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Campus Jahnallee, Universität Leizig, Haupteingang, Haus II, Nordseite

Campus Jahnallee, Universität Leizig, Haupteingang, Haus II, Nordseite

© MDM / Claudia Weinreich

Haupteingang, Haus II, Nordseite

Haupteingang, Haus II, Nordseite

© MDM / Claudia Weinreich

Blick vom Aussichtspunkt zum Sporthallen- und Vorlesungsgebäude

Blick vom Aussichtspunkt zum Sporthallen- und Vorlesungsgebäude

© MDM / Claudia Weinreich

Historismus Sozialistische Baukunst Neobarock Verwaltungs- und Sozialbauten Bauten für Forschung und Wissenschaft Hochschulen / Universitäten

Das in den 1950er Jahren entstandene Areal in der Jahnallee diente bis 1990 als Campus für die Deutsche Hochschule für Körperkultur (DHfK) und ist heute Sitz der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig. Die qualitätsvolle Ausstattung des lang gestreckten, im neobarocken und neoklassizistischen Stil errichteten Hörsaal- und Sporthallengebäudes zeigt die Bedeutung auf, die der Sportelite in der DDR beigemessen wurde. Architektonische Mittelpunkte bilden die beiden Eingangsfoyers mit Säulengängen und Emporen sowie der aufwändig gestaltete Bereich vor der Ernst-Grube-Halle mit beidseitigen Freitreppen, Plastiken und Schmucklampen. Im nördlichen Verwaltungsgebäude führt ein Sitzungssaal auf eine Aussichtsplattform, von der aus das Elsterbecken sowie das Zentralstadion gut zu überblicken sind.

siehe auch Location Guide-Eintrag Campus Jahnallee und Sportanlagen Leipzig

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

während des Semesters/ Lehrbetriebs schwierig

 

Einschränkungen (räumlich):

nach Absprache;

ACHTUNG: Bauarbeiten Zeppelinbrücke bis voraussichtlich Frühjahr 2027

Nutzung

universitäre Ausbildung, Sportwissenschaftliche Fakultät, Zentrum für Hochschulsport; Sitz der HHL Leipzig Graduate School of Management

Kunsthistorische Baubeschreibung

Das parallel zum Elsterflutbecken errichtete, zentrale Sporthallen- und Hörsaalgebäude wurde ab 1953 nach Plänen von Hans Hoop und Kurt Nierade gebaut. Die axiale Anlage weist ein- bis zweigeschossige Gebäudeteile auf, wobei die eingeschossigen Bereiche als Verbindungstrakte dienen. Der lang gestreckte Putzbau zeigt Verzierungen im neobarocken und neoklassizistischen Stil. Bei der denkmalschutzgerechten Sanierung wurden die Natursteinpilaster, Holzsprossenfenster und die umlaufenden Sandsteinballustraden nachgearbeitet.

Das Haus II, in dem das Sportmedizinische Institut untergebracht ist, wurde 1962-64 an der Nordseite des Areals von Wolfgang Aßmann und Eitel Jakowski ergänzt. Der fünfgeschossige Stahlbetonskelettbau trägt an Vorder- und Rückseite wellenförmige Vordächer und eine Kunststoffverkleidung.

Epoche

Historismus, Sozialistische Baukunst, Neobarock

Inneneinrichtung

Die aufwändige Innenarchitektur besteht aus vielfältigen Arkadengängen, Säulen, Pfeilern, geschwungene Natursteintreppen. Ergänzt wird sie durch eine hochwertige Ausstattung mit Holztüren, Plastiken, messinggefassten Lampen, reich verzierten Treppengeländern etc. Die unterschiedlichen Räume und Sporthallen sind zeitgemäß und ihrer Nutzung entsprechend eingerichtet (Sporthallen mit Parkett, Matten, Sportgeräten, etc.; Hörsäle und Seminarräume mit Bestuhlung). Auffällig ist der lang gestreckte Gang, der das Gebäude von seiner Nordseite bis zum Südausgang in einer Linie durchzieht.

Zusätzliche Räumlichkeiten

Sporthallen als Aufenthaltsräume bzw. für Maske und Garderobe zu nutzen, Umkleideräume mit Duschen ausgestattet; Catering im Mensa-Gebäude möglich, Mensa/Cafeteria ist dem Studentenwerk Leipzig zugehörig

Erschließung

Starkstromanschlüsse bis 63 A und Normalstromanschlüsse mit 16 A vorhanden, Wasseranschlüsse und sanitäre Einrichtungen stehen ausreichend zur Verfügung

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

Zugänge in allen Etagen über breite Treppenaufgänge möglich, mindestens 1,20 m breit

 

Aufzüge:

ein Lastenaufzug vorhanden

Parkplätze

Bei Bedarf kann eine Reservierung von Stellplätzen auf dem Gelände erfolgen, für Lkw befahrbar. Vor dem Haupteingang sind öffentliche Parkplätze vorhanden, aber häufig belegt durch Studenten und Mitarbeiter, ein großer kostengünstiger Parkplatz befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite der Jahnallee, vor dem Zentralstadion.

Medien- und Bildarchiv vorhanden, Kontakt über den Dekanatsrat;

im Sportmuseum Leipzig sind weitere Informationen zum Thema Sporttradition in Leipzig erfragbar;

Studenten sind eventuell über Aushänge als Komparsen anfragbar

Erfahrungen mit Dreharbeiten

sind vorhanden, u.a.:
MDR Tatort (2004)
Blind (2003)

Lage

Campus Jahnallee, Universität Leipzig

Jahnallee 59
04109 Leipzig

Kontakt

Campus Jahnallee, Universität Leipzig
Jahnallee 59
04109 Leipzig

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

Robert Rost
Universität Leipzig | Sportwissenschaftliche Fakultät
Dekanatsrat

Jahnallee 59 | Haus 1 / T 2001
04109 Leipzig

T: +49 (0) 341 9731611
robert.rost@uni-leipzig.de

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