Umrahmt von der Oper Chemnitz, den Kunstsammlungen Chemnitz - Museum am Theaterplatz (König-Albert-Museum), dem Hotel Chemnitzer Hof sowie der St. Petrikirche ist der Theaterplatz das beeindruckendste Architekturensemble in Chemnitz. Die bürgerlichen Repräsentationsbauten Opernhaus und König-Albert-Museum stammen aus der Entstehungszeit der Platzanlage (1909) und dominieren den Platz in ihrer Monumentalität noch heute. Die markante, aber schlichte Fassade des ****S-Hotels Chemnitzer Hof bildet einen reizvollen Kontrast. Den Höhenunterschied zur angrenzenden Straße der Nationen überwindet das Theatron, ein halboffenes, modernes Amphitheater, das als Ruhezone fungiert und als Veranstaltungsort genutzt wird.
Chemnitz war Kulturhauptstadt Europas 2025.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
Veranstaltungen beachten, nach Absprache mit der Stadt Chemnitz
Einschränkungen (räumlich):
in Absprache mit der Stadt Chemnitz, Informationen zur Antragstellung siehe Handouts Produktionszentren > Chemnitz, S. 6; die jeweiligen Eigentümer von Immobilien bzw. Grundstücken müssen zusätzlich kontaktiert werden
Nutzung
öffentlicher Platz, Filmnächte Chemnitz im Juli/August sowie weitere Veranstaltungen
Kunsthistorische Baubeschreibung
Platz und umliegende Gebäude im wesentlichen um 1909 im Stil des Historismus entstanden, Opernhaus an der Nordwestseite des Platzes als bauliche Dominante mit neobarockem Bau- und Fassadenschmuck, Petrikirche mit hochaufragendem Turm mit spitzer Haube 1888 nach Entwürfen des Leipziger Architekten Hans Eger in neogotischem Stil an der Nordseite errichtet, südöstlicher Abschluss des Theaterplatzes der langgestreckte Jugendstilbau des 1909 eröffneten König-Albert-Museums, der schlichte Hotelbau des Chemnitzer Hofes im Nordosten ist der Architekturtradition des Neuen Bauens verpflichtet, ohne einen Bruch zur übrigen Bebauung zu bewirken, offener Platzzugang von Nordosten über das Theatron, einem Amphitheater mit Staffelung durch unterschiedlich große Treppen- bzw. Sitzstufen, somit wird der Höhenunterschied zur südöstlich anschließenden Straße der Nationen überwunden
Epoche
Historismus, Jahrhundertwende, Moderne zeitgenössische Architektur
Zusätzliche Räumlichkeiten
zahlreiche zusätzliche Räume im benachbarten Hotel Chemnitzer Hof anzufragen, z. B. große Säle;
Zusatzräume (Garderoben- und Maskenräume) eventuell auch in der spielfreien Zeit (Juli/ August) in der Oper Chemnitz zu mieten;
Ansprechpartner für zusätzliche Räumlichkeiten siehe Handouts Produktionszentren > Chemnitz, S. 7
Erschließung
Ansprechpartner für Medienanschlüsse siehe Handouts Produktionszentren > Chemnitz, S. 8;
weitere Stromanschlüsse in der Oper Chemnitz vorhanden;
öffentliche sanitäre Einrichtungen am Eingang der Tiefgarage
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Theatron mit halbkreisförmigen Stufen, für Transport nicht relevant bzw. breit genug
Aufzüge:
Personenaufzug in der Tiefgarage bis zum Theaterplatz oder zur Ebene der Staße der Nationen vorhanden
Parkplätze
kostenpflichtige Tiefgarage direkt unter dem Platz vorhanden, max. Fahrzeughöhe 2,10 m, Stellflächen zum Be- und Entladen an der Richard-Täuber-Straße;
Stellflächen und Sondernutzung in Absprache mit der Stadt Chemnitz beantragen, Ansprechpartner für verkehrsrechtliche und ordnungsbehördliche Anordnungen ist die Straßenverkehrsbehörde, Informationen zur Antragstellung siehe Handout Produktionszentrum Chemnitz, S. 6
Kontakte und Informationen für die Produktionsvorbereitung im Handout Produktionszentrum Chemnitz;
Literatur:
Tilo Richter: Der Theaterplatz. Geschichte und Gegenwart in der Mitte von Chemnitz, Leipzig 2001
Erfahrungen mit Dreharbeiten
ist vorhanden, u.a.:
Superbusen (2026)
Karl Schmidt-Rottluff: Leidenschaft und Rebellion (2024)
Erzgebirgskrimi - Die letzte Note (AT: Gefährliches Chemnitzer Konzert; 2024)
Fair Play (2013)
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Anne Gottschalk
Stadt Chemnitz
Pressesprecherin (amt.)
Rathaus, Markt 1
09111 Chemnitz