Das Deutsche Kleingärtnermuseum befindet sich inmitten von Leipzig, das durch die hohe Kleingartendichte und die engagierte Traditionspflege als Hauptstadt der Kleingärtner gilt. Neben den Ausstellungsräumen im historischen Vereinshaus des Kleingärtnervereins Dr. Schreber e. V. gehören drei gärtnerisch gepflegte Schaugärten zum Museum. Im Museumsgarten, angelegt wie um 1900 mit Spalierobst und Beeten, blieb eine der ältesten Gartenlauben Deutschlands erhalten. Im Laubengarten wurden historische Lauben aus der Zeit von 1890 bis 1925 aufgestellt und entsprechend eingerichtet. Der VKSK-Garten oder DDR-Garten mit einem Bungalow veranschaulicht mit Anbaufläche und Gartengestaltung eine typische Kleingartennutzung um 1980 in der DDR.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
grundsätzlich keine, nach Absprache
Einschränkungen (räumlich):
grundsätzlich keine, nach Absprache;
ACHTUNG: Bauarbeiten Zeppelinbrücke von 7/2024 - voraussichtlich 11/2026
Nutzung
Museum mit Außenanlagen innerhalb des Vereinsgeländes des KGV Dr. Schreber e. V.
Kunsthistorische Baubeschreibung
Das 1896 errichtete Vereinshaus des Kleingärtnervereins wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1992 im historischen Stil restauriert. Die Außenanlagen befinden sich inmitten der denkmalgeschützten Anlage.
Das MUSEUM ist im 1. Obergeschoss und im Dachgeschoss des Vereinshauses untergebracht.
Die MUSEUMSGARTEN-Laube hat ihren Standort seit 1880 nicht gewechselt.
Die KRAUSE-Laube wurde 1896 im KGV Sellerhausen in Leipzig aufgestellt. Sie war Bestandteil der Betriebsgärten des Unternehmers Karl Krause, der seinen Mitarbeitern kleine Gartenparzellen zur Verfügung stellte.
Die WASSERMANN-Laube wurde 1925 im KGV Südost in Chemnitz errichtet. Ihren Namen verdankt sie dem Grundstücksinspektor Leopold Wassermann, der diese Laubenform entwickelte.
Die KIRSCHBAUM-Laube ist als Eigenbau im Jahr 1924 in Chemnitz entstanden. Sie ist ein Einzelstück, das eine Sondergenehmigung zum Bau benötigte. Der Dachboden konnte als Schlafraum genutzt werden, damit wird der Funktionswandel der Laube vom Geräteschuppen zum nutzbaren Aufenthaltsort für Kleingärtner deutlich.
Die SCHNEEBERG-Laube wurde um 1890 in Schneeberg im Erzgebirge erbaut. Sie stammt aus der Anfangszeit des deutschen Kleingärtnerwesens, Vorschriften zu Größe und Einheit gab es damals noch nicht.
Die VKSK-Laube, VKSK = Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter (1959-1990), ist typisch für die 1980er Jahre eingerichtet.
Epoche
Jahrhundertwende, Sozialistische Baukunst
Inneneinrichtung
Die Museumsräume sind mit Vitrinen und Ausstellungsbereichen ausgestattet, die Böden sind mit Parkett belegt. Die Lauben und deren Einrichtungen bieten ein großes Spektrum an darstellbaren Epochen von ca. 1880 bis 1950. Ein Wechsel der Einrichtung ist nach Absprache möglich.
Zusätzliche Räumlichkeiten
Räumlichkeiten für Aufenthalt, Maske, Garderobe, Catering können auf Anfrage gestellt werden (max. 40 qm inkl. Bestuhlung und Tischen);
Catering kann auf Anfrage durch das vor Ort ansässige Schrebers Restaurant und Biergarten geleistet werden
Erschließung
Strom und Wasser auch in den Außenanlagen vorhanden, Starkstromanschluss vorhanden;
sanitäre Einrichtungen im Vereinshaus/Museum;
Telefon/Internet im Museum verfügbar
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Ausstellungsräume über Treppe (1,50 m breit) erreichbar
Aufzüge:
Parkplätze
Außenanlagen können aufgrund der Beschaffenheit der Wege nicht direkt angefahren werden;
öffentliche Parkplätze in der Aachener Straße, auf Nachfrage kann auch im Hof des Museums geparkt werden (Stellfläche ca. 200 qm).
nach Absprache mit der Museumsleitung können Ausstellungsstücke als Requisiten genutzt werden
Erfahrungen mit Dreharbeiten
TV-Sendungen (ARD, ZDF, MDR) und TV-Doku-Fiction (MDR: Geschichte Mitteldeutschlands, Der Osten. Entdecke, wo du lebst)
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Caterina Paetzelt
Deutsches Kleingärtnermuseum
Leiterin/ Dipl. Museologin
Aachener Straße 7
04109 Leipzig