Die Festung Königstein entstand zu großen Teilen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, erfuhr jedoch in den folgenden Dekaden zahlreiche Umbauten und Modernisierungen, so dass Baustile aus über vier Jahrhunderten das Erscheinungsbild der Festungsanlage prägen. Bis heute erhalten geblieben ist ihr wehrhafter Charakter, begründet durch die Integration des Felsgesteins in die Festungsmauern sowie ihre weithin sichtbare Lage auf einem Hochplateau über der Elbe. Lange Zeit galt Königstein als uneinnehmbar und diente daher als Zufluchtsort des sächsischen Hofes in unruhigen Zeiten und später als Kriegsgefangenenlager. Die Festung Königstein war zudem von 1588-1922 das gefürchteste Staatsgefängnis Sachsens.
Insbesondere für historische Filmarbeiten sind die Areale rund um den Haupteingang interessant, wo mit dem Torbogen „Grabenschere mit Medusentor“ und der „Dunklen Appareille“ der Zugang zu einer Burg bzw. Festung eindrucksvoll bebildert werden kann. Aus der Zeit des Kalten Krieges ist ein Bunker erhalten, der angelegt wurde, um atomare, chemische und biologische Angriffe zu überstehen. Im Ernstfall hätte die Kreiseinsatzleitung Pirna von hier den Zivilschutz organisieren sollen. Der Bunker ist leer, jedoch technisch intakt und ein authentisches Zeitdokument.
Verschiedene 360°-Touren vermitteln einen ersten Eindruck der Location.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
während der Hochsaison (Mai-September) Drehs schwierig
Einschränkungen (räumlich):
Festungsgelände kann für Dreharbeiten nicht geschlossen werden;
ACHTUNG: bis auf weiteres Bauarbeiten an der Alten Kaserne, westlicher Teil ist eingerüstet
Nutzung
museale, kulturelle und gastronomische Nutzung, Vermietung
Epoche
Renaissance, Barock
Zusätzliche Räumlichkeiten
zahlreiche kleinere Räume für Maske, Garderobe, Catering vorhanden, nach Absprache anzumieten;
Übersicht zu Gastronomie vor Ort auf der Webseite des Motiveigners;
nächstgelegene Übernachtungsmöglichkeit in Königstein, Bad Schandau, Pirna,
Vermittlung von Hotelzimmern durch den Tourismusverband Sächsische Schweiz e. V.
Erschließung
Starkstrom- und Wasseranschlüsse sowie sanitäre Einrichtungen in verschiedenen Bereichen der Festung vorhanden, nach Absprache mit zu nutzen; Räume der Festungsanlagen im Winter nur bedingt zu heizen
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Treppenmaße unterschiedlich, tw. sehr eng, genaue Daten auf Anfrage erhältlich
Aufzüge:
ein Personen- und Lastenaufzug am Festungseingang vorhanden, für Pkw geeignet:
Breite 2,20 m, Höhe 2,35 m, Tiefe 5,40 m, max. Belastung 4.000 kg;
ein Panoramaaufzug für 12 Personen
Parkplätze
unterhalb der Festung Besucher- und Busparkplatz, oft belegt, für Anlieferung geeignet, auf dem Festungsgelände keine Abstellmöglichkeiten, erweiterte Stellflächen im Parkhaus unterhalb der Festung verfügbar
zusätzlich Informationen insbesondere zu Dreharbeiten in Innenräumen in der Verwaltung erhältlich bzw. zur Festung auch im Sächsischen Staatsarchiv / Hauptstaatsarchiv Dresden
Erfahrungen mit Dreharbeiten
zahlreiche Dreharbeiten, u.a.:
Der süße Brei (2018)
Alarm für Cobra 11 (2017; Episode "Klassenfahrt)
Schneeweißchen und Rosenrot (2012)
Die Draufgänger (2010)
Lasko – Die Faust Gottes (2009/2010)
Die Gräfin (AT: The Countess; 2008)
Trenck - Zwei Herzen gegen die Krone (2002)
Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache (1986)
Sachsens Glanz und Preußens Gloria (1983)
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Kerstin Keil
Festung Königstein gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit
01824 Königstein
Kontakt vor Ort
Kerstin Keil
Festung Königstein gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit
01824 Königstein