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Burg Mildenstein

Burg Mildenstein

© Lothar Sprenger Diplomfotograf

Burg Mildenstein, Blick zur Mulde

Burg Mildenstein, Blick zur Mulde

© MDM/Claudia Weinreich

Burg Mildenstein, Burghof

Burg Mildenstein, Burghof

© MDM/Claudia Weinreich

Romanik Gotik Renaissance Barock Sächsischer Barock Herrschaftsbauten Burgen

Burg Mildenstein thront über 60 Meter hoch über der Freiberger Mulde und der Gemeinde Leisnig. Die Burganlage entstand im Wesentlichen in der Mitte des 11. Jhs. und ist in ihrem äußeren Erscheinungsbild von Um- und Anbauten des späten 14. Jhs. geprägt.
Hervorzuheben sind die Rittersäle mit zeitgetreuer Anmutung, das Herrenhaus mit großzügigen Kellergewölben und einer großen, tatsächlich nutzbaren Schwarzküche (Eröffnung Juni 2017), der imposante Bergfried aus dem 12. Jh. sowie die Burgkapelle mit romanischem Portal, Holzbalkendecke und Rippengewölbe im Chor. Die Burghöfe und -gebäude werden zum einen museal, zum anderen für Veranstaltungen genutzt.

Eine 360°-Tour vermittelt einen ersten Eindruck von der Location.

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

besonders günstig: Winterpause von Ende Dezember bis März

 

Einschränkungen (räumlich):

nach Absprache; Pagenhaus wird ausschließlich als Depot genutzt;

ACHTUNG: bis 9/2024 Bauarbeiten direkt vor der Burg

Nutzung

überwiegend museale Nutzung, Burgverwaltung, Veranstaltungen (museumspädagogische Angebote, Burgfeste etc.), private Vermietungen (Hochzeiten etc.)

Kunsthistorische Baubeschreibung

Lang gestreckte Burganlage auf unregelmäßigem Grundriss, bestehend aus der heute nicht mehr erhaltenen Vorburg, dem Vorderschloss mit einem kleinen Innenhof, dem Bergfried sowie dem Hinterschloss mit Herren- und Pagenhaus sowie der Burgkapelle. Maßgebliche, das Erscheinungsbild der Burg prägende Umbauten fanden während des 14. Jhs., in der 2.Hälfte des 16. Jhs. und im 18. Jh. statt. Markant überragt der in der 2. Hälfte des 12. Jhs. entstandene und 32 m hohe Bergfried aus Bruch- und Ziegelsteinen, der nach 1875 mit einem Zinnenkranz verziert wurde, die übrigen Gebäude. Das Vorderschloss, Ende des 14. Jhs. entstanden, wurde im 17. Jh. zu einer Vierflügelanlage um einen kleinen Innenhof herum neu gestaltet und nach weiteren Umbauten ab 1708 als Gefängnistrakt genutzt. Das dreigeschossige Herrenhaus, Teil des Hinterschlosses und erbaut um 1550, ist ein schlichter Putzbau mit Satteldach, mit profilierten Fenstergewänden und Rundbogenportal. Im Nordosten befindet sich ein Wendelstein aus dem 16. Jh. Weiterhin erschließt sich vom Burghof her die Kapelle mit einem schachbrettartig gemusterten romanischen Portal aus Porphyr und Sandstein. Dort ist ein Ausstellungsraum untergebracht.

Epoche

Romanik, Gotik, Renaissance, Barock, Sächsischer Barock

Inneneinrichtung

Interessant im Innenbereich sind vor allem die Rittersäle im 2. OG des Vorderschlosses und die Kellergewölbe des Herrenhauses. Der Rittersaal I verfügt über eine Holzbalkendecke sowie gotische Fensternischen mit Sitzbänken, zu beachten ist die fest installierte, moderne Lichtanlage an der Decke des Saals. Die weitläufigen romanischen Tonnengewölbe im Keller sind aus Ziegelmauerwerk erbaut und werden heute für Veranstaltungen genutzt. Die Kapelle, erbaut im 11. Jh. und um 1400 um einem gotischen Chor erweitert, zeigt einen Saal mit Holzbalkendecke und im Chorraum ein Rippengewölbe sowie den spätgotischen Papendorfer Altar. Gefängniszellen und Zellengänge aus dem 18. Jh. Die Burganlage beherbergt insgesamt 3 historische Küchen, in der riesigen Schwarzküche im Herrenhaus können sogar größere Gruppen wie dazumal kochen.

Zusätzliche Räumlichkeiten

im Herrenhaus für Veranstaltungen und Vermietungen genutzte Kellergewölbe (70 bis 100 Personen) und moderne mietbare Cateringküche im 2. OG des Vorderschlosses vorhanden

Erschließung

Starkstrom- und Wasseranschlüsse sowie sanitäre Einrichtungen auf der Burg ausreichend vorhanden

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

Treppenmaße unterschiedlich, ausreichend groß für Technik- und Materialtransport

 

Aufzüge:

Lastenaufzug mit Zugang zur Ebene der Rittersäle

Parkplätze

Zufahrt zum Burghof nur bis 2,5 t möglich, Burgtor 2,40 m hoch und 2,40 m breit; Stellplätze vor der Burg ausreichend für ca. 45 Pkw, weitere Abstellmöglichkeiten auf dem Markt von Leisnig vorhanden

Experten in der Burgverwaltung anzufragen, evtl. Kontakt zu historischen Vereinen etc. wegen Komparserie möglich

Erfahrungen mit Dreharbeiten

sind vorhande, u.a. umfangreiche Dreharbeiten für Die Gräfin (AT: The Countess; 2008), sonst vorrangig TV-Produktionen u. a. Die Cleveren (1998)

Lage

Burg Mildenstein

Burglehn 6
04703 Leisnig

Kontakt

Burg Mildenstein
Burglehn 6
04703 Leisnig

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

Susanne Tiesler
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Burg Mildenstein
Schlossleiterin Burg Kriebstein und Burg Mildenstein

Burglehn 6
04703 Leisnig

T: +49 (0) 34321 62560
susanne.tiesler@schloesserland-sachsen.de

Kontakt vor Ort

Remo Stäglich
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Burg Mildenstein
Öffentlichkeitsarbeit & Marketing

Burglehn 6
04703 Leisnig

T: +49 (0) 34321 625636
remo.staeglich@schloesserland-sachsen.de

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