Der Bahnhof Dresden-Neustadt ging als Nachfolgerbau aus dem Schlesischen und dem Leipziger Bahnhof hervor, wobei der letztere seit 1839 als Endpunkt der ersten Fernverkehrsstrecke zwischen Leipzig und Dresden geschichtliche Bedeutung erlangte. Der Verkehrsknotenpunkt in der Neustadt war vor allem für die Zugverbindungen in den Osten Europas bedeutsam. Das 1901 errichtete Bahnhofsgebäude weist eine schlichte, neoklassizistische Sandsteinfassade sowie eine helle, großzügige Empfangshalle mit Jugendstilmalereien auf. Die historischen Wartesäle dienen heute nicht mehr als Aufenthaltsräume für die Zugpassagiere, in ihnen sind derzeit ein Schnellimbissrestaurant und ein Supermarkt untergebracht. Seit Mitte der 1990er Jahre halten ICE-Züge in Dresden-Neustadt, von hier aus sind besonders die nordelbischen Ziele Dresdens gut erreichbar.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
Einschränkungen (räumlich):
nach Absprache, siehe auch Drehgenehmigungen > Bahnanlagen
Nutzung
als Personenbahnhof für Fern-, Nah- sowie für Güterverkehr; temporäre Ausstellungen in der Empfangshalle
Kunsthistorische Baubeschreibung
zweiteilige Bahnhofsanlage bestehend aus dem repräsentativen Empfangsgebäude und den Hochgleisen mit ausgebautem Unterteil, Empfangshalle als Bahnhofsmittelpunkt in Eisenskelettbauweise errichtet, klar gegliederte Sandsteinfassade mit zurückhaltendem neoklassizistischen Bauschmuck, an der Eingangsseite drei durch ionische Säulen unterteilte Rundbogenfenster, die symmetrisch angelegten Haupteingänge zur Empfangshalle durch torbogenförmige Risalite betont, am östlichen Flügel der Eingangsseite ein als herrschaftlicher Eingang angelegter Sandstein-Vorbau
Epoche
Jahrhundertwende, Jugendstil
Inneneinrichtung
Empfangshalle mit gewölbter Decke, Sockel aus geschliffenem Marmor und abgetönten Wänden sowie rekonstruierter Jugendstilausmalung mit Wappen, Kastanien- und Eichenblattmotiven, großes zentrales Oberlichtfenster mit gläsernem Schutzdach; Innenausbau mit Reisezentrum, Gepäckaufbewahrung, Zeitschriften- und Blumenläden, Drogeriegeschäften, Imbissständen, etc.; die an die Empfangshalle anschließenden historischen Wartesäle für die 1. und 2. Klasse wurden als Schnellimbissrestaurant und Supermarkt umgebaut; von der Halle gehen zwei Treppen zu den Personendurchgängen zu den Hochbahnsteigen ab, Bahnsteighalle mit originalen Treppengeländern, Bahnsteighäuschen, etc. belassen
Erschließung
Kraftstromanschluss im Keller bis 26 KW, kann nach Absprache bis zur Empfangshalle und zu den Bahnsteigen verlegt werden
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
breite Treppenaufgänge zu den Bahnsteigen für Material- und Techniktransport geeignet
Aufzüge:
Lastenaufzüge zu jedem Bahnsteig vorhanden, Größe ca. 1,50 m x 2 m, max. Belastung bis ca. 750 kg
Parkplätze
nach Absprache; öffentlicher, kostenpflichtiger Parkplatz auf dem Bahnhofsvorplatz, einige Lkw-Stellflächen hinter dem Bahnhofsgebäude an der Zufahrt Hansastraße vorhanden
Literatur:
DB Station & Service AG, Bahnhofsmanagement Dresden-Neustadt (Hrsg.): 1901-2001. Hundert Jahre Bahnhof Dresden-Neustadt, Dresden 2001
Erfahrungen mit Dreharbeiten
sind vorhanden, u.a.:
MDR Tatort: Nachtschatten (AT: Schwesternliebe; 2024)
Errors of the Human Body (2011)
Go West - Freiheit um jeden Preis (2009)
Dresden (2005)
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Beate Schneider
Deutsche Bahn AG
Media Relations GNC1
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin
Kontakt vor Ort
Beate Schneider
Deutsche Bahn AG
Media Relations GNC1
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin