HELLERAU wurde 1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmus nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze erbaut. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der legendäre Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau, unter ihnen Rilke, Kafka, Djagilew, van de Velde, Kokoschka, Gropius, van der Rohe, Werfel, Busoni, Milhaud, Le Corbusier, Nolde und Stefan Zweig. Heute agiert HELLERAU als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus und bietet den zeitgenössischen Künsten Tanz, Theater, Performance, Neue Musik und Medienkunst Räume für Produktion und Präsentation. HELLERAU zählt zu den wichtigsten internationalen Zentren der zeitgenössischen Künste in Deutschland und Europa. Seit Juli 2018 ist Carena Schlewitt Intendantin.
Eine 360°-Tour vermittelt einen ersten Eindruck vom Innenbereich der Location.
siehe auch Location Guide-Eintrag Gartenstadt Hellerau, die sich unweit des Festspielhauses befindet
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
nach Absprache, Veranstaltungskalender beachten
Einschränkungen (räumlich):
nach Absprache, keine generellen Einschränkungen
Nutzung
internationales Koproduktions- und Gastspielhaus für die zeitgenössischen Künste Tanz, Theater, Performance, Musik und Medienkunst
Kunsthistorische Baubeschreibung
axialsymmetrischer Bau mit spärlichem Schmuck durch Gliederungen in Fassade und dreigeschossigem Baukörper;
Vorderseite markant gegliedert durch Spitzgiebel und einem Portikus mit je vier quadratischen Pfeilern;
an den Bau anschließend zwei zurückgesetzte, niedrigere Seitenflügel mit je zwei Stockwerken
Epoche
Jahrhundertwende
Inneneinrichtung
Das Festspielhaus Hellerau wurde 2006 durch das Architekturbüro Meier – Scupin & Partner zu einem klassischen Veranstaltungsort umgebaut. Der Ostflügel wurde 2019 - 2025 durch das Architekturbüro heinlewischer saniert.
Zusätzliche Räumlichkeiten
Vermietung von Räumen ist nach Absprache mit der kaufmännischen sowie der Produktionsleitung möglich
Erschließung
vollumfängliche Erschließung für alle Medien in den Gebäuden und in der Freifläche gegeben, sanitäre Einrichtungen vorhanden
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Festspielhaus Hellerau:
unterschiedlich breite Treppen vorhanden, der Große Saal und die kleinen Säle ebenerdig erreichbar, Rückseite günstig für Technikanlieferung, Treppen in den sanierten Treppenhäusern seitlich des Foyers 2,50 m breit, ca. 3,60 m hoch;
Ostflügel:
der Kleine Saal und das Probestudio ebenerdig erreichbar, mit Aufzug bis 1.OG
Aufzüge:
Parkplätze
große Freifläche für bis zu 200 Pkw vor dem Festspielhaus, Lkw-geeignet
Experten zum Thema Rhythmik im Festspielhaus tätig
Erfahrungen mit Dreharbeiten
TV-Beiträge
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Henriette Roth
Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Leitung Kommunikation
Karl-Liebknecht-Straße 56
01109 Dresden