Der Dom St. Mauritius und St. Katharina ist Deutschlands zweitgrößte Kathedrale und wegen der außerordentlich reichen Ausstattung von herausragender kunsthistorischer Bedeutung. Zwischen dem frühen 13. und dem frühen 16. Jahrhundert wurde der gotische Monumentalbau erbaut. Das geschlossen erhaltene Ensemble aus Gewölbebasilika, Querhaus sowie Kreuzgang, Kreuzhof und Klausurgebäuden befindet sich im Zentrum der Stadt. Zahlreiche Ausstattungsstücke wie Hochaltar, Skulpturenzyklen, Chorgestühl, Wand- und Tafelmalereien sowie Grabmäler, z.B. das im Chor zentral platziertes originales Hochgrab Ottos des Großen, sind zumeist gotischen Ursprungs. Der Dom Magdeburg gehört seit 1996 zur Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. → virtueller Rundgang
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
nach den Richtlinien der Kulturstiftung; Abstimmungen mit der Evangelischen Domgemeinde sind erforderlich: www.magdeburgerdom.de ; Domfestspiele
Einschränkungen (räumlich):
nach den Richtlinien der Kulturstiftung; Sanierungsarbeiten
Nutzung
Tourismus, Kultur, Evangelische Domgemeinde Magdeburg
Kunsthistorische Baubeschreibung
Erbaut wurde der Dom St. Mauritius und St. Katharina zwischen dem frühen 13. und dem frühen 16. Jahrhundert als gotischer Monumentalbau mit außerordentlich reicher Ausstattung. Die kreuzförmige Gewölbebasilika ist dreischiffig, der Chor weist einen zweigeschossigen Umgang auf, das Querhaus ist dreijochig und das Mittelschiff besteht aus fünf Jochen. Die Türme der monumentalen Doppelturmfront im Westen haben eine Höhe von knapp 101 Metern. An der Südseite des Doms befindet sich eine ausgedehnte Klausur mit Kreuzgang. Bedeutende Ausstattungsstücke wie der Hochaltar, Skulpturenzyklen, das Chorgestühl mit aussagestarken Holzreliefs, Wand- und Tafelmalereien sowie Grabmäler sind von höchst beachtenswerter gotischer Handwerkskunst und verleihen dem Magdeburger Dom bis heute einen bedeutenden kunsthistorischen Rang.
Epoche
Gotik
Inneneinrichtung
Die Maße des Kathedralbauwerkes betragen 120 Meter Länge und 33 Meter lichte Breite (im Kirchenschiff).
Langhaus: dreischiffige, kreuzförmige Gewölbebasilika mit fünf-jochigem Mittelschiff
Chor: 5/10-Polygon mit zweigeschossigem Umgang, zentral platziertes originales Hochgrab Ottos des Großen
Querhaus: drei-jochig, beidseitig je eine Nebenapsis
Kapellen: Brunnenkapelle am Kreuzgang, Marienkapelle, Magdalenenkapelle, Sebastiankapelle
Klausurgebäude: asymmetrischer Kreuzgang mit zweigeschossigen Flügeln
Hochaltar: monumentaler Aufbau aus jaspisartigem böhmischen Marmor
Skulpturenzyklen: u.a. die fast lebensgroßen Skulpturen der Dompatrone Mauritius und Katharina sowie der Zyklus der klugen und törichten Jungfrauen am Paradiesportal
Chorgestühl: bis heute fast vollständig erhaltenes eichenes Chorgestühl mit aussagestarken Holzreliefs
Wand- und Tafelmalereien: Reste bedeutender gotischer Putzritzungen, spätgotische Fresken, ein gemalter Flügelaltar um 1500, Tafelbilder aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts
Grabmäler: u.a. Grabsteine, Bronzegrabplatten, Ritzgrabsteine, Sandsteinepitaphe
Erschließung
Strom- und Wasseranschlüsse sowie moderne sanitäre Anlagen sind vorhanden.
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Aufzüge:
Parkplätze
Wegen der Zentrumslage stehen nur öffentliche Parkplätze zur Verfügung. Für alle Anfragen zu Sondernutzungsregelungen, auch für das Be- und Entladen von LKW am Domplatz, steht das Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung, siehe oben.
→ Formulare
Erfahrungen mit Dreharbeiten
Die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt ist mit Anfragen von Filmproduktionen vertraut, es wurde bereits in verschiedenen Objekten der Stiftung Dreharbeiten realisiert.
"Die eiserne Zeit - Lieben und Töten im Dreißigjährigen Krieg", LOOKS Film & TV Produktionen GmbH, 2017
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Jana Zucker
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt | Liegenschaften
Am Schloss 4
39279 Gommern