Der Naumburger Dom ist einer der bedeutendsten mittelalterlichen Sakralbauten Deutschlands. Lang- und Querhaus sind spätromanisch, der Westchor frühgotisch und der Ostchor hochgotisch, beide sind von Turmpaaren flankiert. Mit dem Kreuzgang und den Klausurgebäuden im Süden sowie den Wohn- und Wirtschaftsgebäuden um den Dom hat sich ein in sich geschlossenes Ensemble erhalten. Die zwölf weltbekannten lebensgroßen Stifterfiguren im Westchor beeindrucken durch ihre wirklichkeitsnahe Gestaltung. Dreharbeiten sind unter besonderer Berücksichtigung der speziellen örtlichen Gegebenheiten und des Denkmalschutzes willkommen. → 360° Panorama
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
→ Führungsbetrieb, Konzerte und weitere Veranstaltungen,
→ Veranstaltungen in Naumburg
Einschränkungen (räumlich):
nach Absprache
Nutzung
Gottesdienste, Besichtigungen, Führungen
Kunsthistorische Baubeschreibung
Der viertürmige Dom ist ein spätromanisch-gotisches Bauwerk mit kunst-und kulturhistorisch bedeutsamer Innenausstattung. Die geschlossene Anlage besteht aus dem Dom mit je zwei Ost- und Westtürmen, romanischer Krypta, Kreuzgängen, Chor der Marienkirche, Klausur- und Wirtschaftsgebäuden sowie dem heute als Eingang dienenden Torhaus. Die erste Kirche an diesem Ort war eine Saalkirche mit dreiteiligem Ostbau. Der spätere Dom wurde unter Einbeziehung von Teilen der Krypta des Vorgängerbaus im 12. Jahrhundert errichtet. Bereits im 13. Jahrhundert begannen Umbauarbeiten im spätromanisch-gotischen Stil, in diesem Zusammenhang entstanden u.a. der Kreuzgang, die Klausur, Hauptportal, die Osttürme, Lang- und Querhaus. Bis heute ist das spätromanisch-gotische Erscheinungsbild trotz Veränderungen spätere Epochen prägend. → weitere Informationen
Epoche
Romanik, Gotik
Inneneinrichtung
Das Langhaus des Domes mit seinen zwei Seitenschiffen ist im Osten und Westen durch Lettner abgegrenzt. Der Ostlettner ist der einzige voll ausgebildete Hallenlettner Deutschlands, der Westlettner gehört zu den bedeutendsten Werken der deutschen Frühgotik. Das Bildwerk am Westlettner zeigt in Folge von acht Reliefs die Leidensgeschichte Christi. Über der Krypta befindet sich der hochgelegene Ostchor mit spätromanischem Chorquadrat. Der Westchor ist das erste frühgotische Bauwerk in Mitteldeutschland. In ihm sind acht Männer und vier Frauen in Lebensgröße als Stifterbilder aufgestellt. Die bekanntesten von Ihnen sind die Statuen des Markgrafen Ekkehard II. und seiner Gemahlin Uta.
Erschließung
Stark- und Normalstromanschluss sind vorhanden, sanitäre Anlagen und ein Wasseranschluss außen ebenfalls.
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Treppe am Eingang: 3 Stufen, 1,40 m breit
Treppe zum Hochchor: 1,10 m breit
Treppe zur Krypta: 1,80 m breit am Eingang nur noch 1,10 m breit
Westchor: 3 Stufen, Bögen sind 0,90 m breit
Aufzüge:
Parkplätze
Für PKW und LKW gibt es öffentliche Parkplätze der Stadt. Die Nordseite des Doms eignet sich in Rücksprache mit dem Ordnungsamt für das Abstellen von LKW.
Erfahrungen mit Dreharbeiten
Es gibt diverse, ausschließlich für die jeweilige Sendung genehmigte Filmbeiträge von ARD, ZDF, 3SAT, MDR, VOX, DW etc.. Außerdem existiert eine Verkaufs-DVD „Der Naumburger Dom und sein Domschatz“ (Produktion: Werkblende, Leipzig).
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Dr. Holger Kunde
Vereinigte Domstifter
Direktor und Stiftskustos
Domplatz 19
06618 Naumburg
Kontakt vor Ort
Kerstin Wille
Vereinigte Domstifter
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit/Marketing
Domplatz 19
06618 Naumburg