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Westseite

Westseite

© MDM

Wandbild Südseite

Wandbild Südseite

© MDM

Altar

Altar

© MDM

Sozialistische Baukunst Sakralbauten Kirchen

Die Katholische Kirche St. Marien ist einer der wenigen Sakralbauten, die in der DDR neu entstanden. Sie wurde in enger Zusammenarbeit von Architekten, Künstlern und Gemeinde in Stahlskelettbauweise errichtet. Bei der Gestaltung des Innenraumes kommt der Kunst am Bau eine wesentliche Bedeutung zu. Der großzügige Einsatz der Betonglastechnik in der Nord- und Westwand bestimmt den Raumeindruck und wird im Altarraum fortgeführt.

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

nach Absprache

 

Einschränkungen (räumlich):

nach Absprache

Nutzung

Katholische Kirche und Pfarramt

Kunsthistorische Baubeschreibung

Der Neubau in Stahlskelettbauweise wurde am 13.5.1972 geweiht. Als Architekt fungierte der Meininger Armin Trautmann, dem Nienburger Werner Nickel oblag die Innengestaltung und Werner Schubert aus Friedrichroda war für die Ausstattung verantwortlich.


Der gewestete Saalbau weist einen fast quadratischen Grundriß mit einem stumpfwinklig ausgestellten Altarraum, der in den Gesamtraum integriert ist, auf. Auf stützende Elemente in der weiten Halle wurde bewusst verzichtet, auf einen Turm ebenfalls.


Die 20 m breite, der Straße zugewandte Fassade wird durch groß dimensionierte Fensteröffnungen und die Doppeltüranlage aus Kupferblech gegliedert.


Im eingeschossigen Anbau sind Werktagskapelle, Sakristei und technische Anlagen untergebracht.

Epoche

Sozialistische Baukunst

Inneneinrichtung

Die Gestaltung des Innenraums ist auf das Wechselspiel von Licht und farbigen Glas hin orientiert. Die farbige Gestaltung der ganzflächig durchfensterten Südseite und der Ostseite sowie der von Lochfenstern durchstoßenen Westwand mit Motiven zum Thema Schöpfung (Fassade), Erlösung (links) und Vollendung (Altarwand) geht auf Christof Grüger aus Schönbeck zurück. Sie erreicht in der Gesamtwirkung das edelsteinhafte Leuchten mittelalterlicher Kathedralfenster.


Altar und Sakramentshaus sind aus Löbauer Granit gehauen.


Die Orgel entstand im VEB Orgelbau Dresden (heute F. Jemlich).


Die Kirche bietet 300 Sitzplätze für die Gemeindemitglieder.

Zusätzliche Räumlichkeiten

Pfarrbüro und Gemeinderäume sind im Nachbargebäude Mauergasse 22a.

Erschließung

Strom, elektrische Nachtspeicher-Fußboden-Heizung

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

keine relevanten

 

Aufzüge:

keine

Lage

Katholische Kirche St. Marien Meiningen

Mauergasse 22
98617 Meiningen

Kontakt

Katholische Kirche St. Marien Meiningen
Mauergasse 22
98617 Meiningen

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

Martin Montag
Katholische Gemeinde "St. Marien"
Gemeindepfarrer

Mauergasse 22a
98617 Meiningen

T: +49 (0) 3693 504242
m.montag@kim-net.de

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