Sichelform der Gurtung bewirkt den scheinbaren Hängebrückeneindruck, drei Gelenke der Mittelöffnung die notwendige Beweglichkeit in vertikaler Richtung. Die Spannweite der Stahlfachwerkkonstruktion beträgt 141,5 m, die Gesamtlänge 260 m. Der Abstand vom Pfeiler bis zum Brückenkopf beläuft sich beidseitig auf 57 m. Insgesamt wurden für die Brücke ca. 3500 t Stahl verbaut.
Epoche
Jahrhundertwende
Zusätzliche Räumlichkeiten
zusätzliche Räumlichkeiten in umliegenden Ladengeschäften oder gastronomische Einrichtungen anzufragen;
Informationen zu Wirtschaftsservice und Buchungsservices über Motiveigner, Kontakte s.o.
Erschließung
Informationen zu Medienanschlüsse über Motiveigner, Kontakte s.o.
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Aufzüge:
Parkplätze
öffentliche Parkplätze in den Straßen an den Brückenköpfen vorhanden, z. B. Parkplatz mit Stellflächen für 80 Pkw in der Fidelio-F.-Finkestraße (ca. 300 m entfernt) oder auf der Blasewitzer Elbseite Parkplatz am Schillergarten;
Übersicht über Parkmöglichkeiten und großflächige Parkplätze auf der Webseite der Stadt Dresden; Stellflächen in Absprache mit der Stadt Dresden reservieren, Ansprechpartner für verkehrsrechtliche Belange ist die Straßenverkehrsbehörde der Landeshauptstadt Dresden (Kontakt s. o.)
Archiv zum Stadtteil Loschwitz beim Ortsverein Loschwitz-Wachwitz e. V. vorhanden;
Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1, 01099 Dresden,
T: +49 (0) 351 4881515, stadtarchiv@dresden.de;
Stadtbezirksamt Loschwitz, Grundstraße 3, 01326 Dresden,
T: +49 (0) 351 4888501, Stadtbezirksamt-Loschwitz@dresden.de;
Stadtbezirksamt Blasewitz, Naumannstraße 5, 01309 Dresden,
T: +49 (0) 351 48886001, Stadtbezirksamt-Blasewitz@dresden.de;
Literatur:
Annette Dubbers: Loschwitz - Aus der Geschichte eines Dresdner Stadtteils, 2002
Michael Wüstefeld: Blaues Wunder - Dresdens wunderlichste Brücke, 2002
Erfahrungen mit Dreharbeiten
verschiedene Kino- und TV-Produktionen, u.a.:
Heimatfilm (2025)
Sam - Ein Sachse (2022)
MDR Tatort: Totes Herz (AT: Der unsichtbare Tod; 2022)
Anne und der König von Dresden (2016)
Schubert in Love (2015)
Der Rote Kakadu (2005)
Das blaue Wunder (2003)
Gesicherte Ufer (1990)
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Mario Waldert
Landeshauptstadt Dresden | Straßen- und Tiefbauamt
Abteilung Straßenverkehr
SB Veranstaltungsgenehmigung / Drehgenehmigungen
Lingnerallee 3
01069 Dresden
Kontakt vor Ort
Barbara Knifka
Landeshauptstadt Dresden | Amt für Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Protokoll
Abteilungsleiterin Presse und Online (Zentrale Ansprechpartnerin für Filmproduktionen)
Dr.-Külz-Ring 19
01067 Dresden