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Ernst-Abbe-Platz Jena

Ernst-Abbe-Platz Jena

© MDM / Anke Kunze

Skyline mit Bau 59 und Intershop-Tower

Skyline mit Bau 59 und Intershop-Tower

© MDM / Anke Kunze

Mensa

Mensa

© MDM / Anke Kunze

Moderne zeitgenössische Architektur Stadtmotive Stadtensembles Plätze

Der Ernst-Abbe-Platz nimmt das Gelände des ehemaligen Carl-Zeiss-Werks ein, das 1991 nach Einstellung der Produktion geräumt und umfassend umgestalltet wurde. Heute nutzt die Friedrich-Schiller-Universität einen Großteil der Gebäude. In den übrigen sind Büro- und Gewerberäume untergebracht. So schließt sich z.B. im Westen die mehrgeschossige Geschäftspassage "Goethe-Galerie" an.
Die großzügige Dimensionierung und die stattlichen Hochhäuser verleihen dem Platz einen großstädtischen Charakter.

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

 

 

Einschränkungen (räumlich):

 

Nutzung

Campus der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Shopping Mall Goethe-Galerie, Jenoptik u.a.

Kunsthistorische Baubeschreibung

Die Architektur des Komplexes wird durch eine zurückhaltende künstlerische Gestaltung im Anschluß an die modernen Stiltendenzen und durch bautechnologische Neuerungen wie die Stahlbetonskelettbauweise bestimmt.
1880-1965 entstand hier das Stammwerk von Carl Zeiss. Nach Einstellung der Produktion wurden Teile des Komplexes geräumt und neubebaut. Der Umbau erfolgte nach Entwürfen der Architektengruppe Rödel & Braschel.
Großzügige, mehrgeschossige Gebäude bestimmen den Platz. Ihre Betonfassaden sind sparsam gestaltet und mit imitierten Putzstrukturen versehen. Einzelne Gestaltungselemente, wie die Abrundungen der Fenster- und Türablaibungen oder die weichen Übergänge der Bauglieder sind vom Jugendstil beeinflusst.
Der Flügel am Leutragraben wurde von Friedrich Pützer als repräsentativer Hauptbau des Gebäudes konzipiert. Auf der Hofseite steht das erste solitäre Hochhaus Deutschlands (1915-17). Die rasterartige, an amerikanischen Vorbildern orientierte Fassade des zehngeschossigen, 43 m hohen Gebäudes wird durch Pilaster am südlich hervortretenden Treppenhaus und geschoßübergreifende Blendbögen an den beiden oberen Geschossen aufgelockert. Das Äußere wurde durch mehrere Umbauarbeiten (zuletzt 1992/93) verändert.
Der sechsgeschossige Block südlich der Goethe-Galerie entstand 1928/29 unter Emil Fahrenkamp. Die Architekturmotive (abgerundete Ecken und Fensterreihen) des Stahlbetonskelettbaus hat Fahrenkamp beim Bau des Shell-Hauses in Berlin wieder aufgegriffen.
Das 2. Hochhaus (15 Geschosse, ca. 66 m) wurde 1934-36 von Georg Steinmetz und Hans Hertlein an der Ecke Carl-Zeiss-Straße/Goethe-Galerie errichtet. Die geschlossene, schmucklose Putzfassade mit regelmäßigen hochrechteckigen Fenstern orientierte sich an zeitgenössischen Repräsentationsbauten. An der Ecke eine Skulpturengruppe von Josef Wackerle.
Das dritte Hochhaus (Leutragraben) entstand 1959-65 durch eine Architektengruppe unter Hans Schlag, wurde jedoch 1992/93 durch Rödl & Braschel überformt.

Epoche

Moderne zeitgenössische Architektur

Zusätzliche Räumlichkeiten

Räumlichkeiten der Friedrich-Schiller-Universität/Campus über Axel Burchard (FSU Jena );
Mensa über Studentenwerk Thüringen;
Kontakt Shopping Mall Goethe-Galerie über das Centermanagement

Erschließung

Strom, Wasser, sanitäre Anlagen, Telefon, Internet in allen Gebäuden (Multimediazentrum der FSU sitzt ebenfalls am Abbe-Platz)

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

Zugang zu allen Bereichen gewährleistet

 

Aufzüge:

in allen Gebäuden vorhanden

Parkplätze

Parkhaus der Goethe-Galerie, weitere Stellflächen begrenzt in der Innenstadt/näheren Umgebung vorhanden, Parken im Innenstadtbereich mit Sondergenehmigung, Ansprechpartner für verkehrsrechtliche Anordnungen siehe Handout Produktionszentrum Jena

Der Leiter des Referats Öffentlichkeit der FSU Axel Burchardt kann Kontakte zu Experten der verschiedenen Disziplinen, technischem Personal und nicht zuletzt 20000 Studenten vermitteln.
Anfragen Mensa über Studentenwerk Jena
Kontakt/Informationen zu Shopping Mall Goethe-Galerie über das Centermanagement

Erfahrungen mit Dreharbeiten

Theresa Wolff - Der schönste Tag (Ziegler Film, 2023)
Die Einsamkeit der Primzahlen (Offside srl, 2010), krimi.de (Kinderfilm GmbH, 2007), Unsere zehn Gebote (Kinderfilm GmbH, 2005), sowie TV-Beiträge und studentische Kurzfilme

Lage

Ernst-Abbe-Platz Jena

Ernst-Abbe-Platz
07743 Jena

Kontakt

Ernst-Abbe-Platz Jena
Ernst-Abbe-Platz
07743 Jena

Kontakt Drehgenehmigung

Roswitha Putz
Stadtverwaltung Jena
Team Kommunikation
Pressesprecherin

Am Anger 15
07703 Jena

T: +49 (0) 3641 492004
presse@jena.de

Kontakt vor Ort

Wolfgang Apelt
Stadtverwaltung Jena
Team verkehrsrechtliche Anordnungen
Teamleiter

Am Anger 28
07743 Jena

T: +49 (0) 3641 495360
verkehrsorganisation@jena.de

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