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Burg Stolpen

Burg Stolpen

© MDM / Bea Wölfling

Burgmauer, im Hintergrund Kornhaus, Schösserturm und Seigerturm

Burgmauer, im Hintergrund Kornhaus, Schösserturm und Seigerturm

© MDM / Bea Wölfling

Zugang zur Burganlage über das Torhaus

Zugang zur Burganlage über das Torhaus

© MDM / Bea Wölfling

Gotik Renaissance Barock Sächsischer Barock Herrschaftsbauten Burgen

Die Burg Stolpen gehört zu den bekanntesten Baudenkmalen in Sachsen. Während ihrer 800-jährigen Geschichte war die Burg immer landesgeschichtlich bedeutsam: als bischöfliche und kurfürstliche Residenz, Verwaltungssitz und militärischer Stützpunkt. Daraus resultierten ständige bauliche Veränderungen und der Umbau von einer mittelalterlichen Höhenburg zum Renaissanceschloss und schließlich zur barocken Festung. Auch als Verbannungsort für Anna Constantia Reichsgräfin von Cosel wurde Burg Stolpen bekannt. Der Name Stolpen kommt aus dem Slawischen und bedeutet Säule oder Säulenort. Tatsächlich verschmilzt die Burg mit einem Basaltberg (Typuslokalität für alle Basalte, nationaler Geotop). Die typischen Basaltsäulen stützen die Bebauung. Die heute teils nur noch ruinös erhaltene Anlage ist ein beliebtes Ausflugsziel. Jährlich besuchen ca. 100.000 Gäste die Burg.

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

täglicher Museumsbetrieb

 

Einschränkungen (räumlich):

Dreharbeiten sind nur in Teilbereichen möglich

Nutzung

Museum, kulturelle Veranstaltungen wie Theateraufführungen, Feste, Konzerte usw.;

Öffnungszeiten Sommerzeit (April-Oktober): täglich 10-18 Uhr,
Öffnungszeiten Winterzeit (November-März): DI-SO 10-16 Uhr (witterungsabhängig)

Kunsthistorische Baubeschreibung

Die Burg besteht aus fünf Gebäudekomplexen, die durch Höfe verbunden sind:

Zugang zur Anlage und zum ersten Hof durch das Torhaus der Klengelsburg (Vorburg), an der Westseite Kornhaus von 1518 mit Marstall und Folterkammer, gegenüberliegend Hauptwache (heute Kassenbereich);

über Kornhausdurchfahrt Zugang zum zweiten Hof (obere Vorburg), von Johannisturm (auch Coselturm) von 1509 und niedrigerem Schösserturm (erbaut um 1480) abgeschlossen;

durch prächtiges Renaissanceportal aus der zweiten Hälfte des 16. Jh. im Mittelteil Zugang zum dritten Hof (untere Hauptburg), sog. Kanonenhof, der zur Verteidigung der Burganlage diente, markantestes Gebäude der Seigerturm mit Satteldach und Volutengiebel von 1560;

vierter Hof (obere Hauptburg) ehemals mit repräsentativen Bauten (u. a. Hochschloss), zumeist Wohngebäude, von denen allenfalls Mauerreste erhalten sind; dort aber 84,39 m tiefer Basaltbrunnen, Burgkapelle (mit Coselgrab), Burgkeller und abschließend Siebenspitzenturm

Epoche

Gotik, Renaissance, Barock, Sächsischer Barock

Inneneinrichtung

keine originale Inneneinrichtung, museale Gestaltung

Zusätzliche Räumlichkeiten

großer Mehrzweck- und Veranstaltungsraum Kornkammer;

Imbiss "Zehrgarten" im vierten Burghof;

Übernachtungsmöglichkeiten im benachbarten Burghotel Stolpen, weitere Übernachtungsmöglichkeiten buchbar über die Webseite der Stadt Stolpen

Erschließung

Starkstrom bis 100 A insgesamt vorhanden, in allen Bereichen Anschlüsse mit 63 A verfügbar, Wasseranschlüsse und sanitäre Einrichtungen vorhanden

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

Treppenaufgänge mit unterschiedlichen Maßen, teilweise sehr schmal (0,80 m - 2,20 m)

 

Aufzüge:

 

Parkplätze

nach Absprache nicht öffentlich zugänglicher Burghof für Pkw und Kleintransporter nutzbar, Stellflächen ausreichend für ca. 10 Pkw, weitere Abstellmöglichkeiten auf dem Markt der Stadt Stolpen

Burgarchiv vorhanden; Museologe als Ansprechpartner vermittelbar;
Kontakt zu Bürgervereinen (z. B. Stolpener Stadtwache) für Komparserie möglich

Erfahrungen mit Dreharbeiten

zahlreiche Dreharbeiten zu TV-Reihen und Spielfilmen in Stadt und Burg Stolpen:
Käse, Mäuse und Basalt in Stolpen (2024; MDR-Reihe: Unterwegs in Sachsen)
Fortschritt im Tal der Ahnungslosen (2017)
Geschichte Mitteldeutschlands (MDR)
Polizeiruf 110: Tödliche Träume (1990)
Polizeiruf 110: Allianz für Knete (1990)
Polizeiruf 110: Ein Schritt zu weit (1985)
Sachsens Glanz und Preußens Gloria (1983)
Chirurgus Johann Paul Schroth – Eine Geschichte aus den Anfängen der Charité (1980)
Ursula (1978)
Gräfin Cosel (1968)
Frühling an der Oder (1967)
Der Staatsanwalt hat das Wort (1965-1991)
Geheimnis der 17 (1963)

Lage

Burg Stolpen

Schlossstraße 10
01833 Stolpen

Kontakt

Burg Stolpen
Schlossstraße 10
01833 Stolpen

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

Uli Kretzschmar
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Burg Stolpen
Leiter

Schlossstraße 10
01833 Stolpen

T: +49 (0) 35973 23410
stolpen@schloesserland-sachsen.de

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