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Basteigebiet Sächsische Schweiz, Basteibrücke

Basteigebiet Sächsische Schweiz, Basteibrücke

© MDM / Ina Rossow

Basteigebiet Sächsische Schweiz, Basteibrücke

Basteigebiet Sächsische Schweiz, Basteibrücke

© MDM / Ina Rossow

Basteigebiet Sächsische Schweiz, Basteibrücke

Basteigebiet Sächsische Schweiz, Basteibrücke

© MDM / Ina Rossow

Naturmotive Berge Flusslandschaften Landschaftsensembles

Als Basteigebiet in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz wird ein über der Elbe gelegenes Sandsteinplateau nahe dem Kurort Rathen bezeichnet, welches in den Saumbereichen durch Erosion zerklüftet ist. Von den 190 Meter hohen Felsen eröffnet sich ein großartiger Blick über den geschwungenen Flusslauf durch das vordere Elbsandsteingebirge bis hin zu den Ausläufern des Osterzgebirges.

Namensgebend für das landschaftliche Ensemble war die Felskanzel der Basteiaussicht, ein markanter Felsvorsprung über der Elbe. Seit sich die Bastei Mitte des 19. Jahrhunderts zum beliebten touristischen Ziel entwickelte, verwendete man den Begriff als Synonym für das gesamte Areal inklusive Restaurant und Hotel. Die prominente steinerne Basteibrücke von 1851, die heute als technisches Denkmal geschützt und DAS Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz ist, verbindet das Berghotel & Panoramarestaurant Bastei mit der Felsenburg Neurathen.

Besondere Bedeutung erlangte das Gebiet in der Zeit der Romantik, als sich Dichter, Musiker und Maler durch die besondere Anmutung der Landschaft mit ihren bizarren Felsformationen und spektakulären Ausblicken inspirieren ließen. Die bekanntesten Vertreter sind C. D. Friedrich, C. G. Carus, A. Nexö, H. C. Andersen, C. M. von Weber, R. Wagner.

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

Anfragen sind spätestens 6 Wochen vor dem geplanten Drehtermin zu stellen; zwischen Mai-Okt. touristische Hochsaison; 6 Uhr bis 10 Uhr und 16 Uhr bis Dunkelheit möglich, nicht an Wochenenden/ Feiertagen

 

Einschränkungen (räumlich):

Dreharbeiten sind auf markierten Wegen mit Zustimmung der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz möglich, weitere Informationen siehe Abschnitt ERFAHRUNGEN MIT DREHARBEITEN;

ACHTUNG: die Felsenburg Neurathen ist bis auf weiteres geschlossen

Nutzung

beliebtes Wandergebiet und mit der Bastei ein hochfrequentiertes touristisches Ziel (> 2 Millionen Besucher jährlich), freistehende Felsnadeln werden zum Klettern nach sächsischen Regeln genutzt, die Felsen sind zugleich geschützt

Kunsthistorische Baubeschreibung

Die steinerne Basteibrücke von 1851 überspannt eine 40 m tiefe Felsschlucht ("Marterdelle") in sieben Bögen. Eine Aussichtsplattform an der Brücke bietet einen imposanten Ausblick über die Schlucht auf die Sandsteinfelsen. Die Basteibrücke endet an der Felsenburg Neurathen, einer in Resten vorhandenen spätmittelalterlichen Burganlage.

Zusätzliche Räumlichkeiten

Räumlichkeiten und Infrastruktur des Berghotels & Panoramarestaurants Bastei für Dreharbeiten im Basteigebiet nutzbar; im Sinne des Interessensausgleichs mit Tagestouristen und Hotelgästen wird der Nutzung der vorhandenen räumlichen Kapazitäten anstelle der Nutzung von Produktionsfahrzeugen für Catering, Maske und Aufenthalt der Vorzug gegeben

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

teils schmaler Treppenzugang zur Basteibrücke erfordert händischen Techniktransport über ca. 150 m

 

Aufzüge:

 

Parkplätze

Gästeparkplätze des Berghotels & Panoramarestaurants Bastei je nach Kapazität auf Anfrage für wenige Pkw nutzbar, in Absprache mit der Hotelrezeption besondere Parkregelungen möglich, Stellflächen für weitere Pkw, Lkw und Busse auf dem öffentlicher Parkplatz der Gemeinde Lohmen (in 200 m bis 250 m Entfernung) erfragen

einen Überblick über Forstreviere und Ansprechpartner*innen gibt die Webseite des Motiveigners ;

einen einführenden Überblick über die verschiedenen Zonen und ihre Lage auf sächsischem Gebiet gibt das Kurzporträt des Nationalparks Sächsische Schweiz

Erfahrungen mit Dreharbeiten

Die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz vertritt den Flächeneigentümer des Basteigebietes (Freistaat Sachsen) und ist zudem die zuständige Naturschutzfachbehörde. Das Hotel-/Restaurant-Areal, über welches der Zugang zur Basteibrücke und zur Felsenburg Neurathen erfolgt, hat die Berghotel Bastei GmbH für ihre Nutzung gepachtet. Daher müssen für Dreharbeiten immer beide Parteien von der Filmproduktion angefragt werden.

Für Dreharbeiten im Nationalpark Sächsische Schweiz gilt: In der Kernzone des Nationalparks sind Drehs nur auf markierten Wegen erlaubt. Im linkselbischen Landschaftsschutzgebiet (LSG) stehen vergleichsweise vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung, so bietet sich eine Kombination der Aufnahmeorte an.

In der gesamten Nationalparkregion (NSG und LSG) ist das Starten und Landen von Drohnen verboten. Die Überflughöhen liegen bei mindestens 600 m über dem Nationalpark und 100 m über dem LSG. Alternativ ist der Einsatz eines Kamerakrans möglich (und bereits erfolgreich erprobt).

Bei Dreharbeiten auf der Basteibrücke sind keine Fahrzeuge und keine Tiere (keine ausgewiesenen Reitwege) erlaubt.

Die Zustimmung der Nationalparkverwaltung für Dreharbeiten erfolgt immer projektabhängig, eine naturschutzrechtliche Prüfung ist erforderlich, Alternativlösungen werden gesucht und gefunden, weitere Drehorte können auf Nachfrage empfohlen werden.

Es wurden bereits mehrfach Dreharbeiten im Basteigebiet realisiert, z.B.:
Der süße Brei (2018) Basteibrücke
Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier (2017) Basteibrücke, Biehlatal
Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei: Klassenfahrt (2017) Basteibrücke, Felsenburg Neurathen
Grand Budapest Hotel (2013)
Die Draufgänger (2010)
Der Freischütz (2009)
Die Jagd nach der Heiligen Lanze (2009)
Lasko - Die Faust Gottes (2008)
1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde (2008)
Tal der Ahnungslosen (2003)

Lage

Basteigebiet Sächsische Schweiz

Basteistraße
01847 Lohmen

Kontakt

Basteigebiet Sächsische Schweiz
Basteistraße
01847 Lohmen

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

Jens Posthoff
Staatsbetrieb Sachsenforst | Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz

An der Elbe 4
01814 Bad Schandau

T: +49 (0) 35022 900626
jens.posthoff@smekul.sachsen.de

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