Der im Stadtzentrum von Aschersleben liegende Graue Hof ist eines der ältesten erhaltenen Gebäude der Stadt. Der malerische Gutshof wurde 1309 erstmals urkundlich erwähnt, ist vermutlich aber noch älter. Seit 1990 wurde mit dem Wiederaufbau des an der Stadtmauer gelegenen Gebäudes begonnen. Heute wird der Graue Hof vom Aschersleber Kunst- und Kulturverein e.V. als Kulturzentrum betrieben, fördert Projekte kultureller Vielfalt und Ausdrucksformen zeitgenössischer Kunst und Kultur, bietet Ausstellungs- und Veranstaltungsreihen sowie Lesungen und Kinovorstellungen.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
nach Absprache unter Berücksichtigung der Veranstaltungen
Einschränkungen (räumlich):
nach Absprache
Nutzung
Kulturzentrum, Programmkino, Lesecafé, Konzertraum, Bistro, Herberge, Künstlerhaus
Kunsthistorische Baubeschreibung
Der Graue Hof ist heute ein Beispiel für den Zusammenklang frühgotischer und moderner Architektur. Ursprünglich ist er ein Profanbau vom Anfang des 14. Jahrhunderts, entstanden in der Übergangszeit der Romanik zur Gotik. Das Hauptgebäude besteht aus zwei Teilen, die im stumpfen Winkel aneinanderstoßen. Nur grob geschlagene Steine und ein unregelmäßiger Grundriss prägen den Bruchsteinbau. Das äußere Erscheinungsbild der heute noch existierenden Gebäude wird als unverfälscht angesehen. Die Tordurchfahrt ist hofseitig spitzbogig, straßenseitig rundbogig. Unverändert geblieben sind u.a. die schmalen, hochrechteckigen Fensteröffnungen, prägnant ist das dreiteilige spitzbogige Fenster der Kapelle. Erhalten sind weiterhin gotische Türgewände und eine spätmittelalterliche, sehr hohe schwarze Küche. Heute lebt das Areal von dem gotischen Ursprungsbau und den großformatigen Öffnungen der Gebäude zum Innenhof. Eine neue Außentreppenanlage macht den Südflügel vom Hof her zugänglich.
Epoche
Gotik
Inneneinrichtung
Die Inneneinrichtung entspricht der modernen Nutzung des Gebäudes: Caféhausbestuhlung, Kinoausstattung, Galerieeinrichtung, Schwarze Küche.
Zusätzliche Räumlichkeiten
Räume sind nach Absprache vorhanden.
Erschließung
In jeder Etage befinden sich ein Starkstromanschluss. Normalstrom, Wasseranschluss und sanitäre Anlagen sind ebenfalls vorhanden.
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Die Holztreppe bis ins 2. Obergeschoss ist sehr steil und maximal 0,80 m breit. Die moderne Treppe vom Lesecafé aus ist ca. 1,15 m breit.
Aufzüge:
Parkplätze
200 m entfernt können für 10 PKW Parkplätze reserviert werden. LKW und Busse können trotz schmaler Straßen bis an den Hofeingang heranfahren.
Linkempfehlungen:
www.salzlandkreis.de
www.salzlandtourismus.de
www.harzinfo.de/urlaubsorte/aschersleben.html
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.strassederromanik.de
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/strasse-der-romanik
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/staedte-regionen
www.blaues-band.de/saale/index.php
www.blaues-band.de/bode/index.php
weitere Unterkünfte: www.sachsen-anhalt-tourismus.de
Erfahrungen mit Dreharbeiten
Es gibt Erfahrungen mit unterschiedlichsten Veranstaltungen, einige Dokumentationen wurden für MDR-Kultur gedreht.
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Ernst Karl vom Böckel
Aschersleber Kunst- und Kulturverein e.V.
Vorsitzender
Kurze Straße 1
06449 Aschersleben
Kontakt vor Ort
Ernst Karl vom Böckel
Aschersleber Kunst- und Kulturverein e.V.
Vorsitzender
Kurze Straße 1
06449 Aschersleben